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Neues Jahr, neues Glück! Doch leider hält Corona uns immer noch in den eigenen vier Wänden fest. Welche neuen Projekte Sie trotzdem im neuen Jahr starten können, zeigen wir Ihnen hier.

Beginnen Sie damit, Tagebuch zu schreiben

Manche Menschen schreiben schon ihr Leben lang Tagebuch - wozu, fragt sich wohl mancher. Doch ein Tagebuch ist irgendwann nicht nur ein wertvolles Erinnerungsstück, nein, es ist auch für die Gegenwart nützlich. Studien zufolge hilft Tagebuchschreiben dabei, mit Geschehenem reflektierter umzugehen und zu vermeintlich überwältigenden Gefühlen Distanz aufzubauen. Also, greifen Sie sich ein schönes Notizbuch oder gestalten Sie eines selbst und schreiben Sie drauflos, und wenn es nur der banale Alltag ist, der Sie beschäftigt. Irgendwann werden Sie das wieder lesen und ganz genau nachvollziehen können, was Sie an welchem Tag getan oder gefühlt haben. Eine Erinnerung ist nämlich selten so detailreich wie ein Tagebucheintrag.
Samira Matschinsky und Eva Mell jedenfalls können dank Tagebuch zum Beispiel besser mit dem Coronafrust umgehen:

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Handarbeit ist auch was für Männer!

Häkeln muss nicht gleich Spitzendeckchen und Puppenkleider bedeuten, nein. Häkeln kann verdammt cool sein! Das beweist Pascal mit seinen Superhelden-Figuren: Um die hundert hat er bisher gehäkelt, und es kommen stetig neue hinzu. Fangen Sie doch auch einmal an, die Figuren Ihres Lieblingsfilms zu häkeln und verschönern Sie so Ihr Wohnzimmer! Und wenn Sie schon Wolle zuhause haben, können Sie sich direkt auch Stricken beibringen und praktische Dinge wie Decken, Handschuhe oder Pullunder stricken - so können Sie auch Ihren Kleiderschrank individueller füllen.

Alleine lesen, gemeinsam diskutieren

Lesen ist ein einsames Hobby? Keineswegs! Jedenfalls muss es das nicht sein. Treten Sie doch dieses Jahr einem Buchclub bei und fangen Sie wieder an, mehr zu lesen! Der Austausch mit anderen Menschen über Bücher kann Ihnen Ansichten über vermeintlich wohlbekannte Bücher geben, die Sie sonst nie wahrgenommen hätten.
Solch eine Lesegruppe können Sie im Bekanntenkreis initiieren oder einer bereits bestehenden beitreten: Im Internet finden sich sowohl regionale als auch ortsunabhängige Gruppen, größere und kleinere sowie Gruppen, die sich mit aktueller oder klassischer Literatur beschäftigen. Bestimmt finden Sie etwas, wofür Sie sich begeistern können und Anschluss finden.
Diskutieren lässt sich sowohl über Kommentare auf den jeweiligen Plattformen als auch über eine Telefon- oder Videokonferenz über Teams, Skype oder Discord.
Falls Sie die Lektüre selbst wählen, legen wir Ihnen die Übersicht "Buch der Woche" von SWR2 ans Herz, wo Sie viele interessante Titel finden können.

So bringt man das eigene Heim auf Vordermann

Ein neues Jahr kann neue Vorsätze bringen, aber vielleicht bringt es auch eine neue Tapete? Wenn Sie sich dieses Jahr das Ziel gesetzt haben, Ihr Zuhause etwas umzugestalten, können wir Ihnen helfen: Bei "Genial gehämmert", unserem Marktcheck-Special, verraten die Experten Britta Weiss und Werner Gottschalck zwei Handwerker-Neulingen Tipps und Tricks, die bestimmt auch Ihnen nützlich sein können.

Wenn es nicht gleich die ganze Wohnung sein soll, sondern nur einzelne Möbelstücke eine Überholung brauchen, kann Experte Christian Ludwig weiterhelfen. In der SWR Serie "die Scheune" restaurieren sein Team und er fachgerecht alte Möbelstücke, doch einiges können auch Sie als Laie für Ihre alten Möbel tun.

Ahnenforschung ist ein zeitintensives Projekt

Die Frage, woher man kommt, wird meistens mit der Geburtsstadt oder dem Ort, an dem man aufgewachsen ist, beantwortet. Doch wo genau der Nachname herstammt oder die Großeltern der Großeltern gelebt haben, das wissen wenige. Nehmen Sie sich im neuen Jahr die Zeit und schauen Sie in die Vergangenheit. Finden Sie heraus, wer Ihre Vorfahren waren und vielleicht entdecken Sie dabei ja sogar eine namhafte Persönlichkeit im eigenen Stammbaum!

"Fräulein Genealogie", unsere Expertin im Video, weiß wie Sie es anstellen: Stammbücher, Melderegister und Archive von Kirchen können Aufschluss geben, doch auch im Internet lässt sich einiges herausfinden. Als allererstes beginnt man aber damit, in der eigenen Familie nachzufragen - das ist auch ein weiterer guter Grund, wieder einmal die Großeltern oder Eltern anzurufen.

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