Panoramabild-Eifel Maar Schalkenmehren  (Foto: © Eifel Tourismus GmbH, Dominik Ketz)

Reisetipps aus der Mediathek

Die schönsten Urlaubsregionen zwischen Eifel und Bodensee

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Überlegen Sie, Ihren Urlaub im eigenen Land zu verbringen? Der Südwesten Deutschlands bietet viele Möglichkeiten, sich vom Alltag zu erholen und etwas zu erleben. Hier sind die besten Reisetipps aus der Mediathek.

Für einen schönen Urlaub brauchen Sie nicht hunderte von Kilometern fahren oder gar in ein Flugzeug steigen. Im Südwesten warten viele interessante Reiseziele darauf, von Ihnen entdeckt zu werden. Wenn Sie gern am oder auf dem Wasser sind, Wälder lieben oder Berge, Schluchten oder Höhlen entdecken möchten, probieren Sie’s aus. Hier präsentieren wir Ihnen Orte zum Wandern, Bewundern und einfach mal Besuchen.

„Willst du immer weiter schweifen?
Sieh, das Gute liegt so nah.
Lerne nur das Glück ergreifen,
Denn das Glück ist immer da.“

Rund ums Wasser

Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz liegen nicht am Meer, aber Wasser gibt es hier genug: zahlreiche Flüsse, Bäche, Quellen und Seen.

Wer auf der Suche nach ganz viel Wasser ist, sollte unbedingt mal an den Bodensee fahren. „Mensch Heimat“ hat drei Bewohner der Insel Reichenau getroffen, die uns berichtet haben, wie das Leben am Bodensee ist.
Eine unbekanntere gute Alternative zum Meer zeigen wir Ihnen hier:


Wer bereit ist, den Südwesten zu verlassen und ein paar Kilometer über die bayrische Grenze zu fahren, dem empfehlen wir das Fränkische Seenland.

Klares, frisches, reines Quellwasser ist etwas Herrliches. Glücklicherweise leben wir in einem der quellreichsten Gebiete Deutschlands, deswegen ist es auch gar nicht schwierig, einige davon zu besuchen. „Natürlich!“ zeigt uns, warum Pirmasens unbedingt auf die Liste der schönsten Reiseziele gehört.


Selbstverständlich ist Pirmasens mit seiner wundervollen Landschaft und dem vielen Wasser dort nicht alleine. Germersheim ist ein weiteres Beispiel dafür, dass Wasser in einer Stadt und drumherum wunderschön sein kann. Hier können Sie sich selbst davon überzeugen.

Dass Quellen nicht nur die Anwohner und das direkte Umland versorgen, beweist die Breg. Sie ist der wichtigste Quellfluss der Donau. Die Donau fließt von Baden-Württemberg quer durch Europa, durch insgesamt zehn Länder. Dabei wird sie von der Quelle bis zum Schwarzen Meer von einem Fahrradweg begleitet. Aktivurlaubern wird hier also definitiv nicht langweilig.


Es lohnt sich nicht nur, an der Donau vorbeizuschauen. Flüsse eignen sich mehr als Urlaubs- und Reiseziel, als man zuerst einmal annimmt. Sie führen zwar nicht alle bis ans Schwarze Meer, aber an ihren Ufern bieten sie allesamt idyllische Landschaften, Wanderwege und vieles zum Entdecken. Davon sind zum Beispiel auch die Bewohner aus dem Jagsttal, im Norden Baden-Württembergs, überzeugt.

Der filmische SWR Reiseführer „Fahr mal hin“ stellt Ihnen gerne noch einige weitere Flüsse vor, wie etwa die Salm, die Aar, den Hochrhein und die Selz. Die Reisetipps nennen nicht nur die Sehenswürdigkeiten, sondern bieten Ihnen auch weitere Unterstützung und Tipps, wie etwa bei Übernachtungsmöglichkeiten.

Ab in den Wald

Dieses Motto klingt vielleicht erst einmal komisch, ist es aber nicht. Der Südwesten hat eine Vielzahl von Wäldern, die man einfach erwandern muss. Der Schwarzwald ist sicher das bekannteste Rückzugsgebiet für Mensch und Tier.

Verwunschene Täler und leuchtend grüne Wälder, das ist der Nordschwarzwald. „Fahr mal hin“ nimmt uns mit auf eine Reise von Altensteig bis Calw und zeigt uns dabei 400 Jahre alte Fachwerkhäuser und reine Trinkwasserquellen.
Psst! Geheimer Wandertipp vom Schwarzwald-Guide Jürgen Rust: Das Rötelbachtal.


Doch der Schwarzwald ist längst nicht der einzige Wald, dem man einmal einen Besuch abstatten sollte. Weiter geht es mit dem Westerwald.

Bei Neuwied zeigt er sich von seiner besten Seite. Einzigartige Luft, eine Natur, in der man Ruhe genießen und Energie sammeln kann, dieser Wald hat mit seinen alten Buchenwäldern und seiner Geschichte vieles zu bieten. Ebenfalls sehr sehenswert ist die Keramik aus Westerwälder Ton und eine Sternenwarte mit Planetarium bei Höhr-Grenzhausen.


Das Wald- und Wander-Fieber hat Sie gepackt? Gut, denn wir haben noch weitere Vorschläge für Sie!

Berge besuchen

Mittelgebirge, Weinberge und hügelige Landschaften gibt es im Südwesten soweit das Auge reicht. Die „Treffpunkt“-Moderatoren Kristin Haub und Hansy Vogt haben sich aufgemacht, um Ihnen gleich mehrere solche Orte vorzustellen. Sie begeben sich unter anderem auf den Kaiserstuhl, in den Nationalpark Schwarzwald und in die Weinberge Durbachs.


