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Was geschieht mit Ihren Spenden? Das sind die aktuellen Herzenssache-Projekte

Ein Zirkushaus für Kids, Fahrräder für Flüchtlingskinder, jugendliche Schulverweigerer richten Oldtimer wieder her - das Engagement für Kinder ist beeindruckend! Herzenssache hat aus unzähligen Anträgen ganz besondere Förderprojekte ausgewählt. Jetzt liegt es in Ihrer Hand: Mit Ihren Spenden bewirken Sie, dass allen vorgestellten Kindern und Jugendlichen geholfen werden kann!


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Alle Projekte mit Herz in Baden-Württemberg

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Stuttgart: Wenn Musik zur gemeinsamen Sprache wird
„Emrullah war immer ein sehr schüchternes und zurückhaltendes Kind“, erzählt seine Erzieherin Lilli Ort. „Er wurde wegen seiner schlechten Sprachkenntnisse sehr zurückhaltend und deswegen sogar von anderen Kindern oft gemobbt.“ Bis er an einem Projekt der Baydur-Stiftung teilnahm, in dem Sängerinnen und Sänger des SWR-Vokalensembles in Kitas gehen und mit den Kindern gemeinsam singen.
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Stuttgart: Wenn Musik zur gemeinsamen Sprache wird
„Emrullah war immer ein sehr schüchternes und zurückhaltendes Kind“, erzählt seine Erzieherin Lilli Ort. „Er wurde wegen seiner schlechten Sprachkenntnisse sehr zurückhaltend und deswegen sogar von anderen Kindern oft gemobbt.“ Bis er an einem Projekt der Baydur-Stiftung teilnahm, in dem Sängerinnen und Sänger des SWR-Vokalensembles in Kitas gehen und mit den Kindern gemeinsam singen.
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Karlsruhe: Gegen Lästerei im Netz
Mit ein paar erotischen Bildern, die sie ihrem damaligen Freund geschickt hatte, fing alles an. Nachdem die 15jährige Melanie sich von ihm getrennt hatte, kursierten diese vertraulichen Bilder im Internet und in Whatsapp-Gruppen. Einige Wochen später waren die Fotos Teil eines gefälschten Facebook-Profils, versehen mit einschlägigen Kommentaren und Angeboten.
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Wangen: Spielend lernen im Abenteuerland
David entwickelt sich langsamer als andere Kinder. Wenn ihm alles zu viel wird und er sich überfordert fühlt, zieht er sich oft auf den Flur zurück. Schnell ist er deswegen als Flurkind" verschrien. In der Kinderklinik Wangen soll Kindern mit besonderem Förderbedarf bald ein spezielles Angebot zur Verfügung stehen.
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Jebenhausen: Mehr Spielraum im "Freizi"
Melissa hat es nicht einfach in der Schule: Sie wird ausgegrenzt und manchmal auch gemobbt. Wenn sie nachmittags in den Kindertreff kommt, genießt sie es, sich einmal richtig auszutoben. Allerdings gibt es kaum Spielgeräte im Garten und ein richtiger Toberaum fehlt im "Freizi" leider auch noch.
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Altenriet: Wenn Oma uns nicht mehr erkennt…
Mattis ist acht, und wie die meisten Kinder in seinem Alter mag er seine Oma sehr. Die ist 87, leidet aber an Demenz und vergisst vieles oder verwechselt ihn schon mal mit einem anderen Enkel. Weil seine Oma im Heim für Demenzkranke traurig und durcheinander war, wollte er ihr helfen. Da kam ihm, seinen Mitschülern und Lehrern die Idee, ein Schultheaterstück auch im Altenheim aufzuführen, um die Menschen dort zum Lachen zu bringen. Das Projekt "Theater auf Reisen" will Kinder mit alten Menschen zusammenbringen und dadurch frühzeitig Hemmschwellen zum Thema Demenz und Alter abbauen.
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Sindelfingen: Mit dem Medienmobil auf Integrationskurs
Özgür und Umut lernen in der Kinderfilmakademie von Sim TV, im Team zu arbeiten und sich kritisch mit medialen Inhalten auseinanderzusetzen. Um Kinder mit Migrationshintergrund noch besser erreichen zu können, plant man bei Sim TV die Anschaffung eines Medienmobils.
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Baiersbronn: Ein Ort zum Durchatmen
Wenn die 7-jähirge Kathi schläft, muss sie künstlich beatmet werden, da sie quasi "vergisst" zu atmen. Ihre Mutter ist deshalb unter dauernder Anspannung. Damit beatmete Kinder wie Kathi fachlich gut versorgt sind, während Eltern und Geschwister neue Kraft tanken und durchatmen können, soll in Zusammenarbeit mit Kinderärzten das Kinderhaus Luftikus entstehen. Ziel ist es, mit Langzeitpflegeplätzen den dauerhaften Stress für die Kinder und Familien zu reduzieren.
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Heilbronn: Eine Heizung für die "Südstadtkids"
Die neunjährige Elif (Name geändert) baut mit Begeisterung ein Vogelhäuschen bei den Heilbronner "Südstadtkids". Hier lernt sie gemeinsam mit anderen Kindern, dass ihre Ideen zählen und es sich lohnt, durchzuhalten. Doch leider gibt es in den Werkräumen keine Heizung, sodass sie im Winter nicht genutzt werden können.

Friedrichshafen: Worauf Kinder wirklich Bock haben
Ahmet lebt erst seit Kurzem in Deutschland. Am Fitness-Box-Kurs nimmt er mit Begeisterung teil. Beim Sport lernt er durch den Kontakt mit anderen die deutsche Sprache und kann seine Sozialkompetenzen stärken. Im Bodenseekreis könnten noch viel mehr Kinder von dieser Art der Förderung profitieren.
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Crailsheim: Eine prima Ballerina – mit einem Chromosom mehr
Als Veronikas Eltern versuchten, ihre Tochter in der Ballettschule anzumelden, wurden sie nach Hause geschickt. Der Grund: Veronika hat das Down-Syndrom. Die Leiter glaubten, dass sie dem normalen Ballettunterricht nicht folgen kann. Zusammen mit der Lebenshilfe und der lokalen Musikschule wollen die Eltern nun ein inklusives Musik-Theater-Projekt für 16 Kinder auf die Beine stellen.

Cybermobbing - immer mehr Schulkinder leiden darunter

Heidenheim: REDBOX, die mobile "Brennpunkt-Feuerwehr"
Auf Tom wartet zu Hause niemand, der ihm bei den Hausaufgaben hilft, ein offenes Ohr für seine Sorgen hat oder das Mittagessen kocht. Er hängt an der Bushaltestelle ab und hört so laut Musik, dass sich die Anwohner beschweren. Auch Ayasha hält sich gerne auf der Straße auf. Das gibt ihr ein Gefühl von Sicherheit. Ihr Vater wurde in Arabien dreimal entführt und am Ende getötet. Jugendlichen wie Tom und Ayasha soll das REDBOX- Mobil einen Ort bieten, an dem sie Sicherheit, Selbstbewusstsein und Vertrauen in die Zukunft (zurück)gewinnen können.
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Stuttgart: Den Ballast von der Seele trommeln
Über ihre Kindheit redet die 15-jährige Yasmin nicht gerne. Sie verrät nur, dass es sehr schwer war. Sie landete in verschiedenen Wohngruppen, doch nirgendwo fühlte sie sich aufgehoben. Seitdem sie wieder bei ihrer Mutter wohnt, geht es ihr besser. Yasmin singt und tanzt leidenschaftlich gern und beeindruckt mit einem ausgeprägten Rhythmusgefühl. Ihr Traum wäre ein eigenes Rhythmusprojekt, bei dem sie ihre Leidenschaft mit anderen Mädchen teilen kann.
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Mannheim: Neue Räume für Zirkusträume
Jamanty ist ein lebendiger, bewegungsfreudiger Junge mit einem ansteckenden Lachen. Geld ist in der Familie knapp, die kostenlosen Angebote sind daher sehr willkommen. Seit einem Jahr trainiert Jamanty im Zirkus Paletti. Stolz führt er vor, dass er schon auf einer Kugel laufen kann.
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Kork: Eine Welle der Hilfsbereitschaft für das Therapiebad
Alina kann weder sprechen, noch sitzen, stehen oder laufen. Doch im warmen Wasser lösen sich ihre schweren Spasmen. Leider musste ihr geliebtes Therapiebad im Epilepsiezentrum wegen überalterter Technik geschlossen werden. Der Förderverein Wassertropfen kämpft nun darum, die Gelder für die Sanierung zusammenzubringen.
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Stuttgart: Wie geht Sex im wahren Leben?
"Einen Lehrer hätt' ich das nie gefragt", erzählt der 13-jährige Marco. Besonders aufgeregt war er vor dem ersten Treffen mit einem Mädchen. Er hatte versucht, sich im Internet abzugucken, "wie das geht" und war dabei auf Pornoseiten gelandet. Nun war er komplett verunsichert. Seit den Treffen mit dem Peer-Berater Patrick ist er gut informiert und fühlt sich sicherer. Besonders, weil er nun weiß, was normal ist und was nicht, und was Krankheiten wie AIDS anbelangt.
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Ulm: Küche auf vier Rädern
Alina ist acht und lebt mit ihrer Familie ziemlich isoliert in einem tristen Wohnblock in Ulm. Das Mädchen ist nicht nur übergewichtig, sie hat auch das Aufmerksamkeitsdefizitsyndrom (ADS), doch sie möchte daran etwas ändern. Um Kinder wie Alina besser zu erreichen und über gesunde Ernährung aufzuklären, hat sich der Oberlin Verein etwas Besonderes ausgedacht: eine Küche auf vier Rädern.
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Djulietas Familie stammt aus dem Kosovo, sie lebt im Asylzentrum im Status der Duldung.

Titisee-Neustadt: Inklusion auf Rädern
Am 26.11.2012 explodiert ein Gasofen in einer Werkstatt für Behinderte in Titisee-Neustadt. 14 Menschen kommen ums Leben. Die behinderten Beschäftigten müssen von ihren Angehörigen oder in ihren Wohnheimen beschäftigt und betreut werden. Herzenssache hilft mit einem behindertengerechten Kleinbus, der auch zur Inklusion beitragen wird.
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Geislingen: Mit dem Rolli auf die Rampe
Behinderte Menschen haben dieselben Rechte wie Nicht-Behinderte. Durch "Inklusion" soll gewährleistet werden, dass jeder Mensch seinen Platz in der Gesellschaft hat. In Geislingen wird Inklusion praktisch umgesetzt: Ehrenamtlich engagierte Jugendliche haben sich für die Renovierung einer betagten Skate- und BMX-Bahn eingesetzt, aus der nun eine Freizeitanlage für alle werden soll. Durch Spenden konnten die Umbauarbeiten bereits finanziert werden. Aber damit behinderte und benachteiligte Jugendliche die Bahn auch nutzen können, muss entsprechendes Equipment angeschafft werden. Außerdem sollen sich die Kids in geplanten Workshops und Contests näherkommen. Herzenssache möchte dieser ersten inklusiven BMX-Bahn zu einem gelungenen Start verhelfen und den laufenden Betrieb der Anlage finanzieren.

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Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz und Saarland: Wunderfitze machen Station im Krankenhaus
Wer wie die sechsjährige Angelina schon seit einem halben Jahr im Krankenhaus ist und viele Therapien über sich ergehen lassen muss, die nicht immer nur angenehm sind, freut sich über Abwechslung. Da kommt das Science-Mobil mit seinen „wunderfitzigen“ naturwissenschaftlichen Experimenten gerade recht. „Wunderfitzig“ ist schwäbisch und bedeutet „neugierig sein“. Die Workshops, die den kleinen Patienten angeboten werden, sind eine Mischung aus Mitmach-Experimenten und „Science-Show“. Der Schwierigkeitsgrad richtet sich nach dem Alter und der Krankheit der Kinder. Schwer kranke Patienten, die das Bett nicht verlassen dürfen, können auch direkt am Krankenbett experimentieren. Mit Hilfe von Herzenssache werden die „Wunderfitze im Krankenhaus“ zwei Jahre lang in Kliniken in Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz und im Saarland Station machen.

