Nach 74 Jahren erhält Ursula die Briefe ihres Vaters aus der Kriegsgefangenschaft in den USA

Dauer

„Ich hab das Gefühl gehabt, mein Vater spricht noch einmal zu mir.“

Über 74 Jahre waren die Liebesbriefe von Ursulas Vater Anton unterwegs. Er hat sie 1943 während seiner Kriegsgefangenschaft in Kansas (USA) an seine damalige Geliebte und spätere Ehefrau Maria geschrieben. Nach Kriegsende kam er zu Maria zurück und die beiden haben geheiratet. Ihre Liebe hat auch diese große Entfernung überwunden.

Die gemeinsame Tochter Ursula lebt heute in Nauort bei Bendorf und hatte schon immer ein sehr enges Verhältnis zu ihrem Vater. Als sie gemeinsam mit ihrem Mann die Briefe im Netz findet, ist sie mehr als gerührt. Den entscheidenden Tipp hat Ursulas Mann Wolfgang von ihrem Cousin bekommen. Der hat die Briefe im Internet bei der Ahnenforschung entdeckt. Die lange verschollenen Liebesbriefe lassen Ursulas Vater jetzt 20 Jahre nach seinem Tod noch einmal lebendig werden.

„Ich war total überrascht, wie schön mein Vater geschrieben hat. Ich glaube so was gibt es heute gar nicht mehr.“



AUTOR/IN
STAND
ONLINEFASSUNG