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Axel aus Balingen ist mehrfacher Deutscher Meister, Europameister und Vizeweltmeister im Einrad-Fahren. Wenn er seine Tricks im Skatepark zeigt, kommt das nicht bei jedem gut an. Doch Axel überrascht sie alle.

„Einradfahren ist für mich so normal geworden wie laufen.“   

Axel, 47, aus Balingen

Axel aus Balingen fährt jeden Tag mit dem Einrad zur Arbeit. Hin und zurück sind das rund 20 Kilometer. Die fährt er auch im Winter, Schnee ist für ihn keine Ausrede. 

„Mit dem Einrad geht’s fast besser als zu Fuß." 

Vor 15 Jahren wurde Axels Leidenschaft für sein ungewöhnliches Hobby geweckt: „Ich war mit dem Fahrrad in Österreich im Urlaub und bin dort einen Berg runtergefahren, als mir einer auf dem Einrad entgegenkam. Ich fragte ihn, ob ich mal draufsitzen kann.  Am nächsten Tag habe ich mir direkt eins gekauft. Und seither bin ich dabei.“   

Ein wahrer Champion 

Heute ist Axel mehrfacher Deutscher Meister, Europameister und Vizeweltmeister. Doch der Erfolg ist nicht sein Antrieb. „Ich weiß nicht mal, wo die Medaillen sind. Die Weltmeisterschaftsmedaille liegt sicher noch irgendwo rum. Aber die anderen? Ich meine: Was macht man mit denen? Ins Wohnzimmer hängen und sagen: ‚Schaut mal, was für ein toller Typ ich bin?‘ Ich weiß auch so, dass ich ein toller Typ bin“, sagt Axel und lacht.  

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Überlebenskampf: Sturz aus 50 Metern überlebt

Eine Bergwanderung in Neuseeland wird für Johannes aus Stuttgart fast zum Todesurteil. Er stürzte 50 Meter in eine Schlucht und musste sich daraufhin über 20 Stunden schwerverletzt durch die Wildnis kämpfen. Er überlebt, leidet aber noch heute unter den Folgen seiner Verletzungen.
„Direkt nach dem Aufprall auf dem Felsboden habe ich gesehen, wie mein Handy leuchtend neben mir in einem Busch gelandet ist. Im Gegensatz zu mir, hat es keinen Kratzer abbekommen. Aber es hatte leider keinen Empfang.“ (Johannes, 36, aus Stuttgart)
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Eigentlich sollte es nur ein kurzer Ausflug werden. Nur mit einem Wasserbeutel, Sonnencreme, einem Handy und in kurzer Hose mit T-Shirt bekleidet, geht Johannes auf Bergwanderung. Doch als er auf dem Rückweg im Nebel plötzlich ins Leere tritt und rund 50 Meter in die Tiefe stürzt, ist für ihn klar: Das überlebe ich nicht.
Fall ins Bodenlose
„Es hat sich einfach viel zu lange angefühlt. Denn ich kenne das Gefühl des freien Falls – ich bin schon Bungee und Fallschirm gesprungen. Zum Glück haben wohl ein paar Äste meinen Fall gebremst. Noch Monate nach dem Unfall habe ich beim Zähneputzen Baumreste aus meinem Zahnfleisch gezogen.“ Wie durch ein Wunder überlebt Johannes den Sturz. Doch sein rechtes Sprunggelenk bekommt die komplette Wucht des Aufpralls ab.
Letzte Hoffnung: künstliches Sprunggelenk
Im Krankenhaus in Neuseeland wird er zwar gut versorgt, doch der Schaden am Knochen ist nicht wiederherstellbar. Johannes hat bis heute ununterbrochen Schmerzen. Ein künstliches Sprunggelenk aus der Schweiz ist seine letzte Hoffnung wieder in ein normales Leben zurückzukehren. Um die kostspielige Operation zu ermöglichen, hat seine Schwester ein Spendenkonto auf einer Crowdfunding-Seite eingerichtet. „Bereits am 20. Januar wird meine langersehnte Operation stattfinden. Um die OP nicht aufs Spiel zu setzen, bin ich bereits seit einigen Tagen vorsorglich in Quarantäne.“  mehr...

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