Ulm: Die Ulmer Wortschatzpiraten
Viele sozial benachteiligte Kinder haben keine Freude am Lesen und Lernen, 42 Prozent der Jungs lesen so gut wie nie. Dem will der "Ulmer Schülerladen" mit seinem "Wortschatzpiraten"-Projekt entgegenwirken. Die Pädagogen möchten nicht nur das Textverständnis der Kinder festigen, sondern ihnen das Lesen als sinnvolle und spannende Freizeitbeschäftigung näherbringen. Viele der Plätze werden über das Jugendamt finanziert und sind Leistungen der Kinder- und Jugendhilfe, sogenannte "Hilfen zur Erziehung". Doch es ist Teil des pädagogischen Konzepts, dass hier Kinder aus allen sozialen Schichten, Schulformen und unterschiedlichster Herkunft zusammenkommen und gemeinsam spielen und lernen. Mit Unterstützung von Herzenssache soll zusätzliches Arbeitsmaterial angeschafft werden. Außerdem werden haltungsgerechte Tische und Stühle dringend benötigt. So kann eine ansprechende Lernatmosphäre entstehen und Gesundheitsschäden vorgebeugt werden.

Mannheim: Rebound - clever gegen Suff und Drogen
Viele Jugendliche machen ihre ersten Erfahrungen mit Alkohol, Drogen und Zigaretten zwischen zwölf und 18 Jahren. Ein Problem, findet Kim. Sie geht auf eine Gesamtschule in Mannheim, Drogen und soziale Konflikte sind hier ein Dauerthema. Als sich ein Mitschüler in der Mathestunde einen Joint dreht, sorgt das für große Aufregung. Kim ist Mentorin bei "Rebound", sie berät und betreut ehrenamtlich Jugendliche, klärt sie über die Risiken von Alkohol- und Drogensucht auf. Einen Joint während des Unterrichts drehen - das findet in ihrer Klasse jetzt keiner mehr cool! Mit Hilfe von Herzenssache soll das preisgekrönte Mentorenprojekt "Rebound" auf insgesamt neun Schulen in Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz und Saarland ausgeweitet werden.

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Eberbach: Comics machen Lust auf's Lernen
24 Prozent der Jugendlichen aus sozial benachteiligten Familien verbringen ihre Zeit vor dem PC vor allem mit Computerspielen und wissen den Computer nicht sinnvoll zu nutzen. Der Medienreferent Mitsch Schulz gibt hier sinnvolle Hilfestellung. Sein Konzept "realtimecomics" kommt bei den Jugendlichen sehr gut an. Sie reflektieren ihre Erfahrungen in der digitalen Welt und spielen anschließend Situationen und prägnante Erlebnisse in der Gruppe nach. Diese Szenen werden dann fotografiert und am PC zu comicartigen Bildgeschichten zusammengestellt. Mit dem Projekt an der Theodor-Frey-Schule in Eberbach will er vor allem auch Jugendlichen mit Migrationshintergrund oder schwachem sozialen Umfeld eine sinnvolle Mediennutzung für Schule, Beruf und Alltag nahebringen. Herzenssache möchte den Förderverein der Schule bei der Finanzierung des Projekts unterstützen.

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Simmersfeld-Beuren: Auszeit auf dem Bauernhof
Urlaub mit einem behinderten Kind stellt viele Familien vor große Probleme. Für Simeon ist es bis heute ein Wunschtraum geblieben. Der 11-Jährige leidet an einem genetischen Defekt und ist in seiner geistigen Entwicklung stark eingeschränkt. Von klein auf wird er rund um die Uhr betreut. Für seinen älteren Bruder ist es nicht immer einfach, im Schatten des kranken Bruders zu stehen. Doch die Familie lässt nichts unversucht, um Simeon am Leben teilhaben zu lassen. Ein Bauernhof, wie er in Simmersfeld-Beuren entsteht, wäre für Simeon und seine Familie genau das Richtige. Hier können sich auch Eltern und Geschwister mal eine Auszeit gönnen. Herzenssache unterstützt den Bau von Ferienhäusern, die mit einem hohen Maß an Eigeninitiative saniert werden – damit Simeons Wunschtraum in Erfüllung geht.

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Laupheim: Mehr Spielraum zum Lernen
Die Wielandschule in Laupheim bietet als Förderschule einen sport- und bewegungserzieherischen Schwerpunkt. Esengül, Alim und Marcel profitieren davon. Ihnen fällt das Lesen, Schreiben und Rechnen manchmal noch schwer. Aber seit sie mit ihrer Klasse regelmäßig Bewegungsspiele machen und sich auch mal richtig austoben können, wird es für sie leichter. Sie können eigene Grenzen ausloten und voneinander lernen. Doch die Bewegungsstunde findet bislang im Nachbarort statt, die Fahrten müssen organisiert werden und zum Austoben bleibt wenig Zeit. Mit viel Engagement wird nun ein eigener "Psychomotorikraum" eingerichtet. Die notwendige Renovierung übernimmt die Stadt Laupheim, und mit Hilfe von Spendern und Sponsoren kann ein Großteil der Einrichtung bereits finanziert werden. Herzenssache möchte dem Förderverein unter die Arme greifen und den noch fehlenden Restbetrag beisteuern.

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Stuttgart: Radio Rio auf Station
Rheuma gibt es nicht nur bei älteren Menschen, auch Kinder und Jugendliche können daran erkranken. Die 16-jährige Eileen zum Beispiel. Seit rund zehn Jahren leidet sie an Rheuma und spritzt sich einmal pro Woche ein Medikament. Das macht die Schmerzen erträglicher. Bei starken Schüben muss sie allerdings immer wieder für mehrere Tage zur Kortison-Therapie ins Krankenhaus. Dass sie krank ist und sich viele Sorgen um ihre Zukunft macht, sieht man ihr nicht an. Wenn sie in der Klinik allein in ihrem Zimmer liegt, schaltet sie das Klinikradio "Radio Rio" ein, um sich abzulenken. Dort läuft die Musik, die ihr gefällt, und zwischendurch gibt es immer wieder Interviews mit anderen Patienten aus dem Krankenhaus. Das hilft Eileen, weiß sie doch, dass sie mit ihren Sorgen und Nöten nicht alleine ist.

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Kusterdingen: Ein Garten zum Durchatmen
Wenn die Luft zum Atmen fehlt, wird das Leben ganz schön kompliziert. Wie bei Samir*. 24 Stunden am Tag hängt er an der Sauerstoffflasche. Der Fünfjährige muss dauerbeatmet werden. Seine Eltern können ihn zu Hause nicht pflegen. Von klein auf lebt er in Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen, die nicht auf Kinder eingestellt sind. Die Arche Regenbogen in Kusterdingen hat sich auf dauerbeatmete Kinder spezialisiert und versucht, Kindern wie Samir ein Zuhause zu ersetzen. Seitdem der Fünfjährige hier ist, hat er sich zu einem aufgeweckten, interessierten Kind entwickelt. Damit die in ihrer Bewegung stark eingeschränkten Kinder mit Sauerstoffgerät und Rollstuhl trotzdem die Natur genießen und die Jahreszeiten erleben können, bekommen sie von Herzenssache einen behindertengerechten Sinnesgarten mit Hochbeeten, Klang- und Wasserspielen.

* Name geändert

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Lörrach: Wenn Papa zu viel trinkt
In Baden-Württemberg leben bis zu 300.000 Kinder suchtkranker Eltern, das bedeutet, etwa jedes siebte Kind unter 15 Jahren ist betroffen. Wenn man die Zahlen auf den Landkreis Lörrach herunter rechnet, muss man von 6.000 Kindern ausgehen, die das Thema Sucht in der Familie kennen. Diese Kinder haben ein sechsfach erhöhtes Risiko, später selber suchtkrank zu werden. Um das zu verhindern, bietet die Drogen- und Jugendberatung Lörrach Treffen für Kinder suchtkranker Eltern an. In einer speziellen Mädchengruppe für 12- bis 15-Jährige kann Roxane offen über die Probleme zuhause sprechen. Hier muss sie kein Geheimnis aus der Alkoholsucht des Vaters machen. Mit Hilfe von Herzenssache soll das Gruppenangebot auf die Region Rheinfelden ausgeweitet werden.

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Ludwigsburg: Gut geschützt vor Cybermobbing
Das Internet hat auf Jugendliche eine magische Anziehungskraft. Sie verbringen viel Zeit in der virtuellen Welt, vor allem mit Computerspielen, seltener zu Bildungszwecken. In bildungsärmeren Schichten zeichnet sich besonders bei männlichen Jugendlichen eine "Medienfixiertheit" ab. Kommt es im Internet zu Angriffen gegen andere Personen, spricht man von Cybermobbing. Die Opfer einer solchen Attacke fühlen sich gedemütigt und sind verzweifelt. Bis zu 40 Prozent der Jugendlichen sind nach neuesten Statistiken betroffen. Die beleidigenden Behauptungen kursieren im Internet, beispielsweise auf Facebook, sie zu löschen ist fast unmöglich. Über die Möglichkeiten und die Gefahren des Internets sollen "digitalen Geschichten" aufklären: Schüler lernen, mit medialen Techniken umzugehen, um sich einerseits selbst vor Mobbing zu schützen und sich andererseits darüber klar zu werden, wie sehr sie anderen schaden können, wenn sie unüberlegt Geschichten über andere ins Netz stellen.

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Karlsuhe: Jamine bricht die Tabus zum Thema AIDS
Jasmine Lemvo hat zwar eine schwarze Hautfarbe, sie ist aber in Reutlingen geboren. Als sie das Projekt „AIDS-Peer-Education“ kennen lernte, war sie sofort begeistert. Das Thema AIDS interessierte sie, sie war aber auch bestürzt, dass sie als Afrikanerin kaum etwas über die Krankheit und die Übertragungswege wusste. Inzwischen weiß Jasmine viel über AIDS und sie hat gelernt, selbst auf andere Jugendliche zuzugehen. Sie gibt ihr Wissen zu den Themen AIDS und Sexualität ganz locker und natürlich an andere Teenager weiter. Und: Jasmine hören die Jugendlichen zu. Es entstehen offene Gespräche, die sie selbst und Gleichaltrige so selten mit Erwachsenen führen können.
Jugendliche beraten andere Jugendliche zum Thema AIDS – das ist das Erfolgskonzept des Projekts "AIDS-Peer-Educators", das mit Unterstützung von Herzenssache bereits 2009/2010 im Raum Mannheim durchgeführt wurde. Nun fördert die Kinderhilfsaktion die Ausweitung auf zehn Schulen im Raum Karlsruhe/Bruchsal.

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Stuttgart/Mainz/Saarbrücken: Kinderturnen on Tour
Springen wie Tiger Teiko, das macht die siebenjährige Kira aus Freiberg am Neckar bei "Kinderturnen on Tour" am liebsten. Begleitet wird ihr "Tigersprung" durch lautes Fauchen, bevor der Rotschopf langgestreckt auf weichen Matten landet. Spaß machen ihr auch alle anderen Bewegungsaufgaben der mobilen Kinderturn-Welt mit den sieben Kontinenten.
„Kinderturnen on Tour“ ist eine phantastische Turnwelt, die auf vier Rädern von Ort zu Ort in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz unterwegs ist. Kinder haben in dieser Turnwelt die Möglichkeit, sieben Kontinente zu erkunden und sie mit allen Sinnen zu erleben. Das Projekt wurde von der Kinderturnstiftung Baden-Württemberg nach dem Vorbild der Kinderturnwelt in der Stuttgarter „Wilhelma“ entwickelt - derzeit sind in dem Bundesland zwei "Kinderturn-Mobile" am Start. Herzenssache sichert die Projektlaufzeit in Baden-Württemberg für die nächsten zwei Jahre und unterstützt den "Projekt-Neustart" auch in Rheinland-Pfalz und im Saarland.

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Stuttgart: Mobile Anlaufstelle für junge Ausreißer
Die 15jährige Lisa (*Name geändert) lebt mit ihrer alleinerziehenden Mutter und den beiden jüngeren Geschwistern in der Nähe von Stuttgart. Die Streetworker haben Lisa an einem Freitagabend im Schlossgarten kennen gelernt, wo sie mit einer Gruppe Jugendlicher oft das ganze Wochenende verbrachte. Sie bauten Vertrauen zu ihr auf und erfuhren, dass Lisa nicht nach Hause geht, da ihre Mutter sie schlägt.
In Stuttgart werden rund 600 – 1.000 Kinder und Jugendliche auf der Straße vermutet. Oft beginnt eine Straßenkind-Karriere damit, dass die Kids am Wochenende in die Stadt kommen, um zu feiern und dort hängen bleiben. Um dieser Entwicklung gegen zu steuern, entwickelte die Christoph-Sonntag Stiphtung in Zusammenarbeit mit dem "Schlupfwinkel"- der Stuttgarter Anlaufstelle für jugendliche Ausreißer - das "StreetCamp", einen VW-Bus, der am Wochenende dort unterwegs ist, wo diese "Event-Kids" sich aufhalten. Im Fahrzeug können die Ausreißer durchatmen, zur Ruhe kommen und im Gespräch mit den Sozialpädagogen die nächsten Schritte planen.

