Polizist Steffen hat eine "Geheimwaffe"

Dauer

Steffen ist vor allem auf Streife am Stuttgarter Hauptbahnhof im Einsatz. Dort trifft er auf viele alkoholisierte und agressive Personen.

„Polizist: Das ist und war mein absoluter Traumberuf!“

Steffen, 32. Polizist aus Ofterdingen


„Kein Tag, kein Einsatz ist wie der andere. Das ist es, was den Beruf so spannend macht. Meine Eltern waren schon stolz, aber gerade meine Mutter ist bis heute ängstlich. Denn Polizist ist halt kein ungefährlicher Beruf.“

Jeden Tag brenzlige Situationen

„Vor allem am Bahnhof trifft man auf alkoholisierte und gewalttätige Personengruppen, aber wir sind gut ausgebildet und können auch mit solchen Situationen umgehen.“ Außerdem geht er nie allein auf Streife. „Wir sind immer zu zweit unterwegs und wissen: Verstärkung kommt schnell.“

Geheimwaffe "Schwäbisch"

Seine Waffe hat Steffen im Dienst zwar schon gezogen – schießen musste er aber noch nie. „Die wichtigste Fähigkeit in meinem Beruf ist die Kommunikationsfähigkeit. Man spricht viel mit Menschen – gerne auch Schwäbisch. Das verbindet.“ Und schwäbisch geht’s auch in der Nachtschicht zu: „Wir kochen oft zusammen und dann gibt’s mein Lieblingsessen: Herrgottsbescheißerle.“ Warum er seinen Job so liebt?

„Ich will Menschen helfen.“

„Und wenn wildfremde Menschen auf der Straße zu uns kommen und uns für unsere tägliche Arbeit danken, dann freut mich das sehr.“

Steffens Weg führt erst nach Rheinland-Pfalz

2007 beginnt Steffen seine Ausbildung zunächst in Rheinland-Pfalz. Weil er aber immer schon zurück in seine Heimat wollte, wechselt er 2013 nach Baden-Württemberg und arbeitet seitdem bei der Bundespolizei. Schwerpunkt: Stuttgarter Hauptbahnhof.

Mehr Heimat

45 Sekunden Brezel

Dünn und knusprig in der Mitte, dick und weicher an der goldbraunen Außenseite – so sieht eine traditionelle Laugenbrezel aus. Außerdem besteht sie aus wenigen Zutaten: Mehl, Salz, Hefe, Wasser und Butter. Konservierungsstoffe sollten tabu sein. „Ist zu viel Luft drin, deutet das eher auf Billig-Aufbackware hin“, sagt einer, der es wissen muss. Der 31-jährige Patrik Blau ist Chef der letzten verbliebenen Brezelbäckerei in Speyer. Und Speyer ist in Bezug auf die Brezel nicht irgendeine Stadt: Die Brezel ist hier „Nationalgebäck“ und wird mit einem mehrtägigen, riesigen Volksfest gefeiert. Dann schieben die Bäcker Überstunden und schlingen rund 1.000 Brezeln in einer halben Stunde von Hand. Mit ein wenig Übung und Geduld bekommt man das auch zuhause hin. Man muss den Teig ja nicht wie die Profis in der Luft schlingen, sondern kann das auch auf der Arbeitsfläche machen. Das dauert länger, liefert aber schneller brauchbare Ergebnisse. Vorsicht mit der Natronlauge, mit der die Brezel vor dem Backen bestrichen werden muss. Die Lauge ist ätzend, vor allem unverdünnt, sollte nicht in die Hände von Kindern gelangen und mit Schutzhandschuhen aufgetragen werden. Aber keine Angst: Nach dem Backen kann die Lauge bedenkenlos gegessen werden. Die verleiht der Brezel ja gerade ihren typischen Geschmack. „Ich esse die Brezel am liebsten mit Butter, wenn sie gerade aus dem Ofen kommt.“ Damit ist Patrick Blau sicher nicht allein. Brezeln schmecken aber auch gut zu Spundekäse, Weißwürsten oder Käse. Und wenn Brezeln übriggeblieben sind, macht man daraus Brezelknödel oder Brezelsalat.  mehr...

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