Für Hobby-Geologen haben der Kaiserstuhl und die Eifel vieles zu bieten. Keine Sorge, auch Freunde des Weines und des Wanderns kommen in diesen Gebieten auf ihre Kosten. Die Eifel kann sogar einen kleinen Kaltwassergeysir in Wallenborn, genannt „Brubbel“, vorweisen. Ein etwas größeres Exemplar findet sich in Andernach, hier befindet sich der höchste Kaltwassergeysir der Erde.

Kaltwassergeysir schießt in die Luft (Foto: SWR, SWR -)
Auf der Rheinhalbinsel Namedyer Werth bei Andernach am Rhein steigt der höchste Kaltwasser-Geysir der Erde in regelmäßigen Abständen von etwa zwei Stunden bis zu 61,5 Meter in die Höhe. Das ist Weltrekord. Im Jahre 2008 wurde der Geysir deshalb ins Guinness-Buch der Rekorde eingetragen. SWR - Bild in Detailansicht öffnen
Die Blasen sind nun mehrere Meter lang und reißen das Wasser in der Röhre mit sich in die Höhe. Der Kaltwasser-Geysir bricht aus und baut eine stetig höher wachsende Gas-Wasserfontäne auf. Diese Fontäne besteht zu etwa 96 Prozent aus CO₂ und nur zu vier Prozent aus Wasser. Insgesamt fördert ein einziger Ausbruch 200 bis 250 Kubikmeter Kohlenstoffdioxid und lediglich sechs bis acht Kubikmeter Wasser. SWR - Bild in Detailansicht öffnen
Die dicken und weißlich aufgeschäumten Blasen der Fontäne zeigen den hohen Kohlenstoffdioxidgehalt des Gas-Wasser-Gemischs an. Wenn sich kein Wasser mehr im Brunnen befindet, kommt der Ausbruch des Kaltwasser-Geysirs zum Erliegen. SWR - Bild in Detailansicht öffnen
Bei einer Sprudelflasche passiert im Prinzip nichts anderes: Beim Öffnen perlt durch die Druckentlastung ein Teil des CO₂ aus und reißt das Wasser mit sich in die Höhe. Wie ein Geysir funktioniert, erklärt die spannende Ausstellung im Geysir-Zentrum in Andernach. Mit vielen interaktiven Exponaten und Erläuterungen kann der kleine und große Besucher der Kraft des Geysirs auf den Grund gehen. SWR - Bild in Detailansicht öffnen

Etwas entspannter geht es auf der Schwäbischen Alb zu. Sie begeistert uns mit blühenden Wiesen und einer großen Tiervielfalt. Vom Milchbauern bis zum Hirten, viele Tiere leben hier gemeinsam mit den Menschen. Wussten Sie, dass die Pferdezucht auf der Schwäbischen Alb seit über 500 Jahren Tradition ist?


Die Zollernalb bietet ebenfalls eine interessante Verbindung von Tradition und Geschichte. Mit ihren vielen Wanderwegen und klassischen Trachten kann auch sie uns verzaubern.

Schluchten und Höhlen

Erneut ist es der Schwarzwald, der uns begeistert. In seiner wundervollen, einzigartigen Landschaft bietet er mehr als herrliche Wälder. Ein Beispiel dafür sind die Schluchten im Südschwarzwald. „Expedition in die Heimat“ nimmt uns mit in die Wutachschlucht und zeigt uns, was vom ehemaligen Kurort Bad Boll geblieben ist.


Auch die Schwäbische Alb ist ein Beispiel für eine Region die, wortwörtlich, auf vielen Ebenen begeistern kann. Anna Lena Dörr begibt sich auf die „Expedition in die Heimat“ und erkundet dabei unter anderem den "Hohlen Fels“ bei Schelklingen und die Laichinger Tiefenhöhle.

Wer ans Allgäu denkt, denkt an Berge und Ski-Urlaub. Doch das Allgäu hat noch mehr zu bieten. Gemeinsam mit Bewohnern von Isny entdecken wir die musikalischen, sportlichen und idyllischen Seiten von Isny. Die Reise führt uns sowohl durch die Eistobel-Schlucht als auch durch eine 500 Jahre alte Bibliothek. Damit beweist die Kurstadt an der Oberschwäbischen Barockstraße, sie ist so vielseitig wie ihre Bewohner.


Wer sich für Geschichte interessiert, sollte sich auf keinen Fall das Höllental im Schwarzwald entgehen lassen. „Geschichte & Entdeckungen“ nimmt uns hier mit auf eine Reise in seine Vergangenheit.

Im „steinreichen“ Brohltal lässt sich SWR Reporter Steffen König zeigen, wie der Ausbruch des Vulkans am Laacher See vor mehr als 10.000 Jahren, die Gegend beeinflusste. Vulkangesteine wie Tuff werden seit Jahren in der Region abgetragen und verarbeitet. Eine Wanderung durch die Wolfsschlucht, durch Trasshöhlen und vorbei an Abbaukratern steht hier auf dem Programm.

Falls Sie noch das Bedürfnis haben, selbst noch einmal durch einige Reiseziele zu stöbern, sind Sie bei der ARD-Mediathek richtig. „Fahr mal hin“, „Expedition in die Heimat“ und „Mensch Heimat“ bieten Ihnen liebend gerne weitere Ideen und Vorschläge. Wer möchte kann seine gefundenen Reiseziele oder genialen Ideen auch gerne mit uns und anderen teilen.

Wo sich Urlaub in Deutschland lohnt: Tipps der „ARD-Buffet“-Zuschauer bei Facebook


Abschließend bleibt uns nur zu sagen: Viel Spaß beim Aussuchen und Gute Reise!

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