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Friedrichshafen: Natur-Mentoren helfen trauernden Kindern
Als Miguel ein Jahr alt, erkrankte sein Vater an Krebs. Die Krankheit prägte die Familie und Miguels Kindheit sehr. Der Kontakt zu Gleichaltrigen fiel dem introvertierten und nachdenklichen Jungen schwer. In der Schule galt er später als „auffällig und unkonzentriert“. Die Krankheit des Vaters wurde in der Beurteilung der Lehrer nie berücksichtigt.
Als Miguel zwölf Jahre alt war, starb sein Vater. Einen Tag nach dessen Tod schrieb er eine Mathearbeit – Note 6. Die Lehrer nahmen keine Rücksicht auf den Schicksalsschlag des Kindes, rechneten die Note voll an. Schließlich zog die Familie von Freising nach Friedrichshafen, um einen Neuanfang zu wagen. Hier entdeckte Miguels Mutter die Wildniscamps von "Jongomero" und der zurückgezogene Miguel nahm Teil - eine Erfahrung, die ihn veränderte: Miguel fasste neuen Lebensmut, lernte über die Trauer zu sprechen. Der Verein „Jugend und Natur e.V.“ bietet Kindern und Jugendlichen, die ähnliche Schicksalsschläge wie Miguel erlebt haben, schon seit über zehn Jahren ganz besondere Wildniscamps an - im Projekt „Jongomero“.

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Kehl: Farbe bekennen - Starthilfe für den Beruf

Fünf Lehrlinge, acht Praktikanten und sechs Schulverweigerer bilden die Belegschaft einer ungewöhnlichen Lackiererei in Kehl: „Riverside Kustomz“. Hier werden Autos restauriert, die das Herz von Oldtimer-Fans höher schlagen lassen. Dennis macht seit September eine Ausbildung als Lackierer. Eigentlich wollte er Koch werden, doch durch sein ungepflegtes Äußeres hat er sich diesen Weg verbaut. Dennis hat große Probleme, mit Geld umzugehen und seinen Alltag zu organisieren. Vor allem in der Schule muss er einiges aufholen. Eine Lehrerin büffelt ehrenamtlich mit ihm. Riverside hilft ihm auch, einen Platz im betreuten Wohnen zu bekommen. Jugendliche wie Dennis können im „Riverside“ noch mal ganz neu durchstarten – wie die Oldtimer, die frisch lackiert die Werkstatt verlassen.

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Freiburg: Kleine Stars mit Handicap

Für die zehnjährige Annica ist Singen und Tanzen das Allergrößte. In dem inklusiven Musical-Projekt der Lebenshilfe Breisgau geht sie vollkommen auf. Auf der Bühne ist sie kaum zu bremsen. Obwohl das Einstudieren der Texte bei ihr viel Konzentration erfordert, denn Annica hat das Down-Syndrom. Wenn sie vor Publikum steht, genießt sie jeden Augenblick. Anderssein ist hier kein Ausgrenzungsmerkmal, sondern etwas Besonderes. Die anderen Kinder gehen unbefangen auf Annica zu und unterstützen sie, wenn nicht immer gleich alles auf Anhieb klappt.
 
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Gschwend: Circus Pimparello - Starke Nummer

Cindy geht auf ein Internat für blinde und sehbehinderte Schüler. Am Wochenende und in den Ferien fährt die 17-Jährige nach Hause. Viel unternehmen kann sie nicht mit der alleinerziehenden Mutter, die finanzielle Lage ist knapp. Große Urlaube sind nicht drin. Im Ferienzirkus "Pimparello" geht Cindy vollkommen auf. Sie wird nicht auf ihre Sehbehinderung reduziert, sondern ist Teil der Gruppe. Für Cindy eine völlig neue Erfahrung war. Inzwischen hat sie ein paar gute Tricks drauf, sie kann mit Keulen, den so genannten "Pois", jonglieren! Cindy ist vom Circus-Virus infiziert und möchte sich zur Jugendübungsleiterin ausbilden lassen, um andere Kinder und Jugendliche für die Show zu begeistern.

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Heilbronn: Patenschaft macht Schule

Elisabeth wollte unbedingt Zahnarzthelferin werden. Über 50 Bewerbungen hat die 16-jährige Hauptschülerin geschrieben. Viele Absagen hat sie bekommen. Ihr ehrenamtlicher Lernpate hat ihr geholfen, dran zu bleiben. Tibor Prager, ehemaliger Leiter der Grund- und Werkrealschule, gab ihr gute Tipps für die Bewerbung und hat sie zu vielen Vorstellungsgesprächen und Aufnahmeprüfungen begleitet. Am Ende hat sich das Durchhalten gelohnt. Elisabeth zieht nach Frankfurt, einen Ausbildungsvertrag in der Tasche.

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Ulm: „Klaro“ - Hilfe für Gewaltopfer

Saskia fährt leidenschaftlich gerne Motorrad. Die 19-Jährige hat gerade Abitur gemacht. Bevor die Uni losgeht, will sie ein Jahr nach Frankreich gehen. Darauf freut sie sich riesig. Doch bis hierhin war es ein weiter Weg. Als Saskia zwölf Jahre alt war, wurde sie von ihrem Kampfsport-Trainer vergewaltigt.
Es passierte während eines mehrtägigen Aufenthaltes bei einer Meisterschaft. Der Täter wurde angezeigt. Jahrelang schien es, als hätte Saskia alles gut verkraftet. Im Herbst 2009 holte ihre Vergangenheit sie ein: Saskia fand Unterstützung bei „Klaro“, einem Beratungsprojekt für Opfer von Gewalt. Sie lernte, ihre Erlebnisse zu verarbeiten und möchte nun anderen Opfern Mut machen.

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Tübingen: Lieber Online als allein

Aliena ist 16 Jahre alt und sitzt ehrenamtlich am Computer. Sie beantwortet E-Mails von Jugendlichen, die selbstmordgefährdet sind und keinen Ausweg mehr sehen, weil sie Liebeskummer, Essstörungen oder andere Probleme haben. Sie zeigt den Jugendlichen, dass es Dinge gibt, für die es sich zu leben lohnt. Trotz des anonymen Mailkontaktes entstehen dabei zwischenmenschliche Beziehungen. Die Arbeit in der Online-Beratung ist für Michaela eine Bereicherung. Jeder Klient ist individuell, jeder Fall ist anders - das findet sie faszinierend.

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Buchen: Integration nach Noten

Dalila ist Marokkanerin. Schon öfter hat die 17-jährige Schülerin dumme Sprüche gehört - wie: "Du gehörst nicht nach Deutschland". Doch sie ist selbstbewusst, fühlt sich hier zu Hause. Sie leitet die Kindertanzgruppe "Kolbasti Revolution" im Kinder- und Jugendzentrum. "Es macht mir Spaß, zu sehen, wie die Kids sich entwickeln und ihre Talente entdecken", sagt sie. Den geplanten multikulturellen Chor "Mix it" findet sie großartig, denn sie hat am eigenen Leib erlebt, dass Musik die Integration und das Selbstbewusstsein von Jugendlichen mit und ohne Migrationshintergrund fördert.

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Bühl: Abschied für immer - Wenn Kinder trauern

Als der Vater von Flora (5) und Anton (10) starb, brach für die Familie eine Welt zusammen. Die Kinder waren allein mit ihrer Trauer - zu groß war der Schock für die Mutter, um mit dem Verlust fertig zu werden. Lange Zeit konnte sie ihrer Aufgabe als Familienoberhaupt nicht gerecht werden. Pallium e.V. kümmert sich besonders um Kinder und Jugendliche. In der Kinder-Trauergruppe können Flora und Anton über ihre Probleme sprechen, lernen aber auch, dass das Leben weitergeht, dass sie spielen und lachen dürfen.

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Waldenbuch: Hart, aber herzlich – Gemeinsamkeit verbindet

Berkan ist 18 Jahre alt. Seit acht Jahren gehört er zu den Stammbesuchern des Jugendtreffs "Connection" in Waldenbuch. Das Jugendhaus ist sein zweites Zuhause geworden. Aus dem abgewrackten Jugendtreff wurde dank einer großen Bürgeraktion und mit Hilfe von vielen Ehrenamtlichen ein attraktives Gemeinschaftshaus. Bei der Renovierung haben Berkan und seine Freunde kräftig mit angepackt. Träger des Jugendhauses ist die Waldhaus-Jugendhilfe, die sich vor allem um schwierige und straffällige Jugendliche kümmert. Doch auch ganz "normale" Jugendliche sollen in Zukunft hier ein- und ausgehen.

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Tauberbischofsheim: Netzwerk Familie - Damit niemand durchs Netz fällt

Jonas war ein extremes Frühchen. Er kam in der 26. Schwangerschaftswoche mit nur 630 Gramm auf die Welt. Heute ist er acht Jahre alt und geht auf eine Schule für geistig behinderte Kinder. Er hat große Schwierigkeiten mit der Motorik, kann viele Sinnesreize nicht verarbeiten. Das „Netzwerk Familie“ hilft seiner Mutter, im familiären Alltag mit ihren Kindern Jonas und David besser klarzukommen. Denn da gibt es oft Schwierigkeiten: David fühlt sich zurückgesetzt, weil sich alles um Jonas dreht. Er reagiert auffällig und es kommt zu Streit. Im „Netzwerk Familie“ werden Eltern nicht nur in Erziehungsfragen beraten, Kinder wie Jonas können hier auch mit anderen behinderten und nicht behinderten Kindern spielen.

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Leonberg: Zeit für mich - Zeit für Dich

Robin hat erst mit elf Jahren Sprechen gelernt. Seither ist sein Redefluss kaum zu bremsen. Robin hat schwere Epilepsie und bekommt seit seiner Geburt starke Medikamente. Er wünscht sich einen besten Freund, doch das ist gar nicht so einfach. Wegen seiner Behinderung fällt es ihm schwer, Kontakte zu anderen Kindern aufzubauen. Das Projekt „Auszeit“ bietet Kindern wie Robin Gelegenheit, ein Wochenende lang andere Kinder treffen, mit ihnen zu kochen, zu spielen und Ausflüge zu unternehmen. Auf dem Programm stehen zum Beispiel Kino, Konzerte oder Zoo. Gleichzeitig hat seine Mutter frei, um sich von den täglichen Belastungen zu erholen.

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Stetten: Aufrecht gehen, aufrecht stehen - „Mobi“ macht mobil

Bis zu seinem Verkehrsunfall vor zwei Jahren war Ali ein begeisterter Kickboxer. Er ging in die neunte Klasse der Realschule Fellbach, interessierte sich für Elektronik und war sehr sprachbegabt. Seit dem Unfall ist Ali schwer behindert und sitzt im Rollstuhl. In die Schule geht er trotzdem. Die Theodor Dierlamm Schule ist spezialisiert auf junge Menschen im Wachkoma. Ali macht große Fortschritte: Er macht auf sich aufmerksam, indem er beispielsweise mit dem Fuß gegen das Bett schlägt, wenn er aufstehen möchte. Manchmal reagiert er auch mit einem Lächeln. Er erkennt alle Mitschüler und kann kleine Strecken mit seinem Rolli fahren. Dass er noch mehr erreichen kann, da sind sich hier alle einig.

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Aalen: "Aufwind" - Freunde auf vier Beinen

Mattis war der schwächere von zu früh geborenen Zwillingen. Er sieht und hört schlecht und ist insgesamt entwicklungsverzögert. Manchmal verhält er sich aggressiv oder hektisch. Mattis leidet darunter, dass er kaum Freunde hat. Die tiergestützte Therapie bei "Aufwind" hilft ihm, sein Verhalten besser zu kontrollieren. Die Vierbeiner geben ihm zu verstehen, wenn er sich zu schnell nähert oder hektisch verhält. Sie haben Geduld und tragen ihm nicht nach, dass er das Erlernte manchmal schnell wieder vergessen hat. Das, was Mattis hier lernt, kann er später auch auf den Kontakt zu anderen Menschen übertragen.

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Müllheim: Instrumente für die Rasselbande

Wenn Simons Eltern mit ihrem Sohn singen oder Klavier spielen, ist der Kleine mit Feuereifer dabei. Auch Tanzen findet der Zweijährige klasse. Viele Bewegungslieder erkennt er an der Melodie. Am liebsten macht er Krach auf Blechdosen, Töpfen oder auf dem Klavier. Simon hat das Down-Syndrom. Seine Eltern wollen ihn optimal fördern, sodass er trotz seiner schweren Behinderung ein erfülltes Leben führen kann. Für Simons Eltern sind die Stunden in der Eltern-Kind-Initiative "Eki" ein Highlight, das sie den Alltag mit ihrem behinderten Kind ein wenig vergessen lässt.

