Peter wurde mit zweieinhalb weggeben. So hat er Frieden gefunden.

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Seinen Vater hat er nie kennengelernt, seine Mutter gab ihn mit zweieinhalb in eine Pflegefammilie. Dort fühlte er sich als das fünte Rad am Wagen. In der Musik hat Peter Frieden gefunden.

„Ich war zweieinhalb Jahre alt, als mein Schicksal geschrieben wurde. Meine Mutter hat mich weggegeben. Erinnern kann ich mich nicht mehr daran, aber es war sicherlich grausam!“

Frieden und Heilung durch Musik

„Ich war neulich auf Reha, da gehst du ja vornehmlich hin, um dir helfen zu lassen. Irgendwann habe ich im Aufenthaltsraum meine Gitarre ausgepackt und den Song hier gespielt. Ihr glaubt nicht, was da los war! Viele von den Patienten haben zugehört, sind danach zu mir gekommen und haben sich bedankt, für die Kraft und die gute Zeit mit meiner Musik.“


Peter lächelt und man spürt, wie wichtig es ihm ist, anderen mit seiner Musik eine Freude zu machen:

Sond of Peter Böhme

„Für mich bedeutet meine Musik Frieden und Heilung. Ich glaube schon, dass dieser frühe Verlust, diese tiefe Enttäuschung oder auch Angst, mein Leben geprägt hat und das immer noch tut,“ sagt er, als er von seiner Kindheit erzählt.

Aufgewachsen ohne Eltern

Peters Mutter hat ihn zu einer Pflegefamilie gegeben, als er zweieinhalb Jahre alt war. Seinen Vater hat er nie kennengelernt.

„Bei der Pflegefamilie kannte ich das Gefühl von Zuhause nicht.“

Peter schaut aus dem Fenster und wirkt nachdenklich. Er sitzt zwischen Wohnzimmertischen, Essstühlen und alten Sesseln im Juwel, einem Trödelladen in Albstadt.

„Weißt du, du musst dich als Erwachsener immer wieder hinterfragen, warum du wie handelst und was dein manchmal nicht richtiges Verhalten mit deinen Wurzeln zu tun hat. Ich habe meinen Frieden in meinem Glauben gefunden und in Herzensmenschen, die mir ein Zuhause geben."

Ein Song als Dankeschön

"Ich glaube, genau das soll der Song ausdrücken. Die Strophen sind ein großes Dankeschön, und egal wie mies die Lage ist, unsere Welt ist zu schön, als dass wir nicht lernen könnten, sie zu genießen.“

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