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Zuhause bleiben, Kontakte vermeiden, alles tun, damit Corona weniger Chancen hat. Hier verraten wir Ihnen, wie Kolleg*innen aus dem SWR mit dieser bedrückenden Situation umgehen.

Unser Lichtblick des Tages

Die trüben Herbst- und Wintertage verbringe ich am liebsten mit einem guten Buch und heißem Kaffee auf dem Sofa. Und da ich durch Corona dieses Jahr nicht auf Reisen gehen konnte, mache ich einfach Urlaub im Kopf.

Während des ersten Lockdowns habe ich zwei tolle Bücher gelesen, die ich gerne weiterempfehlen möchte. In „Frühstück mit Elefanten“ entführt uns Gesa Neitzel in die bezaubernde Wildnis Botswanas, Südafrikas und Namibias. Dort dürfen wir sie bei ihrer Ausbildung zur Rangerin und ihrem afrikanischen Abenteuer begleiten. Wer selbst, so wie ich, schon einmal die atemberaubende Tier- und Pflanzenwelt des afrikanischen Kontinents gesehen hat, wird sich selbst auf vielen Seiten wiederfinden.

Buchtipp Frühstück mit Elefanten (Foto: Privat/Isabell Thomas)
Privat/Isabell Thomas

Das zweite Buch, das ich euch gerne ans Herz legen möchte, ist „Americanah“ von Chimamanda Ngozi Adichie. Durch die internationale „Black Lives Matter-Bewegung”, die US-amerikanischen Präsidentschaftswahlen und die “EndSARS-Bewegung” in Nigeria ist das Buch schockierend aktuell. Ohne Klischees, aber mit viel Gefühl setzt sich Adichie mit den Themen Alltagsrassismus, Identitätssuche, illegale Einwanderung und Politik auseinander und bettet dies in eine unaufdringliche Liebesgeschichte ein. Gefallen haben mir vor allem die intensiven Beschreibungen der Gefühlswelt der Protagonistin Ifemelu sowie die durchaus humorvollen, aber auch ernsten Beiträge ihres Blogs „Raceteenth – oder Ein paar Beobachtungen über schwarze Amerikaner (früher als Neger bekannt) von einer nicht-amerikanischen Schwarzen”.

Buchtipp Americanah (Foto: Privat/Isabell Thomas)
Privat/Isabell Thomas
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