Feuerwehrmann aus Leidenschaft

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Stefanie Molitor
Stefanie Molitor (Foto: SWR)
Alexandra Müller
Alex Müller (Foto: SWR)

Zwei Jobs. Kaum Freizeit. Für Norman aus Sindelfingen ging trotzdem ein Playmobil-Kindheitstraum in Erfüllung: Er wurde Feuerwehrmann.

„Man darf den Respekt vor dem Feuer - dieses kleine bisschen Angst - nie verlieren.“

Mit 14 suchte Norman nach einem sinnvollen Hobby – und landete bei der Jugendfeuerwehr. „Feuerwehr steht für mich für Know-how. Um so ein Feuerwehrauto bedienen zu können, da reicht nicht nur einer, es müssen neun Leute sein. Und auf die muss man sich blind verlassen können.“

Nach dem Einsatz ins Büro

Hauptberuflich arbeitet Norman bei einem Werkzeughersteller im Vertrieb. Beruf und Freiwillige Feuerwehr zu vereinen, kann ganz schön hart sein: „Einmal haben wir einen Großbrand in der Altstadt von Renningen gelöscht. Es war mitten in der Nacht und schon bei der Anfahrt hat man den Feuerschein deutlich gesehen. Wir mussten aufpassen, dass nicht andere Häuser Feuer fangen. Insgesamt hat der Einsatz zehn, elf Stunden gedauert. Ich glaube, ich war erst morgens um zehn wieder zu Hause, bin schnell unter die Dusche gesprungen und dann gleich wieder zur Arbeit.“

Feuer und Flamme

Motivationsprobleme hat er trotzdem nie: „Wenn man Überzeugungstäter ist, dann kommt das von ganz alleine. Wenn man sich zu 112 Prozent damit identifiziert, dann fehlt einem die Motivation nicht, dann macht man das gerne.“

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Cat Calls of Mainz

Es dauerte keine fünf Minuten – Nachdem wir die ‚Aufsager‘ für den Anfang des Films aufgezeichnet haben, laufen wir zusammen mit Hannah, Lea, Isabelle und Melina von "Cat Calls of Mainz" zum Mainzer Hauptbahnhof. Das erste was passiert: Die vier werden sexuell belästigt und einer der „Heimat“-Autoren wird zum Chef der Gruppe erklärt, weil er ein Mann ist. Während der Dreharbeiten kam es zu zwei weiteren Belästigungen. Hannah, Lea, Isabelle und Melina sind Studentinnen aus Mainz, die das Projekt „Cat Calls of Mainz“ rund um den Weltfrauentag 2020 gestartet haben. Angelehnt an zahlreiche andere Cat-Calls-Projekte in der ganzen Welt: „Wir haben uns das erst eigentlich nur für eine Woche vorgenommen – Nachrichten zu empfangen und kreiden zu gehen. Dann war die Woche vorbei und wir haben gemerkt: Wow, das findet jetzt schon viel Resonanz. Dann gab es für uns keinen Grund aufzuhören.“ Kreiden gehen bedeutet, sie schreiben mit Kreide sogenannte „Cat Calls“, also in der Regel verbale sexuelle Belästigungen, mit Kreide auf die Straße. Alles Belästigungen, die jemand erlebt und ihnen auf ihrem Instagram-Kanal zugeschickt hat. „So werden Leute mit dieser sexistischen Problematik konfrontiert, die sonst das Privileg haben, damit nicht in Berührung zu kommen.“ Das sei ihnen super wichtig, sagt Lea, eine der Mitinitiatorinnen der Gruppe. Aber es geht ihnen vor allem um die Opfer. „Dass Betroffene die Möglichkeit haben, sich diesen Raum zurückzuerobern, in dem ihnen etwas Schlimmes passiert ist. Man hat so ein starkes Ohnmachtsgefühl, wenn man das im Alltag ständig erleben muss.“ So möchten sie etwas in der Gesellschaft verändern und für das Thema sensibilisieren.  mehr...

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