Westerwälder Mundart: Was ist ein "Schinnozt"?

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„Ich bin eben ein richtig ‚Weller Schinnozt‘.“

Neele Müller (17) ist Schülerin, kommt aus Ebernhahn im Westerwald und hat es faustdick hinter den Ohren. Von ihrer Familie wird sie gerne als ‚Schinnozt‘ bezeichnet.  Ein freches Mädchen, das immer einen lockeren Spruch auf Lager hat. „‚Schinnozt‘ ist ein bisschen zu einer eigenen Marke geworden.“ Neele trägt das Wort in Wäller Platt sogar als Tattoo auf dem Oberarm. Auch ihre Website trägt diesen Titel. „Seit ich 15 bin, berichte ich dort z. B. über Festivals in der Region, schreibe über meine Gedanken und teile meine Liebe zum Westerwald.“ Nach dem Abitur möchte Neele Theologie studieren und im Bereich Öffentlichkeitsarbeit arbeiten.

„Weil ich einfach gerne mit Menschen zu tun habe und gerne in die Seelsorge möchte. Mir gefällt das und es liegt mir.“