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Schwäbisch Hall: Paten spornen an

Mazlum und Hermann Neubauer haben sich vor zwei Jahren bei einem Patentreffen in der Schule kennengelernt. Der damals knapp 15-Jährige Mazlum war zwar gut in Mathe und Deutsch, doch in Englisch haperte es. Hermann Neubauer, früher Fluglotse bei den Amerikanern, gibt dem jungen Mann Nachhilfe. Er kennt sich gut aus mit der kurdischen Kultur und der Lebensart, doch bis die beiden sich anfreundeten, dauerte es ein bisschen. Einmal in der Woche treffen sich die beiden. Inzwischen ist Mazlum 17 und hat nicht nur den Hauptschulabschluss in der Tasche, sondern auch den Übergang in die 10. Klasse geschafft. Nach dem Abschluss möchte er eine Ausbildung als Vermesser oder Bauzeichner machen.

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Kehl: Zappelphilipp und Störenfrieda

Can hat ADHS, sein Mitteilungsdrang ist unerschöpflich. Die Mutter ist mit der Betreuung des hyperaktiven Jungen und den vier Geschwistern oft überfordert. Zum Vater besteht nur loser Kontakt in die Türkei. Can besucht seit seinem achten Lebensjahr eine Betreuungseinrichtung für verhaltensauffällige Kinder und Jugendliche in Kehl. Durch die ganzheitliche Kombination von Systemischer Therapie, gemeinsamen Spielzeiten und Hausaufgabenbetreuung lernt er, sich besser zu konzentrieren. Gerade hyperaktive Kinder brauchen viele Anregungen zur Verbesserung der Konzentration und zum Abbau überschüssiger Energien. Austoben können sich die Kinder im Oberlin-Haus aber nicht, denn das riesige Außengelände hat nichts zu bieten.

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Mannheim: Prima Leben und Sparen

Stefanie und Lara (hier zu sehen) und ihre Brüder Marc und Timo haben viele Wünsche: Der zwölfjährige Marc braucht ein neues Fahrrad, weil seines zu klein ist, die zehnjährige Stefanie wünscht sich ein Kleid mit Blumen, der achtjährige Timo träumt von einer "Uno-Spuckmaschine" und Nesthäkchen Lara von einer rosa Barbie-Puppe. Wünsche, die die Eltern nicht alle erfüllen können. Die Familie lebt erst seit kurzem wieder vom Verdienst des Vaters, bis vor kurzem war sie auf Hartz IV angewiesen. Um die Familie über die Runden zu bringen, ist der Familienvater zum geübten Schnäppchenjäger geworden. Er freut sich auf das Kinderkaufhaus PLUS, einem Secondhandladen für Kindersachen. Er hofft nicht nur auf ein paar Gelegenheiten, er will sich auch ehrenamtlich engagieren und anderen zeigen, wie man das Internet zur Schnäppchenjagd nutzen kann.

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Bräunlingen, Baiersbronn, Balingen: Klasse hören mit High-Tec

Jonas lebt mit seinen Eltern und seiner Schwester auf einem abgelegenen Bauernhof. Der Zehnjährige ist seit seiner Geburt hörbehindert und pendelte drei Jahre lang täglich zum Förderzentrum Hören und Sprechen nach Schramberg, knapp 70 Kilometer von zu Hause entfernt. Das hieß: drei Stunden Taxifahren täglich und kaum Zeit zum Spielen. Seit es an der örtlichen Grundschule eine Kooperationsklasse für hörgeschädigte Kinder gibt, hat sich sein Leben grundlegend verändert. Der Schulweg dauert nur noch zehn Minuten. Ein großer Schritt in Richtung Normalität. Endlich kann Jonas nachmittags Freunde treffen und hat viel mehr Zeit, seiner Lieblingsbeschäftigung nachzugehen: Traktor fahren!

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Lahr: Wenn Pferde flüstern

Dem elfjährigen Marius fällt das Sprechen schwer. Er traut sich nicht, auf andere Menschen zuzugehen, aus Angst, dass sie ihn nicht verstehen. Er schweigt lieber und hält sich im Hintergrund. Erst die tiergestützte Therapie hat sein Verhalten verändert. Am Anfang traute Marius sich nicht so recht an die Tiere heran, doch die ruhige Stute Stina hatte es ihm angetan. Er näherte sich langsam, streichelte sie, fasste Vertrauen. Eines Tages griff er nach den Zügeln. Dann überwand er seine Angst und setzte sich in den Sattel. Stina hatte Geduld mit ihm, das hat ihm Mut gemacht. Diese Erfahrung gibt Marius auch Zuversicht im Alltag: Er wird mutiger, spricht mit fremden Menschen und kann kleine Aufträge erledigen.

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Alle Projekte mit Herz in Rheinland-Pfalz

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Mainz: Süchtig nach dem Online-Kick
Alles begann, als Heiko seinen ersten PC bekam. Sechs Jahre lang spielte er exzessiv, in seinem  Lieblingsspiel fühlte er sich einflussreich und groß. Die Situation eskalierte, als Heikos Mutter ihrem Sohn eines Tages den Internet-Router wegnahm. Daraufhin rastete der 15jährige völlig aus und wurde handgreiflich. So kam er in die Ambulanz für Spielsucht, wo sich der Verdacht auf eine Internetsucht erhärtete. Heiko und seine Mutter gehörten zu den ersten, die an der Pilotgruppe für internetsüchtige Kinder und Jugendliche und deren Angehörige teilnahmen. Mit Unterstützung von Herzenssache bekommen 24 weitere Jugendliche die Chance, aus ihrer Sucht auszusteigen.

Mainz: Süchtig nach dem Online-Kick
Alles begann, als Heiko seinen ersten PC bekam. Sechs Jahre lang spielte er exzessiv, in seinem  Lieblingsspiel fühlte er sich einflussreich und groß. Die Situation eskalierte, als Heikos Mutter ihrem Sohn eines Tages den Internet-Router wegnahm. Daraufhin rastete der 15jährige völlig aus und wurde handgreiflich. So kam er in die Ambulanz für Spielsucht, wo sich der Verdacht auf eine Internetsucht erhärtete. Heiko und seine Mutter gehörten zu den ersten, die an der Pilotgruppe für internetsüchtige Kinder und Jugendliche und deren Angehörige teilnahmen. Mit Unterstützung von Herzenssache bekommen 24 weitere Jugendliche die Chance, aus ihrer Sucht auszusteigen.

Ingelheim: Eine Farm für die Kleinen
Niklas* hat seit seiner Geburt an einen schwachen Muskeltonus. Seine Bewegungen sind ungeschickt und auch das Sprechen fällt ihm schwer. Auf der Kinder- und Jugendfarm kann er in seinem eigenen Tempo den Spaß an der Bewegung entdecken. Seine Koordinationsfähigkeit wird ganz natürlich gefördert und die kleinen Erfolgserlebnisse stärken sein Selbstbewusstsein.
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Trier: Mit Musik zu mehr Feinmotorik
Die 13-jährige Astan ist mehrfach gehandicapt. Großen Spaß macht ihr das "Regenmacher-Projekt", bei dem sie selbst Instrumente bauen kann. Rhythmus und Musik haben ihre Motorik und Konzentrationsfähigkeit verbessert, feine Bewegungen kann sie nun gezielter ausführen. Durch die neuen Bewegungs- und Ausdrucksformen hat sie ein besseres Selbstbewusstsein und ein richtig gutes Lebensgefühl erlangt.

Nieder-Olm: Familiencafé "Zimt und Zucker"
Anina ist mit neunzehn Jahren frisch gebackene Mama und alleinerziehend. Ihre Ausbildung musste sie abbrechen. Zuerst kam sie Hilfe suchend in das FamilienZentrum in Nieder-Olm. Inzwischen packt sie selbst mit an und ist eine wichtige Stütze im Familiencafé "Zimt und Zucker", das nun ausgebaut werden soll.

Bingen: Geteiltes Leid ist halbes Leid
Seit die 13-jährige Tina denken kann, war Oma Kathi die wichtigste Bezugsperson in ihrem Leben. Als sie plötzlich stirbt, bricht für Tina eine Welt zusammen. Beim Malteser Hospizdienst St. Hildegard in Bingen hat sie einen Weg gefunden, die schönen Erinnerungen an ihre Großmutter zu bewahren und gleichzeitig fröhlich weiterzuleben. Speziell ausgebildete Fachkräfte bieten hier eine altersgerechte Beratung für trauernde Kinder an.

Bad Breisig: Seelentröster auf leisen Pfoten
Wie viele Kinder in seinem Alter mag Felix Tiere und baut schnell Vertrauen zu ihnen auf. Aber der Vierjährige und seine Schwester mussten mit ihrer Mutter ins Frauenhaus flüchten, weil der Vater gewalttätig wurde, auch gegen Felix. Der Junge ist seitdem traumatisiert. Die Begegnung mit Tieren soll Felix dabei helfen, wieder Vertrauen aufzubauen und seine schlimmen Erlebnisse zu verarbeiten.

Kaiserslautern: Sport verbindet
Verena wünscht sich sehnlichst, an sportlichen Aktivitäten mit anderen Jugendlichen teilzunehmen, doch bei den örtlichen Sportvereinen gibt es bisher keine inklusiven Angebote. Durch das neue Sport-Angebot im integrativen Jugendtreff könnte Verena endlich ein Hobby mit nicht behinderten Jugendlichen teilen, so als wäre sie "ein ganz normales Mädchen".

Mayen: Eltern werden ist nicht schwer, Eltern sein dagegen sehr
Als Töchterchen Zoe auf die Welt kam, war Christine 19 und hatte sich gerade von ihrem Freund getrennt. Im Zentrum für frühe Hilfen konnte sie sich in einem Safe®-Kurs (Sichere Ausbildung für Eltern) schon vor der Geburt auf das Muttersein vorbereiten und eine sichere Bindung zu ihrer Tochter aufbauen. Solche Kurse soll es zukünftig auch für einkommensschwache Eltern geben.

Mainz: Ein Krebszellen fressendes Monster für Leonie
Leonie genießt die Zeit mit Kunsttherapeutin Inga, denn hier kann sie im fremdbestimmten Klinikalltag selbst etwas gestalten. Eines Tages hat sie eine Idee: Sie möchte ein glitschiges Monster machen, das ihre Krebszellen auffrisst. Außer Leonie profitieren 60 weitere Kinder auf der Mainzer Kinderkrebsstation von diesem Angebot.

Landau: Einfach nur Kind sein
Vor allem, wenn es darum geht, bei handwerklichen Tätigkeiten mit anzupacken oder kreativ zu werken, ist Matti bei der Sache. Hier gelingt es dem elfjährigen Jungen mit Down-Syndrom ganz leicht, seine Fähigkeiten einzubringen. Für Kinder wie Matti ist die Entstehung der Kinder- und Jugendfarm eine große Chance. Die Arbeit in den Werkstätten ermöglicht es ihm, sich ganz selbstverständlich neben Kindern ohne Beeinträchtigung zu entwickeln.

Wittlich: Eine gute Mutter sein – wie geht das eigentlich?
Glücklich hält die 22-jährige Elisa ihr Söhnchen Patrick in den Armen, ihre 3-jährige Tochter Lena schaut ihr zu. Während Lena in den ersten Lebensjahren in einer Pflegefamilie untergebracht war, weil Elisa es nicht schaffte, sie zu versorgen, will sie es bei Patrick besser machen. Ein Safe®-Kurs für Eltern soll sie dabei unterstützen. 50 Stunden Training liegen hinter ihr, 50 Stunden hat sie noch vor sich.

Ludwigshafen: Damit Heimkinder sicher ankommen
Luca lebt im Kinderheim St. Annastift. Einmal im Jahr darf sie Urlaub auf dem Reiterhof machen. Doch schon die Reise dahin ist stressig, denn in dem alten Bus ist zu wenig Platz. Auf dem Reiterhof planscht Luca am liebsten im sumpfigen Bach. Die Freizeit in der Natur mit Spiel, Spaß und Abenteuer genießen die Heimkinder in vollen Zügen.

