Vom Bürgerkrieg in die Küche - Hala El Assal liebt ihr Privatrestaurant

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Regine Hennenlotter
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Julian Camargo Krauskopf
Heimat RP (Foto: SWR, Foto von Simon Zimbardo.)

„Ich sag immer: Essen ist eine Erinnerung. Wenn Du bei der Mama - als deutsche Frau – oder bei der Oma Rouladen oder Schnitzel gegessen hast, möchte ich das nicht wegnehmen. Ich möchte meinen Gästen nur eine neue Erinnerung geben.“

Kochen ist für Hala El Assal keine Pflicht, sondern es ist ihre Berufung. Nachdem ihre Familie 1975 vor dem Bürgerkrieg im Libanon geflüchtet ist, studierte sie Psychologie in den USA. Dort lernte sie ihren Mann kennen und folgte ihm nach Dierdorf in den Westerwald. Vor vier Jahren erst beschloss Hala nur noch das zu tun, was sie liebt: Kochen. Heute betreibt sie ein kleines Unternehmen mit Privatrestaurant, Manufaktur und Kochschule.

„Hoffentlich bleibe ich gesund. Ich würde das am liebsten bis zu meinen letzten Tagen machen. Am allerliebsten würde ich in der Küche sagen: ‚Auf Wiedersehen!‘ und dann ist es vorbei. Aber ich will immer kochen, kochen, immer kochen.“



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