Bei Krankenpflegerin Ceren gehört der Tod zum Alltag

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Als Krankenpflegerin ist für Ceren aus Ulm ein Kindheitstraum in Erfüllung gegangen. Sie wollte schon immer im medizinischen Bereich arbeiten – obwohl der Job viel Stress, Schichtarbeit und leider auch immer wieder die Konfrontation mit dem Tod bedeutet.

"Dass Patienten sterben ist etwas ganz Normales in unserem Beruf. Man gewöhnt sich auch so ein bisschen daran. Man muss sich auch daran gewöhnen und gucken, wie man damit umgeht."

Traumjob trotz Schattenseiten

Ceren ist Krankenpflegerin aus Überzeugung. Sie liebt ihren Beruf – kennt aber auch die Schattenseiten. Zum Beispiel, wenn Patienten sterben. Sie und ihr Team nehmen dann gemeinsam Abschied. „Das ist auch für uns schön, dem Patienten die letzte Ehre zu erweisen.“

Teamwork im Krankenhaus

Generell ist auf einer Station im Krankenhaus Teamarbeit angesagt. „Wir haben echt Glück, dass wir ein gutes Team sind und dass wir miteinander sprechen können. Wir unterstützen uns alle sehr.“ Das ist auch dann nötig, wenn außerplanmäßige Verlegungen oder Probleme bei Patienten auftreten. Dann gerät der eh schon enge Zeitplan durcheinander.

Motivation: Bestätigung von Patienten und Patientinnen

Auch der Schichtbetrieb macht es nicht immer einfacher: Nach Ende der Frühstchicht schläft Ceren häufig kurz und versucht danach, die Freizeit so gut es geht zu nutzen. Denn die nächste Schicht steht schon bald wieder an. Dennoch war es für Ceren immer ein Kindheitstraum, in der medizinischen Pflege zu arbeiten. „Ich sehe den Fortschritt durch die medizinischen und pflegerischen Therapien und das ist etwas sehr Schönes für mich. Und wenn der Patient sich dann noch bedankt und sieht, was wir hier leisten, dann ist es noch schöner.“

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