Achim und Holger Schäfer handeln mit Waffen und kämpfen mit Vorurteilen

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Achim Schäfer und sein Bruder Holger sind gelernte Büchsenmacher und Waffenhändler. Sie kaufen gebrauchte Waffen und Munition von Jägern, Sportschützen und Sammlern an und verkaufen diese dann online weiter. Dass es viele Vorurteile gegenüber ihrer Branche gibt, wissen die beiden. Die meisten verbinden ihr Geschäft mit Mord und Totschlag.

„Wer sich eine Waffe beschafft, um eine Straftat zu begehen, besorgt sie sich im Darknet oder auf dem Schwarzmarkt. Der lässt sie vorher nicht registrieren und somit kauft er sie auch nicht bei uns.“

Es ist sogar gerade die gesetzlich streng überwachte Tätigkeit von Waffenhändlern wie Achim und Holger, die verhindert, dass Waffen überhaupt in den illegalen Schwarzmarkt gelangen. Denn die beiden helfen beispielsweise auch Menschen, die Waffen erben, ohne selbst einen Waffenschein zu besitzen. Die Behörden verlangen, dass solche Waffen wieder unter sicheren Verschluss kommen. Ohne entsprechende Lizenzen dürfen die Erben diese Waffen aber weder besitzen noch verkaufen.

Deshalb kümmern sich die Schäfers auch oft um den Nachlass von Sammlern. Was sie dort vorfinden, ist nicht immer ein lukratives Geschäft – Waffen und Munition, die sich nicht mehr weiterverkaufen lassen, müssen die beiden vernichten. Wie bei ihrem Einsatz im Lager eines Waffensammlers, der zwischen 700 und 1.000 Waffen und mehrere tausend Kilo Munition in Besitz hatte.

Der ganze Film "Knallerkerle - Zwei Waffen-Brüder zum Schießen":