Junge Frau ist müde nach dem Schlafen (Foto: picture-alliance / Reportdienste, picture alliance / blickwinkel)

Wenn der Rhythmus gestört ist Schlechter Schlaf nach dem Urlaub? – Das können Sie tun

Winterurlaub, Weihnachtsfeier und Silvesterparty - insbesondere in der Zeit zwischen den Jahren gehen viele Menschen später ins Bett als üblich. Da kommt der gewohnte Schlafrhythmus schnell durcheinander.

Dazu kommt: Wenn der Urlaub endet, ist man schnell wieder im Alltagsstress gefangen. Müde und reizbar, statt ausgeruht und entspannt. Experten sprechen dann vom „Post Holiday Syndrom“.

Geht es Ihnen auch so nach dem Urlaub?

Entspannt in den Arbeitsalltag starten

Wir geben Ihnen einige Ratschläge, wie Sie möglichst entspannt in den Arbeitsalltag starten und fünf Tipps für einen besseren Schlaf. Ein guter Weg ist es, das Urlaubsgefühl mit in den Alltag zu nehmen. Dabei kann ein Blick auf das Smartphone helfen. Schauen Sie sich Bilder vom Skiurlaub oder der Silvesterparty an, das weckt positive Erinnerungen. Und bewegen Sie sich! Gehen Sie beispielsweise in der Mittagspause spazieren, um Körper und Geist auf andere Gedanken zu bringen und Glückshormone auszuschütten.

Denn „Entspannung ist der Königsweg zum Schlaf“. weiß Hans-Günther Weeß, Experte für Schlafmedizin am Pfalzklinikum Klingenmünster. Um diese zu erreichen, haben die Kolleginnen und Kollegen von SWR1 Rheinland-Pfalz fünf Tipps zusammengestellt, die Sie leicht im Alltag umsetzen können.

Augen schließen und einschlummern, das klingt einfach, ist es aber oft nicht. Das Gehirn und unser Körper können sehr gut mit Stress umgehen, wenn dieser Stress endlich ist. Doch dauerhafter Stress und Sorgen bringen viele Menschen um den Schlaf. 

Schlafstörungen - Sechs Prozent der Deutschen betroffen

Unabhängig von Jahreswechsel und Urlaubszeit leiden immer mehr Menschen im Südwesten unter Schlafstörungen. In Rheinland-Pfalz ist der Anteil sogar höher als in den meisten anderen Bundesländern, das zeigt der Barmer Gesundheitsreport 2019. Betroffen sind vor allem Menschen in Gebieten mit hoher Bevölkerungsdichte, die von Lärm, Lichtverschmutzung und eben Stress betroffen sind.

So vermeiden Sie chronische Schlafstörungen

Chronische Schlafstörungen schädigen auf Dauer die Gesundheit und erhöhen das Unfallrisiko im Straßenverkehr. Deshalb sollten Sie generell auf eine ausreichende Nachtruhe achten. Medikamente sollten dabei nur in Ausnahmefällen eingenommen werden, da sie schnell abhängig machen können. Wichtiger sind feste Rituale beim Zubettgehen und eine gesunde Schlafhygiene. Hier finden Sie mehr zum Thema.

Schlaf-Killer Stress

Ganz grundsätzlich bleibt beruflicher und privater Stress der größte Schlaf-Killer. Versuchen Sie also, nicht gleich mit Vollgas ins neue Jahr zu starten, sondern es im Zweifelsfall auch mal lockerer angehen zu lassen. Das lässt Sie am Abend auch einfacher einschlafen.

STAND