Taben-Rodt: Richtig fit statt ziemlich dick
Sascha wiegt mit 15 Jahren bereits 110 kg. Ein Gewicht, das ihm buchstäblich zu schaffen macht.
Am meisten setzen ihm die ständigen Hänseleien zu. Aus seiner eigenen Hilflosigkeit heraus verwickelte er sich in Schlägereien mit anderen Jugendlichen. Sascha möchte lernen, weniger abhängig von der Anerkennung anderer zu werden. Und: Er will einen ganz normalen Körper haben.

Landau: Love Mobil – sicher im Verkehr
Vanessa ist 16, ungeplant schwanger und überfordert. Der Vater ihres Kindes ist selbst erst 17 Jahre alt und auch noch Schüler. Wird sie es schaffen, eine Ausbildungsstelle zu finden und einen Beruf zu erlernen? Doch Vanessa hat Glück. Sie hat von dem Gruppenangebot "Jung und schwanger" der pro familia erfahren und möchte gerne daran teilnehmen.

Bitburg: Zeichnen stärkt das Selbstvertrauen
Die 17-jährige Celina leidet unter einem Gehirntumor, den man nicht mehr operieren kann. In der mobilen Kunstschule schöpft sie Vertrauen und entdeckt beim Zeichnen ihr besonderes Talent für räumliches Sehen und Mathematik. Diese positiven Erlebnisse geben ihr den Mut, trotz ihrer Erkrankung nun eine Berufsausbildung zu beginnen.

Ludwigshafen: StreetInn – Ein Dach für eine Nacht
Nazlis Geschichte von einem Leben ohne festen Boden beginnt früh. Im Alter von drei Jahren nimmt das Jugendamt sie aus der Familie. Bis zu ihrer Volljährigkeit bringt sie es auf stolze elf Unterbringungen. Kurz vor ihrem 15. Geburtstag taucht die inzwischen obdachlose Nazli erstmals bei Freezone in Mannheim auf. Die Streetworker können ihr zwar kein Zuhause bieten, aber sie werden Nazlis verlässlicher Ansprechpartner in allen Lebenslagen.

Freudenburg: Wenn Kinder sich was wünschen dürfen
Als die Kinder in Freudenburg gefragt werden, was sie sich an Veränderungen in ihrem Ort wünschen, stehen am Ende 146 verschiedene Wünsche auf der Liste. Ganz oben: der Wunsch nach einem Streetsoccerfeld. Viele der Wünsche erfüllten die Jugendlichen sich in Eigenleistung schon selbst. Und auch für das Streetsoccerfeld sammelten sie schon stolze 2.500 Euro. Doch leider fehlen noch immer gut 5.000 Euro, um es kaufen und aufbauen zu können.

Pirmasens: Starke Kerle – auch ohne Fäuste
Seit seine Eltern sich getrennt haben, war Kevin oft traurig, in sich gekehrt und aggressiv. Seine Mitschüler machten einen großen Bogen um ihn. Seine Eltern waren mit der Situation völlig überfordert. In einem Gruppentraining konnte Kevin lernen, wie er angemessen mit seinen Ängsten und seiner Wut umgehen kann – sodass andere Kinder wieder gerne mit ihm spielen.

Kaiserslautern: Kreativ statt kriminell
Vor vier Jahren starb Vanessas Mutter. Seither verweigert sich die 14-Jährige. Sie schwänzt den Unterricht und reagiert aggressiv auf Lehrer und andere Autoritätspersonen. Regelmäßig kommt es zu Konflikten, zu Hause wie in der Schule. Die Teilnahme an der Kunstwerkstatt könnte Vanessa auffangen und verhindern, dass sie noch weiter abrutscht.

Koblenz: Zur Probe in den Bunker
23 Prozent der Jugendlichen geben an, in gewaltsame Auseinandersetzungen verwickelt gewesen zu sein. Dabei gibt es einen Zusammenhang zwischen zwischen Gewaltbereitschaft und Bildungsstand (Shell-Jugendstudie). "Ich bin ein Mensch, der schnell ausrastet. Daher ist es besser, wenn ich einen Text schreibe, statt gegen eine Wand zu hauen". Andrej R. aus Koblenz-Neuendorf hat in der Rapmusik einen Weg gefunden, seine Gefühle in Bahnen zu lenken – mit Erfolg, er gilt als einer der besten Rapper der Stadt. Den Anstoß gaben Sozialarbeiter und Musikpädagogen des Vereins "Musik Live e.V.", die mit dem Rockmobil im Brennpunktviertel unterwegs waren. In Workshops werden Menschen wie Andrej an Hip-Hop- und Rap-Musik herangeführt und von der Straße geholt. Seit kurzem stehen für Jugendliche, die sich so zu einer Band zusammengefunden haben und weiter Musik machen wollen, auch Proberäume zur Verfügung.

Koblenz: Just for Girls
Anna ist 17. Seit Kurzem hat sie ihren Führerschein in der Tasche. Doch – was passiert eigentlich, wenn sich der unangenehme Fahrlehrer wieder bei ihr meldet? Der hatte während der Fahrstunden oft so blöde Sachen gefragt, beispielsweise ob sie schon mal mit ihrem Freund geschlafen hat und Sprüche gemacht wie "Ich kann meine Finger nicht bei mir halten bei Frischfleisch". In der letzten Fahrstunde kündigte er an, dass er sich mal bei ihr melden wird. Anna muss immer wieder daran denken, in der Schule kann sie sich seitdem kaum noch konzentrieren. Dann fand sie einen Flyer von "just for girls-koblenz", einer Online-Beratung für Mädchen zum Thema Liebe, Sex und Freundschaft. Durch die anonyme E-Mail-Beratung erfuhr sie, dass man das, was ihr Fahrlehrer mit ihr gemacht hat, sexuelle Belästigung nennt und dass dies strafbar ist. Mit ihrer Online-Beraterin hat sie sich Strategien überlegt, wie sie sich davor schützen kann, dass er nochmal Kontakt mit ihr aufnimmt und was sie macht, wenn er es doch schafft, sie irgendwie zu erreichen. Jetzt hat Anna auch einen persönlichen Termin im Frauennotruf Koblenz ausgemacht. Sie überlegt, den Fahrlehrer anzuzeigen.

Kaiserslautern: Kein Zuckerschlecken – leben mit Diabetes
Die Zahl der Kinder und Jugendlichen, die an Typ-1-Diabetes erkranken, steigt stetig an. Es ist die häufigste Stoffwechselkrankheit bei Kindern. Nur gut die Hälfte davon wird jedoch in Facheinrichtungen geschult und behandelt. Hinzu kommt noch, dass die Kassen nur einen kleinen Teil der Kosten für Schulungen und Reha übernehmen. Seit den 1970er-Jahren bietet das Schulungszentrum in Kaiserslautern fachlich fundierte Aufklärung, Schulungen, Betreuung, Präventionsarbeit und Freizeiten für diabetische Kinder und Jugendliche an. Das Haus ist jedoch in die Jahre gekommen, es regnete schon einmal durch das Dach, und die Räume haben noch den "muffigen Charme" der 1970er. Da der Verein Schulungen und Gebäude ausschließlich durch Beiträge finanziert, gibt es kaum Spielraum für nötige Sanierungen. Dabei kann die Nachfrage nach weiteren Schulungen kaum erfüllt werden.

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Trier: Elias und der Rest der Welt
Das HörBIZ in Trier ist eine Anlaufstelle für Hörbehinderte und deren Angehörige. Hier wird immer wieder deutlich, dass sich die Eltern hörgeschädigter Kinder oft überfordert und isoliert fühlen. So wie bei Elias: Früher konnte er weder über Lautsprache noch über Gebärden kommunizieren. Er zog sich zurück und mied sogar den Blickkontakt mit anderen. Doch die Pädagogen vom HörBIZ gingen vorsichtig und geduldig auf den Jungen ein. Als er sich bald darauf zum ersten Mal durch eine Gebärde mit seiner Mutter verständigte, konnte sie ihr Glück kaum fassen. Ergänzend zur Arbeit mit den Kindern soll nun ein Familiennetzwerk zum gegenseitigen Austausch aufgebaut werden. Wenn sich die Erwachsenen unter fachlicher Anleitung mit anderen Eltern austauschen, die in einer vergleichbaren Situation sind, stellen sie oft Gemeinsamkeiten fest und können einander unterstützen. Herzenssache möchte bei der Finanzierung der regelmäßigen Treffen helfen, denn davon profitieren auch die Kinder!

Trier: Respekt ist "hip"
Jedes vierte sozial benachteiligte Kind äußert sich negativ über die eigene Freizeit, so bislang auch Nino. Er ist 17 Jahre alt und kommt aus schwierigen Verhältnissen. Drogen- und Gewalterfahrungen führten schon früh zu Konflikten innerhalb der Familie und mit dem Gesetz. Dann wurde seine 15-jährige Freundin schwanger. Nino ist in seinem jungen Alter schon Vater und trägt Verantwortung für ein Kind! Das Jugendzentrum im Trierer Stadtteil Weidengraben gibt Nino in dieser schwierigen Situation Halt. In einem Street-Art-Projekt lernt er, sich kreativ auszudrücken. So kann er seine Erfahrungen positiv verarbeiten. Das Jugendzentrum möchte mehr Kids wie Nino erreichen. Mit der Unterstützung von Herzenssache soll ein Hip-Hop-Projekt zum Thema "Respekt" auf die Beine gestellt werden, das die Interessen der Jugendlichen berücksichtigt und ihnen Möglichkeiten zur sinnvollen Freizeitgestaltung bietet.

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Winterburg: Vom Bautrupp zum Traumjob
Als Martin 2003 in das Landheim nach Winterburg kam, war er 13 Jahre alt. Martin war unausgeglichen und aggressiv, ließ niemanden an sich heran. Die Nachmittage verbrachte er mit Freunden im lokalen Jugendtreff. Einer der Betreuer fand einen Draht zu ihm und erkannte sein Potenzial. Er motivierte Martin, an einem Möbelbauprojekt teilzunehmen. Unter fachmännischer Anleitung baute er im Team mit anderen Jugendlichen Stühle und Tische für andere Jugendgruppen. Hier fiel er durch seine besondere Geschicklichkeit auf. "Lange wusste ich damals nicht, was ich einmal im Leben machen sollte", sagt er heute rückblickend, "aber die Bautrupps in Winterburg haben mich geprägt." Als er an der Sanierung der Heizungsanlage mitarbeitete, fand er schließlich seine endgültige Berufung: Er wurde Heizungsbauer. Mittlerweile hat der heute 22-Jährige eine Stelle in Mainz gefunden. Und er engagiert sich noch immer in Winterburg – als Vorstandsmitglied und Mentor gibt er heute sein Wissen und seine Erfahrungen an Jüngere weiter.

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Rheinland-Pfalz-weit: Ohne Geld geht gar nix...
Geld spielt im Leben junger Menschen eine zentrale Rolle. Doch immer mehr Jugendliche haben keinen Bezug zum Geld und verschulden sich frühzeitig. Bundesweit ist jeder zehnte Jugendliche zwischen 14 und 23 Jahren mit rund 1.800 Euro in den Miesen. Rainer Heinrich ist Schulsozialarbeiter in Ingelheim. Er erlebt täglich, wie sorglos seine Schüler mit Geld umgehen. Für teure Handys und edle Markenschuhe schrecken die Jugendlichen auch nicht vor Betrug und Erpressung zurück. Wenn dann strafrechtliche Konsequenzen folgen, ist das Gejammer groß. Ein Forschungsprojekt zum Thema Schulden und Konsumverhalten der Uni Mainz will mit Hilfe von Herzenssache ein spezielles Konzept entwickeln, das auf Jugendliche zwischen 14 und 17 Jahren zugeschnitten ist. Das Konzept soll in Rheinland-Pfalz, Baden-Württemberg und im Saarland umgesetzt werden.

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Westerburg: Eine Lebensperspektive für Kardelen
Kardelen Gencaslan ist 14 Jahre alt und lebt mit ihrer Familie in einem kleinen Dorf, 10 Kilometer von Westerburg entfernt. Ihre Familie ist kurdischer Herkunft und lebt streng traditionell nach den Regeln der Religion. Kardelens Schwester ist 18 Jahre alt, mit einem kurdischen Mann verheiratet und hat bereits ein Kind. Kardelen möchte auf keinen Fall so früh heiraten sondern einen guten Schulabschluss und eine Ausbildung machen. Der Verein „Notruf Frauen gegen Gewalt e.V.“ in Westerburg ist eine wichtige Anlaufstelle für junge Migrantinnen wie Kardelen. Es ist einer der wenigen Orte, den die jungen Frauen ohne Begleitung besuchen dürfen, da es in diesem Haus keine Männer gibt. Die Einrichtung bietet Nachmittagsprogramme, es gibt Hausaufgabenhilfe, PC-Schulungen und Freizeitangebote, wie Theater- oder Konzertbesuche, die den Mädchen eine gewisse Teilhabe am gesellschaftlichen Leben ermöglichen.

