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Viel essen und viel sitzen an Weihnachten hat leider unliebsame Nebenwirkungen: der Bauch zwickt und der Kopf schmerzt. Doch Hausmittel schaffen schnell Erleichterung.

Was gibt es Schöneres, als an den Feiertagen mit der Familie oder Freunden ein besonderes Festessen zu genießen, leckeren Wein zu trinken und sich dabei ausgiebig zu unterhalten? Danach kommt dann der Plätzchenteller auf den Tisch, dazu noch ein Schnaps für die Verdauung - und kurz darauf gehen die Beschwerden los: Sodbrennen, Blähungen, Bauchschmerzen und dann fängt auch noch der Kopf an weh zu tun.

Aber das muss gar nicht sein. Wir verraten Ihnen schnelle Helfer gegen die fünf häufigsten „Feiertags-Beschwerden“.

Kräuter gegen Völlegefühl

Eines gleich vorweg: Schnaps hilft leider nach einem schweren Essen nicht wirklich, um die Verdauung zu unterstützen, Tradition hin oder her. Wenn der Bauch spannt und man genau weiß, dass es einfach zuviel war, hilft abwarten und Tee trinken, am besten Pfefferminztee.

Glas mit Pfefferminztee (Foto: Colourbox)

Und auch wenn man gerade so gemütlich beisammensitzt, raffen Sie sich auf: Nichts vertreibt das Unwohlsein nach einem zu üppigen Essen besser als ein klassischer Verdauungsspaziergang. Danach hat man dann auch wieder Appetit und freut sich auf die Plätzchen.

Noch mehr Kräuter gegen Blähungen

Wenn nach dem Essen der Druck im Darm durch die entstehenden Gase schmerzhaft wird, sollten Sie sich eine Tassse Fenchel- oder Kümmeltee aufbrühen. Auch frischer Ingwer, der mit heißem Wasser aufgegossen wird, wirkt wahre Wunder.

Nüsse gegen Sodbrennen

Gegen Sodbrennen hilft es, einige ungesalzene Haselnüsse oder Mandeln zu knabbern, um die Säure zu binden. Wichtig ist, diese gut zu kauen. Ebenfalls ein gutes Hausmittel ist ein Glas Wasser mit einem Teelöffel Apfelessig.

Wasser und Apfel gegen Verstopfung

Regelrecht bockig kann der Darm werden, wenn wir ihm an den Feiertagen zuviel zumuten und uns dann noch zu wenig bewegen. Wenn gar nichts mehr geht, kann man die Verdauung manchmal schon mit einem Glas warmem Wasser auf die Sprünge helfen, das man morgens direkt nach dem Aufstehen und - wichtig! - vor dem Frühstück trinkt.

Wenn noch mehr Anschubhilfe nötig ist, essen Sie einen ungeschälten Apfel. Das enthaltene Pektin ist ein milder Ballaststoff, der den Darm anregt. Geschält und gerieben bewirkt der Apfel übrigens das Gegenteil und ist ein wirksames Mittel gegen Durchfall.

Kaffee gegen Kopfschmerzen

Zuviel sitzen macht nicht nur der Verdauung zu schaffen, sondern sorgt auch für Muskelverspannungen. Und diese führen häufig zu Kopfschmerzen. Auch hier hilft erst einmal Bewegung, um die Muskeln zu lockern. Bei einem Spaziergang an der frischen Luft tut zusätzlich der Sauerstoff gut. Aber auch Kaffee hat sich bei leichten Spannungskopfschmerzen bewährt. Und Pfefferminzöl, mit dem die Schläfen massiert werden, lindert die Schmerzen. Zu Tabletten sollten Sie erst greifen, wenn alles andere nichts hilft. Was dabei zu beachten ist, verrät Dr. med. Lothar Zimmermann im Video.

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