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Zuhause bleiben, Kontakte vermeiden, alles tun, damit Corona weniger Chancen hat. Hier verraten wir Ihnen, wie Kolleg*innen aus dem SWR mit dieser bedrückenden Situation umgehen.

Unser Lichtblick des Tages

Meine beste Freundin und ich können uns seit der Kontaktbeschränkung weniger sehen und bekommen aufgrund dessen auch weniger vom täglichen Leben der anderen mit. Das hatte uns im ersten Lockdown ziemlich zugesetzt. Deshalb haben wir jetzt eingeführt, dass wir uns jeden Tag Sprachmemos auf Whatsapp zusenden, über Dinge die uns heute passiert sind, uns aufgeregt oder gefreut haben. Die Memos haben den Vorteil für uns, dass man sofort erzählen kann, was passiert ist und die andere antworten kann, wenn sie Zeit hat. Mit unseren Problemen stehen wir nicht mehr alleine da, weil die andere sie mitbekommt und Tipps geben kann.

Zudem ist es lustig, die Missgeschicke der anderen mitzubekommen. Wenn wir uns dann sehen, fühlt es sich nicht mehr wie nach einer Ewigkeit an, sondern ich weiß genau, was meine Freundin in der Zwischenzeit erlebt hat, was sie bedrückt oder gefreut hat - und meiner Freundin geht es umgekehrt genauso. Unser Freundinnen-Tratsch hilft uns, den "Lockdown" als eine relativ normale Zeit wahrnehmen zu können.

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