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Mainz: Fair-Play - Sport gegen Gewalt

Lukas (Name von der Red. geändert) hat schon viel erlebt. Ihm fällt es schwer, mit den massiven Gewalterfahrungen in seiner Kindheit klarzukommen. Manchmal kann er seine Wut kaum zügeln, geht plötzlich mit dem Messer auf seine Betreuer los. Im Nachhinein sind ihm seine Gewaltphantasien unverständlich, er schämt sich. Nach einem längeren Psychiatrie-Aufenthalt lebt Lukas jetzt in einer Wohngruppe der Heilpädagogischen Kinder- und Jugendhilfe Rheinland-Pfalz. In einem Anti-Aggressions-Training in Form von "Sport gegen Gewalt" könnte er Methoden erlernen, seine Gefühle besser zu kontrollieren.

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Bitburg: Kinder stark machen- Nele sagt "Nein!"

Nele ist acht Jahre alt und geistig behindert. Ihr Entwicklungsstand ist der eines vierjährigen Mädchens. Sie braucht besonders viel Zuwendung und Hilfe, denn ihre kindliche Naivität könnte ihr in bestimmten Situationen zum Verhängnis werden. Das Projekt "Kinder stark machen" schützt beeinträchtigte Kinder vor Gewalt und Missbrauch und bestärkt sie darin, ihrem Bauchgefühl zu trauen. Anschauliche Bildergeschichten helfen Kindern wie Nele, die Ratschläge zu verinnerlichen. So lernen sie, in bedrohlichen Situationen klar und deutlich "Nein" zu sagen.

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Silz: Sattelfest und super drauf

Seit sechs Jahren lebt die 13-jährige Michelle im Kinder- und Jugenddorf Maria Regina. Zuhause kann sie nicht wohnen, die Mutter ist psychisch krank, der Vater hat die Familie verlassen. Am Anfang war sie stark verhaltensauffällig und aggressiv, hatte Übergewicht und war schlecht in der Schule. Eine Ernährungsumstellung wirkte sich positiv aus und die Noten besserten sich dank individueller Förderung. Verantwortung für sich und andere zu übernehmen, das lernte Michelle im Umgang mit Pferden. Sie wurde ausgeglichener und konnte sich besser konzentrieren. Auch ihre Verhaltensauffälligkeiten und Aggressionen sind deutlich zurückgegangen.

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Winzenheim: Wackelnde Wände
 
Die siebenjährige Paula ist der glücklichste Mensch auf der Welt, wenn sie ihren Timmi im Arm hat. Timmi ist eine Robbe, die sich gerne mit Menschen unterhält... Paula geht in ihrer Freizeit am liebsten in das Ökumenische Kinder- und Jugendheim in Winzenheim, um sich mit ihren Freuden zu treffen. Sie findet hier alles toll: Spielen, Basteln, Malen - am besten gefallen ihr die Spiele ohne Verlierer, bei denen die Gruppe immer ein gemeinsames Ziel hat. „Außerdem kostet das ÖKJH nix!“, meint Paula in ihrer ungenierten Art. Sie hat gehört, dass nicht genug Geld da ist, um das Jugendhaus zu sanieren. „Wie viel Geld brauchen wir denn?“, fragt sie und zieht ein paar Münzen von ihrem Taschengeld hervor: „Reicht das?“

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Großregion Trier: Nestwärme - Leben am seidenen Faden

Adrian kam mit einem offenen Rücken (Spina bifida) zur Welt und ist seit der Geburt querschnittsgelähmt. Unzählige Operationen musste der heute 15-Jährige während der Wachstumsphase über sich ergehen lassen. Weihnachten 2007 kam es zu schwerwiegenden Komplikationen während eines Eingriffs. Seitdem müssen Atmung und Puls rund um die Uhr überwacht werden. Nachts wird Adrian künstlich beatmet. Sein Leben hängt an einem seidenen Faden. Das Familienleben der Eltern bleibt auf der Strecke. Alles dreht sich um Krankenhaus, Reha und Therapie. Die Mitarbeiter von Nestwärme möchten dazu beitragen, die verbleibende Lebenszeit für Kinder wie Adrian und deren Familien so angenehm wie möglich zu gestalten.

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Mainz: Wohin mit der Trauer?

Es geschah aus heiterem Himmel, in den Ferien vor zwei Jahren. Die Familie machte Urlaub auf der Insel Fehmarn. Ein Tag wie jeder andere. Die Geschwister Julius, Michael und Kerstin springen gemeinsam auf dem Trampolin, als Julius plötzlich zusammenbricht und stirbt. Eine virale Herzmuskelentzündung wird als Todesursache vermutet. Dass er krank war, hat niemand bemerkt. Die Familie wendet sich nach dem Schock an den Verein Trauernde Eltern und Kinder. In der Jugendgruppe haben die Geschwister gelernt, dass sie mit ihrem Schicksal nicht allein sind und dass ihr kleiner Bruder seinen Platz in ihrem Leben behält.

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Zweibrücken: Ohne das gewisse Extra

Der zehnjährige Dominic ist sportlich und spielt gerne Fußball. Neue Hallenschuhe sind aber nicht drin, seine Mutter ist knapp bei Kasse und der Vater leistet keinen Beitrag zum Unterhalt. Dominic muss beim Training zuschauen, fühlt sich als Außenseiter. Auch seine Schwester Nina kann an vielen Angeboten der Förderschule nicht teilnehmen, da das Material extra bezahlt werden muss. Dann muss sie zusehen, wie die anderen etwas Tolles basteln. Das Bildungspaket von 100 Euro pro Kind im Schuljahr deckt zwar Schulbücher, Hefte und Ausflüge ab, doch die tatsächlichen Kosten liegen viel höher. Trotz Bildungspaket haben Kinder wie Nina und Dominic weniger Chancen.

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Rhens: Ein trockener Bau für die Wölflinge

Felix und Pascal sind traurig, dass das Pfadfinderheim in Rhens geschlossen ist. Das Gesundheitsamt hat Schimmelpilze festgestellt. Das Gebäude muss saniert werden. Seit Jahrzehnten haben die Pfadfinder die Räume liebevoll eingerichtet und immer wieder renoviert. Bis vor kurzem trafen sich hier 40 Jungen und Mädchen im Alter von sieben bis zwölf Jahren. Nun müssen sie sich jede Woche einen anderen Raum suchen oder die Gruppenstunde im Freien abhalten. Im Sommer geht das ja noch, aber im Winter werden wohl viele Gruppentreffen ausfallen. Besonders viel Spaß haben Felix und Pascal in der Vorweihnachtszeit. Dann basteln sie für die Senioren im Ort. Es gehört zur guten Tradition, dass die Pfadfinder dann alle über 80-jährigen Bürger und die Kranken besuchen, um ihnen mit Gitarre und Gesang ein Ständchen zu singen. Diese gute Tat könnte dieses Jahr ins Wasser fallen.

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Ludwigshafen: Behinderten-WG „IGLU“

Melanie ist mehrfach behindert und kann nicht sprechen. Dennoch wird die 25-Jährige kommendes Jahr zu Hause ausziehen, um in einer Wohngemeinschaft mit behinderten und nichtbehinderten Menschen zu leben. Ermöglicht haben das Melanies engagierte Eltern. Sie weigern sich seit 20 Jahren, ihre Tochter in vorgefertigte Strukturen zu geben und kämpfen dafür, behinderten Menschen innovative Lebenswege zu ermöglichen. So ging Melanie nicht in die Sonderschule, sondern in eine Regeleinrichtung. Sie hat inzwischen sogar eine sinnvolle Aufgabe gefunden: Melanie besucht Altenheime und Kindergärten, um die Akzeptanz von Behinderten zu fördern. Damit das alles möglich ist, helfen ihr sechs Assistentinnen rund um die Uhr.

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Alle Projekte mit Herz im Saarland

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Ensdorf: Das Glück der Erde für behinderte Kinder
Wie alle Mädchen in ihrem Alter liebt Jenny es, auf einem Pferd zu sitzen. Doch für sie ist die Reitstunde viel mehr als eine Freizeitbeschäftigung: Das Mädchen hat eine angeborene Hirnfehlbildung und eine schwere Epilepsie. Angeleitet durch Reittherapeutin Nadja Frey trainiert sie auf dem Therapiepferd Raudy ihren Gleichgewichtssinn und ihre Körperspannung.  Ihre wöchentliche Stunde genießt Jenny trotz ihrer schweren Behinderung sehr, sie ist traurig, wenn die Stunde wegen schlechten Wetters ausfallen muss.
Mehr zu dem Projekt erfahren Sie hier (Artikel öffnet sich in neuem Fenster).

Ensdorf: Das Glück der Erde für behinderte Kinder
Wie alle Mädchen in ihrem Alter liebt Jenny es, auf einem Pferd zu sitzen. Doch für sie ist die Reitstunde viel mehr als eine Freizeitbeschäftigung: Das Mädchen hat eine angeborene Hirnfehlbildung und eine schwere Epilepsie. Angeleitet durch Reittherapeutin Nadja Frey trainiert sie auf dem Therapiepferd Raudy ihren Gleichgewichtssinn und ihre Körperspannung.  Ihre wöchentliche Stunde genießt Jenny trotz ihrer schweren Behinderung sehr, sie ist traurig, wenn die Stunde wegen schlechten Wetters ausfallen muss.
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Lebach: Gemeinsam ein Team
Die 16jährige Shirin stammt aus dem Iran und lebt seit einem Jahr mit ihrer Mutter im Flüchtlingslager in Lebach. Ihr Vater wird in ihrer Heimat politisch verfolgt und durfte nicht ausreisen. Vor einem halben Jahr hat Shirin begonnen, im benachbarten FC Lebach Fußball zu spielen und dabei endlich Freunde gefunden. Der Fußballverein möchte seine Angebote noch mehr Flüchtlingskindern zugänglich machen.
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Saarbrücken: Ein dringendes menschliches Bedürfnis
Dem neunjährigen Julian fällt es sehr schwer, soziale Regeln einzuhalten. Da es unmöglich war, mit klassischen Therapien an ihn heranzukommen, versuchten die Eltern es mit einer tiergestützten Therapie. Auf der Tier-Therapie-Ranch "Hunkapi" blüht Julian regelrecht auf. Die Vierbeiner nehmen ihn so an, wie er ist, das gibt Julian Sicherheit und ein gesundes Selbstvertrauen. Nur – hier mal zu "müssen", das findet er überhaupt nicht angenehm.
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Saarbrücken: Integration leben
Vlora hat ein besonderes Gespür für Menschen, vor allem Jugendliche kann sie mitreißen und begeistern. Neben ihrer Ausbildung leitet die schwungvolle Teenagerin inzwischen eine eigene Tanzgruppe. Mit dieser hat sie schon erfolgreich an Wettbewerben teilgenommen. Der Verein möchte ihr die Chance geben, ihre Fähigkeiten im Umgang mit Jugendlichen weiter auszubauen.
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Perl: Bewegung bringt’s!
Auf einen Baum klettern, vom Beckenrand springen - das traute sich Paul nicht zu, weil ihm das nötige Gleichgewicht fehlte. Paul kam als Frühchen zur Welt. Während der zu kurzen Schwangerschaft konnte sich das Zentrum für Grobmotorik in seinem Gehirn nicht genügend entwickeln. Das hat sich sehr verbessert, seit er regelmäßig in die KISS-Kindersportschule geht. Fahrradfahren geht jetzt sogar schon ohne Stützräder.
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Saarlandweit: Einfach mal wieder Normalität erleben
2007 freute sich der damals zweijährige Martin auf die Fahrt in die Sommerferien. Doch seit einigen Tagen machten sich die Eltern Sorgen um ihren Jüngsten. Er klagte über Bauchschmerzen und Übelkeit. Mutter Ulrike entschloss sich, noch schnell zum Kinderarzt zu gehen. Daraus wurde eine jahrelange Odyssee. In Martins Bauch wurde ein Neuroblastom diagnostiziert. An ein normales Familienleben war ab sofort nicht mehr zu denken. Martins Erkrankung forderte die ganze Familie.

