„Du musst dir selber geben, was du brauchst.“

„Du musst dir selber geben, was du brauchst.“

Mira hört auf ihre innere Stimme, auf ihr Bauchgefühl. Jetzt möchte sie das, was ihr gut tut, zu ihrem Beruf machen.

„Wenn du nicht auf dich aufpasst, passt niemand für dich auf.“

Mira, 23, Zufallsbegegnung aus Sigmaringen


„Kennst du diese innere Stimme, die manchmal sagt, da hin sollst du gehen? Aber außen sagt alles, mach das nicht! Zu mir haben alle gesagt: ‚Yoga-Lehrerin, das musst du nicht machen! Werd‘ Kindergärtnerin oder mach das oder jenes.‘ Aber nee, ich muss auf mich hören, deswegen versuche ich, da nicht so hinzuhören.“

„Seitdem du aus Hawaii zurück bist … man sieht, dass du dich irgendwie verändert hast.“

Vor gut einem Jahr war Mira für drei Monate auf Hawaii. Dort lernt sie viele junge Leute kennen, die oft Wandern, Surfen und Yoga als Morgenroutine für sich entdeckt haben.

„Du merkst halt, wie viel Balance, was für ein Körpergefühl die haben.“

„Da habe ich gewusst, da möchte ich mehr darüber wissen, auch weil ich darin nicht so gut bin: Da gehört ja Atmung dazu, sich bewegen, es ist viel Technik.“

Zurück in Deutschland beschließt Mira, eine Ausbildung zur Yoga-Lehrerin anzufangen. Sie möchte mit ihrer Ausbildung vor allem dazu beitragen, dass Menschen einen besseren Draht zu sich selbst finden.

„Wenn du nicht auf dich aufpasst, passt niemand für dich auf. Du musst dir selber das geben, was du brauchst. Denn dein Körper ist dein Zuhause – damit gehst du durch dieses Leben, durch diese Welt.“

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