Äpfel (Foto: dpa Bildfunk)

KFZ-Diät, pegane Ernährung und regionales Superfood Runter mit dem Weihnachtsspeck

Das Festessen zu Weihnachten verblasst in der Erinnerung allmählich - im Gegensatz zu den zusätzlichen Kilos, die man dank Weihnachtsgans und Gebäck angelegt hat. Ein guter Zeitpunkt, um mit einer gesunden Ernährungsweise zu beginnen.

Gesunde Ernährung und Diäten sind für manche Menschen ein Dauerthema und für andere nur dann von Interesse, wenn nach Festtagsbraten, Weihnachtsgebäck und Silvesteressen das neue Jahr mit viel zu vielen Kilos auf den Rippen beginnt.

Nachfolgend daher ein Überblick mit Tipps zu einer gesunden Ernährung und den neuesten Diät-Trends.

Pegane Ernährung

Bereits jetzt wird pegane Ernährung als der große Ernährungstrend für das Jahr 2019 gehandelt. Pegan ist eine Mischung aus veganer und Paleo-Ernährung, die sich an der Ernährungsweise unserer Vorfahren in der Steinzeit orientiert. Doch nicht für jeden ist ein Leben als Peganer geeignet. Der Ernährungstrend erlaubt zwar den Verzehr von Fisch, Fleisch und Eiern, verzichtet dafür aber auf alle verarbeiteten Lebensmittel, was auch glutenhaltiges Getreide wie Weizen einschließt.

KFZ-Diät - Kohlenhydrate, Fett und Zwischenmahlzeiten

Wem Trends wie die pegane Ernährung zu streng sind, der kann sich an der KFZ-Diät versuchen. Hier wird auf Verzicht verzichtet und sogar Zwischenmahlzeiten sind erlaubt. Doch ohne ein paar Regeln geht es natürlich nicht, denn die Diät baut darauf auf, dass morgens und mittags fettarme und kohlenhydratereiche Speisen auf den Tisch kommen. Erst am Abend werden Eiweiß und Fett zu sich genommen, was die Fettverbrennung über Nacht ankurbeln soll.

Diät-Plan in einer App (Foto: Getty Images, Thinkstock)
Thinkstock

Weg vom Zucker

Zur Weihnachtszeit kann man ihm kaum entfliehen - dem Zucker. Aber nicht nur in Plätzchen und Schokoweihnachtsmännern lauert die leckere Süße, sondern auch in anderen Produkten wie Senf, Salami und Gewürzgurken.

Wer sich gesünder ernähren möchte, sollte in Zukunft also einen genauen Blick auf den Zuckergehalt der Lebensmittel werfen. Denn zu viel Zucker erhöht nicht nur das Diabetesrisiko, sondern begünstigt auch Entzündungsprozesse.

Superfood aus regionalem Anbau

Gesunde Ernährung fängt schon bei den Zutaten an. Viele schwören dabei auf so genanntes Superfood, das zum Beispiel deutlich mehr Mineralstoffe als andere Lebensmittel enthält. Ob Avocados, Chaisamen oder Matchatee, das Superfood kommt meist aus fernen Ländern. Das ist nicht nur schlecht für die Ökobilanz dieser Nahrungsmittel, sondern macht sie oft auch teuer.

Daher empfiehlt es sich, einen Blick auf unser heimisches Superfood zu werfen, das auch im Winter reichlich vorhanden ist. Zum Beispiel Grünkohl, von dem 100 Gramm bereits den täglichen Bedarf an Vitamin C decken.

Diese Rezepte halten Sie im Gleichgewicht

Passend zum regionalen Superfood bietet sich die Basische Küche an. Als Zutaten stehen viel Gemüse, frische Kräuter und knackige Nüsse auf dem Speiseplan. Die Basische Küche wirkt gegen zu viel Säure im Körper.

Basisches Kochen, 3 Gerichte (Foto: SWR, SWR Montage)
SWR Montage

Kein Alkohol im Januar

Das Neujahr begrüßen viele mit dem Sektsglas in der Hand. Doch für den Rest des Januars nimmt sich manch einer vor, gänzlich auf Alkohol zu verzichten. Aber haben vier Wochen Abstinenz überhaupt einen nachhaltigen Effekt oder ist der Verzicht nur unnötige Quälerei?

Mann trinkt etwas an der Bar (Foto: picture-alliance / dpa, dpa/picture-alliance)
dpa/picture-alliance

Mehr Bewegung schadet nicht

Wer nicht loslassen möchte von Schokolade und Feierabendbier, der kann den überschüssigen Pfunden auch mit mehr Bewegung den Kampf ansagen - ein häufiger Neujahrsvorsatz, der nicht ohne Grund nur selten von Dauer ist.

Daher heißt es, realistisch zu sein und am besten eine Sportart zu suchen, die zu einem passt. Denn nur wer Spaß bei der Bewegung hat, hält auch länger durch.

Ein Mann trainiert in einem Fitnessstudio mit Hanteln seine Armmuskulatur (Foto: picture-alliance / dpa, Britta Pedersen)
Britta Pedersen
AUTOR/IN
STAND