Saarbrücken: Familien stärken in der Natur
Marc war ein Schreibaby. Später kamen eine ADHS-Diagnose und Schulschwierigkeiten hinzu. Die Eltern lieben ihren Sohn, doch immer wieder fühlen sie sich von seinem wilden und teilweise zügellosen Verhalten überfordert. Marc nimmt bereits jetzt an einer Waldgruppe teil. Hier verhält er sich ganz anders. Die Pädagogen glauben, dass sich die Beziehung zwischen Marc und seinen Eltern sehr verbessert, wenn die ganze Familie regelmäßig an Wildniscamps in der Natur teilnimmt.
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Neunkirchen: Bewegungsbaustelle für Körper und Seele
Im Umgang mit anderen wirkt Annalena forsch, doch sie zieht sich schnell zurück, wenn etwas nicht nach ihrem Geschmack läuft. Die Achtjährige hat große Lernschwierigkeiten. Eine normale Ganztagsschule hätte nicht die Kapazität, dem erhöhten Förderbedarf des Mädchens gerecht zu werden. In der „Betreuung am Tag“ wird sie individuell gefördert. In einer „Bewegungsbaustelle“ könnte sie sowohl ihre Konzentration als auch ihr Sozialverhalten trainieren.
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Homburg: Ran an den Speck
Durch seine Lernprobleme konnte Pascal keinen Hauptschulabschluss machen. Im Christlichen Jugenddorf macht er nun eine Ausbildung zum Küchenpraktiker. Auch in Pascals Familie gab es in der Vergangenheit viel Stress. Seinen Kummer fraß Pascal regelrecht in sich hinein. Darüber hat er ziemlich stark zugenommen. Er hat Angst, dass er über die Jahre immer mehr zulegt und möchte unbedingt etwas dagegen unternehmen.
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Saarlouis: Trommeln trainiert das Miteinander
Deniz ist nicht auf den Kopf gefallen. Der Schulstoff macht ihm keine Schwierigkeiten, doch bei seinen Mitschülern eckt er immer wieder an. Während des Unterrichts spielt er den Klassenclown. In den großen Pausen ist er häufig in Raufereien verwickelt. Allmählich wird er immer mehr zum Außenseiter. Ein Trommelkurs soll Kindern wie Deniz helfen, sich in die Klasse zu integrieren.
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Saarland: Party ohne Promille
Paul engagiert sich im Vorstand des Jugendzentrums "P-Werk" in Blieskastel. Er wünscht sich, dass das Thema Alkohol in den saarländischen Jugendzentren eine weniger große Rolle spielt. Deshalb ist er von der Idee einer mobilen, alkoholfreien Cocktailbar begeistert. Dabei möchte er nicht als Spaßverderber, sondern als starkes Vorbild auftreten und zeigen, dass alkoholfreies Feiern auch "cool" sein kann.
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Noah und seine Mama: Bis zu zwölf mal täglich Blutzucker messen.

Saarlandweit: "Echt Klasse!"
Von sexuellem Missbrauch haben fast alle Kinder in der vierten Klasse schon mal was gehört. Doch was tut man in so einer Situation? Wie reagiert man, wenn man sich bedrängt fühlt? Moritz, Carl, Lena, Lena-Marie und Justus wollen es wissen, um sich im Fall der Fälle wehren zu können. Genau das wird in der Ausstellung „Echt Klasse!“ von der Stiftung Hänsel und Gretel kindgerecht vermittelt. Die Stiftung hat sich zum Ziel gesetzt, Kinder vor gewalttätigen Übergriffen zu schützen. Für die Ausstellung „Echt Klasse!“ wurde ein Mitmachparcours zur Prävention von sexuellem Missbrauch entwickelt. Mit Hilfe von Herzenssache wird dieses Aufklärungsprojekt nun auch im Saarland durchgeführt.

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Shannon entdeckt, was in ihr steckt
Shannon kommt seit einem Jahr regelmäßig ins Kinderhaus und saugt die vielen Angebote hier auf "wie ein Schwamm". Der wissbegierigen und begeisterungsfähigen Zehnjährige machen die Aktionen sichtlich Freude. Sie hat einen engen Bezug zu den Mitarbeitern, ist in der Kindergruppe aber wenig integriert. Sie vergleicht sich oft mit anderen Kindern und zieht dabei stets den Kürzeren. Typische Sätze von ihr sind: "Das können die anderen viel besser als ich" oder "Ich wünschte, ich könnte auch so tanzen wie...". Dabei tanzt und singt Shannon gern, so wie viele Kinder in ihrem Alter. Für sie wäre die geplanten Tanz- und Akrobatik-Workshops eine tolle Chance, ihr Selbstbewusstsein zu stärken.
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Saarbrücken: Mehr Chancen durch Bewegung
Früh übt sich – auf diesem Grundsatz baut die Frühförderung der Lebenshilfe Saarbrücken auf. Kleinere Entwicklungsverzögerungen, motorische Schwächen oder Aufmerksamkeitsdefizite lassen sich bei Kindern im Vorschulalter noch spielerisch therapieren. Durch das gemeinsame Turnen mit anderen Kindern hat sich die dreijährige Maria gut entwickelt und ist auch im Alltag viel geschickter geworden. Die Bewegung hat Schwung ins Leben des Mädchens gebracht. Herzenssache unterstützt dieses Projekt, weil es die Basis für lebenslange Freude an der Bewegung bildet und langfristig den Übergang in den Vereinssport erleichtern soll.

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Volker kommt zur Ruhe.

Ottweiler-Mainzweiler: Schwarzlichttheater goes TV
Für den eher zurückhaltenden Sebastian hat das Schwarzlichttheater viele Vorteile: er steht zwar auf der Bühne, aber nicht im Scheinwerferlicht, er kann hinter den Requisiten und Kostümen zurücktreten und sich doch künstlerisch ausdrücken. Kinder und Jugendliche, die aufgrund einer Behinderung eher unsicher und ängstlich sind, springen mit dem Schwarzlichttheater regelrecht über ihren Schatten. Der anerkennende Applaus ist für die Kinder oft eine völlig neue Erfahrung. Das Schwarzlichttheater in der Eric Carle-Schule ist so erfolgreich, dass es in der ganzen Region bekannt ist. Im neuen Programm werden Szenen aus Filmen, Comics oder Nachrichtensendungen aufgegriffen und parodiert.

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Illingen: Früh übt sich!
Aller Anfang ist schwer, das haben Dominiks Eltern erlebt, als der Kleine viel zu früh auf die Welt kam. Dominik ist entwicklungsverzögert und hat Koordinationsschwierigkeiten. Er ist inzwischen vier Jahre alt und geht regelmäßig zur Frühförderung der Kinderhilfe im Kreis Neunkirchen. Die Einrichtung für interdisziplinäre Frühförderung hilft Kindern, die behindert oder von Behinderung bedroht sind. Diese Unterstützung dauert oft bis zur Einschulung. Auf dem Gelände der Frühförderung soll mit Hilfe von Herzenssache eine inklusive Spielwiese entstehen, die allen Kindern in der Nachbarschaft offen steht. Der öffentliche Spielplatz in der Dorfmitte bietet keine geeigneten Geräte für die behinderten Kinder und ist außerdem zu weit weg gelegen.

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Saarbrücken: Heimkinder in Bewegung
In keinem anderen Bundesland leben so viele Kinder und Jugendliche in Pflegefamilien und Heimen wie im Saarland (Quelle: Stat. Bundesamt). Und es werden immer mehr. Einer von ihnen ist Leon (Name geändert). Mit 10 Jahren kam er in das Theresienheim in Saarbrücken. Leons Verhalten schwankte zwischen Wutausbrüchen und Zurückgezogenheit, seine Eltern waren am Ende ihrer Kräfte. Das Heim besteht seit 1906 und hat sich seitdem vom traditionellen Kinderheim zu einem Zentrum für heilpädagogische Kinder-, Jugend- und Familienhilfe entwickelt. Ganzheitliche Therapieansätze und umfangreiche pädagogische Angebote unterstützen die Kinder in ihrer Entwicklung. Doch die Bewegungshalle ist in die Jahre gekommen und muss dringend saniert und neu ausgestattet werden. Herzenssache hilft bei der Anschaffung neuer Sportgeräte.

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Homburg: Zweiter Start ins Berufsleben
Ein Schulabschluss ist und bleibt der Schlüssel zum Erfolg. Junge Leute ohne Schulabschluss finden seltener eine qualifizierte Arbeit oder Ausbildung. Jugendliche, die unsicher sind, ob sie einen Schulabschluss erreichen, blicken entsprechend pessimistisch in die Zukunft (Quelle: Shell-Studie). Bei Anne-Marie, Nadine, Jessica und Melanie ging der Einstieg ins Berufsleben schief, doch durch ein Weiterbildungsprogramm für Jugendliche und junge Erwachsene haben die drei eine zweite Chance bekommen. Mit einer Fahrradwerkstatt will „STABIL“ nun auch Jugendliche mit Migrationshintergrund, Suchtproblemen oder Knasterfahrungen ansprechen. Die gebrauchten Fahrräder, die sie reparieren, dürfen sie auch benutzen. Eine in doppelter Hinsicht nachhaltige Förderung, die Herzenssache gerne unterstützt.

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Saarbrücken: Männersache!
Der 14-Jährige Sven spielt mit dem Gedanken, später als Erzieher zu arbeiten. Damit hat er gute Berufschancen, denn mit gerade mal drei Prozent ist der Anteil von Männern im Erzieherberuf verschwindend gering. Schlecht für die Jungen in den Tageseinrichtungen, denen es an männlichen Bezugspersonen fehlt. Das Projekt "Sozial engagierte Jungs" gibt Jugendlichen zwischen 14 und 17 Jahren die Chance, sich sechs Monate lang einmal pro Woche in einer Kindertagesstätte zu engagieren, um die Arbeit dort kennen zu lernen. Dabei werden sie von Mentoren unterstützt. Sven arbeitet nun schon seit zwei Monaten freitags nach der Schule im Kinderhort und besonders die Jungs freuen sich, wenn er kommt. Durch die Unterstützung von Herzenssache wird das erfolgreiche Projekt auch an fünf Schulen im Saarland umgesetzt.

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Saarbrücken: Raus aus der Opferrolle
Als Marie zehn Jahre alt ist, flüchtet sie mit ihrer Mutter in ein Frauenhaus. Doch die Gewalt des Vaters hat bei Marie Spuren hinterlassen: Sie hat Schwierigkeiten in der Schule und zieht sich immer mehr zurück. Mit dieser Vorbelastung trägt sie ein erhöhtes Risiko, später selbst Täter oder Opfer von Gewalt zu werden. In den AWO-Frauenhäusern in Saarbrücken, Neunkirchen und Saarlouis werden die Mütter und Kinder psychologisch betreut, doch die Wartezeiten sind lang. Mit Hilfe von Herzenssache sollen die Wartezeiten verkürzt werden, damit die Kinder schneller mit den Problemen fertig werden und nicht erst in ein tiefes Loch fallen, so wie Marie.

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Ottweiler: Klavier im Knast
Die Rückfallquote jugendlicher Straftäter liegt bei über 60 Prozent. Bessere Voraussetzungen für ein straffreies Leben haben diejenigen, denen es gelingt, die Zeit im Gefängnis zu nutzen, um aus den Fehlern der Vergangenheit zu lernen und sich eine neue Perspektive für ihr Leben aufzubauen. Der 18-jährige Dennis* hätte sich nach seiner schwierigen Jugend bei Pflegefamilien, dem Aufenthalt in einer geschlossenen Einrichtung und schließlich in der Justizvollzugsanstalt Ottweiler nicht träumen lassen, dass er mal Klavier spielen würde. Das geplante Projekt "Klavier im Knast" ist keine Luxusveranstaltung, sondern Teil des pädagogischen Konzepts. Das Üben verlangt den Jugendlichen ein gehöriges Maß an Durchhaltevermögen ab, und die Straftäter verpflichten sich, bis zum Schluss ihrer Haftstrafe durchzuhalten. Damit die Jugendlichen ungestört üben können, sollen E-Pianos mit Kopfhörern angeschafft werden.

* Name geändert

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Saarbrücken: Früh übt sich

Moritz und Noah sind drei und fünf Jahre alt. Beide Brüder leiden an einem seltenen Gendefekt, der dazu führt, dass sie keine Zähne bekommen, keine Schweißdrüsen und keine Körperbehaarung haben. Moritz und Noah sind aufgeweckte Jungs: Sie gehen regelmäßig in die Eltern-Kind-Gruppe bei Pädsak in Saarbrücken. In dem Gemeinwesen-Projekt werden sie so akzeptiert, wie sie sind. Ihre Krankheit spielte hier keine Rolle. Moritz und Noah lieben Musik. Ihre Mutter würde ihnen gerne ermöglichen, an einer musikalischen Frühförderung teilzunehmen. Doch die alleinerziehende Frau lebt von Hartz IV. Das Geld reicht gerade so zum täglichen Leben, viele Extras sind nicht drin.

