Sport statt Heroin

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Daniel aus Villingen-Schwenningen war jahrelang drogenabhängig. Doch er hat es geschafft, davon loszukommen - mit Sport. Heute trainiert er sogar für einen Triathlon.

„Morgens aufstehen, Jägermeister trinken, ne Valium einschmeißen und dann Geld machen. Ich wollte gar nicht clean werden.“

Daniel, 34, Triathlet

Mit 18 Jahren fing alles an: Alkohol, Cannabis, Kokain und schließlich Heroin. Drei Jahre später saß Daniel wegen Drogenmissbrauchs zum ersten Mal im Gefängnis.

„Eigentlich war ich nur auf der Jagd. Es war ein 24 Stunden-Job, immer Angst vor der Polizei, immer Entzug. Rund um die Uhr: Geld machen, dann konsumieren. Dann wieder Geld machen und konsumieren.“

Wie neugeboren

Sein Lebensretter: der Sport. „Ich habe mich für das Leben und gegen die Drogen entschieden.“ Momentan trainiert er für einen Triathlon – einer Kombination aus Laufen, Schwimmen und Radfahren. Und eine der härtesten Sportarten, die es gibt. „Ich fühle mich wie ausgewechselt. Es ist ein völlig anderes Leben.“

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