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Saarbrücken: Streicherbande

Cataldo ist ein musikalischer kleiner Junge, doch Sprechen und Lesen fallen ihm schwer. Wegen seiner Sprach- und Entwicklungsverzögerung hat er kaum Kontakt zu anderen Kindern. Seit der Grundschule macht er beim Musik-Projekt "Die kleinen Streicher" mit. Das hat sein Verhalten verändert. Im Geigenspiel kann er sich selbstbewusst ausdrücken. Was ihm scheinbar ohne Anstrengung mit den Fingern auf seiner Geige gelingt, sprudelte bald auch aus seinem Mund. Cataldo profitiert in seiner Sprachentwicklung und bekommt die Anerkennung seiner Mitschüler. Inzwischen hat Cataldo die Grundschule verlassen. Er möchte aber unbedingt weiterhin Musik machen. Leider wird das Projekt bislang nur für Grundschulkinder angeboten.

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Neunkirchen: Integration mit Nährwert

Wenn im Mehrgenerationenhaus Neunkirchen gekocht und gebacken wird, dann ist Cihat mit Feuereifer dabei - besonders wenn es Pizza gibt. Cihat liebt es, Teig zu kneten und Pizza zu belegen. Er ist Kurde und erklärt den anderen Kindern gerne, weshalb auf seine Pizza kein Schweinefleisch gehört. Ganz nebenbei lernt er, mit Mengenbezeichnungen in Gramm zu rechnen. Zu Hause helfen seine Schwestern im Haushalt, hier kann er selber Hand anlegen. Besonders gerne wäscht er ab. Beim Kochen lernt Cihat auf ungezwungene Weise deutsche Kinder und Kinder aus anderen Nationen kennen.

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Landkreis Neunkirchen: Gemeinsam auf Tour

Jessica, Laura und Nico gehen auf die Förderschule in Illingen. In der Regelschule kamen die drei nicht klar, denn sie haben eine Lernschwäche. Die Misserfolge, die sie in ihrer kurzen Schullaufbahn schon erlebt haben, sitzen tief. Bei gemeinsamen Aktivitäten wie Radfahren stärken sie ihren Teamgeist und ihr Selbstbewusstsein. Die Kerpenschule, eine kleine Förderschule mit 120 Schülern, setzt auf Waldpädagogik. Klettern steht auf dem Stundenplan, eine Montain-Bike-AG ist geplant.

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Saarbrücken: Lesen macht schlau

Manche Kinder der St. Josef-Kita in Saarbrücken haben noch nie eine Geschichte vorgelesen bekommen. Die wenigsten von ihnen kennen die Märchen der Gebrüder Grimm. Wenn die Vorlesepaten Klaus und Margret kommen, herrscht große Aufregung. Die bunten Sitzkissen in der Leseecke laden zum Hinsetzen ein. Gespannt hören die Kinder zu. Wenn die Paten eine Geschichte vorlesen, sind sie ganz konzentriert. Im Anschluss an das Lesen sprechen die Kinder über die Geschichte. Besonders die dreijährige Julia genießt es, wenn sich Vorlesepatin Margret Zeit für sie nimmt.

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Völklingen: Heimatlos im Saarland

Als sein Vater in Afghanistan von den Taliban ermordet wird, schickt ihn seine Mutter mit geliehenem Geld auf die Flucht. “Ich war zwölf Jahre alt“, sagt Nematollah, heute 14. Wie er kommen seit 2009 verstärkt unbegleitete Flüchtlinge, meist aus Afghanistan, über Frankreich ins Saarland. Durch Vertreibung, Flucht und Verfolgung haben sie fast alle sozialen Bezüge verloren. Manche waren zwei Jahre unterwegs, zu Fuß oder versteckt auf Ladeflächen von Lastwagen. Viele haben Misshandlung und Ausbeutung erlebt, sind traumatisiert von Krieg, Tod und Vertreibung. In der Erstaufnahme- und Clearingstelle Völklingen trifft Nematollah auf herzliche Menschen, die ihm beratend zur Seite stehen. „In Deutschland weiß ich endlich, was Leben bedeutet. Dafür bin ich sehr dankbar“, sagt Nematollah.

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Herzenssache unterstützt Eltern-Projekt UFER

Seit mehreren Jahren führt der Kinderschutzbund im Kreis St. Wendel das Präventions-Projekt "Unterstützung für Eltern" (UFER) durch. Dabei unterstützen ehrenamtlichen Patinnen und eine Teilzeit-Sozialarbeiterin gestresste Familien mit kleinen Kindern. Mit Hilfe von Herzenssache soll das Patenprojekt ab 2012 auch Familien mit Kindern bis zwölf Jahren zu Gute kommen. Die Patinnen werden im regionalen Umfeld der Familien gesucht. Das ist Nachbarschaftshilfe im besten Sinne. Manchmal braucht es nur eine kleine Anregung, damit Menschen sich gegenseitig helfen - so die Erfahrung des Kinderschutzbundes.

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Neunkirchen: Mittendrin statt nur dabei

Immer freitags finden in der "16", einer kleinen Wohnung der Mittendrin sozial gGmbH, Spiele-Nachmittage statt - für Miguel, Jason, Leonie, Alicia, Pascal, Lea, Nora und Cora das Highlight der Woche. Die Kinder kommen aus den Wohngebieten am Stadtrand von Neunkirchen, wo viele Familien an der Armutsgrenze leben. Große Sprünge sind nicht drin, weder für kostspielige Hobbys noch für Mitgliedsbeiträge in Sportvereinen. Da kommt die "16" gerade recht. Unter fachmännischer Anleitung können die Kinder hier tolle Nachmittage verbringen und was erleben. Spielen, basteln, werkeln und kochen stehen auf dem Programm – für Kinder zwischen drei und 16 Jahren.

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Saarbrücken: Profis unterstützen Eltern bei "Marte Meo"

Leonie konnte in ihrem ersten Lebensjahr nicht bei ihrer Mutter Maria leben. Wieso? Darüber spricht Maria nicht gerne. Doch jetzt ist die kleine Familie zusammen und beide sind sehr glücklich darüber. Maria fühlt sich in ihrer Mutterrolle manchmal noch etwas unsicher, manchmal kann sie die Verhaltensweisen ihres kleinen Energiebündels Leonie noch nicht so richtig einschätzen. Da die Kleine noch nicht sprechen kann, müssen beide einen anderen Weg finden, sich zu verständigen. Durch die Unterstützung der "Marte Meo"-Beraterin, vor allem durch das gemeinsame Anschauen von Video-Aufzeichnungen von Mutter und Kind, lernt Maria die Körpersprache, Mimik und Gestik ihrer kleinen Tochter besser einzuordnen und angemessen darauf zu reagieren. Das gibt ihr viel Sicherheit im Umgang mit Leonie. Herzenssache unterstützt "Marte Meo" beim Aufbau eines Kompetenzzentrums und dabei, die Videomethode, die Maria und Leonie so geholfen hat, im ganzen Saarland anwendbar zu machen.

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Saarbrücken: Letzte Chance für benachteiligte Jugendliche

Die 17-jährige Fildan träumt von einem Ausbildungsplatz in der Alten- und Krankenpflege. Doch ihre Schulleistungen sind ziemlich schwach und so hat sie es bei der Suche nach einem Ausbildungsplatz schwer. Der Freiwilligendienst zur Berufsvorbereitung des Deutschen Roten Kreuzes Saarland bietet ihr eine Chance: in einer Reha-Klinik kann die junge Türkin jetzt durch gute praktische Arbeit ihre schlechten Schulleistungen ausgleichen und bei einer Bewerbung fachlich überzeugen. Das Projekt des Deutschen Roten Kreuzes Saarland gibt jungen Migranten ohne Schulabschluss die oft letzte Chance auf den Berufseinstieg. Bei der Berufsvorbereitung lernen sie, was ihnen oft niemand beibrachte: Pünktlichkeit, Zuverlässigkeit, Eigenverantwortung und Teamgeist. Wenn diese Hürde genommen ist, können sie zwölf Monate lang in verschiedenen sozialen und gemeinnützigen Einrichtungen einen freiwilligen Dienst ableisten und so ihre Chancen auf einen Ausbildungsplatz erhöhen.

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Saarbrücken-Malstatt: Bunte Bildungsoffensive für benachteiligte Familien

Jascha ist sieben Jahre alt und kommt aus Russland. Sein Vater nimmt an einer Bildungsmaßnahme der ARGE teil, die Mutter arbeitet als Reinigungskraft. Jascha ist in der Schule meist unkonzentriert und oft auch hungrig. Die Angebote des Kinderbildungszentrums am Kirchberg (KIBIZ) in Saarbrücken-Malstatt helfen Kindern wie Jascha und seiner Familie: von Sprachkursen über Elternseminare bis hin zum Sport- und Musikunterricht und Hausaufgabenhilfe erhalten sozial schwache Familien hier vielfältige Unterstützung. Herzenssache unterstützt das Projekt KIBIZ bei seiner Vernetzung und dem Ausbau - um noch mehr Familien helfen zu können.

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St. Ingbert: Kochkurs für Kinder

Immer, wenn in der Therapeutischen Schülerhilfe in St. Ingbert gekocht wird, blüht Michelle auf. Zwiebeln schälen, Gemüse schnippeln, Fleisch anbraten, und dann hinterher gemeinsam das Essen genießen – das ist ihr Ding! Auch zu Hause würde Michelle gerne mehr aus dem Vollen schöpfen, doch ihre Mutter ist schwerkrank. Die Familie lebt von Harz IV und vom Kindergeld. Da ist ein gesundes und selbst zubereitetes Essen nur selten drin.
„Kochen wir heute?“ ist eine der Fragen, die Anette Rodner, Dipl.-Sozialarbeiterin bei der Therapeutischen Schülerförderung, immer wieder zu hören bekommt. Denn das gemeinsame Essen in der Einrichtung ist für die Kinder längst zu einem wichtigen Ritual geworden. Doch die Möglichkeiten in der alten Küche waren begrenzt. Herzenssache hat die Anschaffung einer neuen Küche finanziert, damit noch mehr Kinder kochen lernen können und erfahren, dass gutes, gesundes Essen alles andere als langweilig ist.

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St. Ingbert: Trommelkurs für Kinder

Ajlina, Saskia, Laura, Sarah und Jasmin haben sich daran gewöhnt, mit wenig zufrieden zu sein. Die fünf Mädchen stammen aus Familien, die kaum Geld zur Verfügung haben. Musikunterricht bleibt daher für die fünf Mädchen ein Traum. Dabei möchten sie gerne selbst musizieren und ihrer Kreativität freien Lauf lassen. Mit einem Musikprojekt will die Therapeutische Schülerhilfe St. Ingbert dort einspringen, wo die Eltern sich eine musikalische Förderung nicht leisten können. Durch die Zusammenarbeit mit einer Rhythmuspädagogin und einer Percussionistin werden die Kinder in einem Trommelkurs erstmals eine Entdeckungsreise in die Welt der Rhythmen und Klänge unternehmen. Die Beschäftigung mit Musik soll ihnen die Möglichkeit geben, sich und ihre Welt einmal anders zu erleben.
Herzenssache unterstützt das Projekt durch die Anschaffung von Instrumenten.

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Homburg: Sportangebote im Caritas Kinderzentrum

Seit das Kinderzentrum KIZ vor zwei Jahren in einem Wohnpark in Homburg eröffnet wurde, ist Saskia hier fast täglich zu Gast. Das 13-jährige Mädchen ist nachmittags häufig alleine und fühlt sich oft als Außenseiterin. Doch durch Sport, Spiel und Spaß im KIZ ist Saskia nun viel aufgeschlossener geworden. Beim Basketballspielen hat sie sogar entdeckt, dass sie eine richtig gute Teamplayerin ist.
Kinder aus sozial benachteiligten Familien haben oft keinen Zugang zu Angeboten in Sportvereinen. Das Caritas-Kinderzentrum Homburg bietet verschiedene Sportarten an, die Kinder im Alter von sechs bis dreizehn Jahren kostenlos ausprobieren können. So haben sie die Möglichkeit, ihre Lieblings-Sportart zu finden und diese später auch im Verein zu trainieren. Damit die Zusammenarbeit mit den Vereinen gelingt, werden diese gezielt angesprochen und mit Hilfe von Herzenssache in das Projekt eingebunden.

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