Heimat RP (Foto: SWR, Foto von Simon Zimbardo.)

Julian Camargo Krauskopf

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Hi, ich bin Julian. Als studierter Jazz-Schlagzeuger ging mein Verständnis für Kunst und Kultur lange nur über die Ohren. Bis ich merkte, dass mich der Blick durch die Linse und vor allem der Blick hinter die Menschen und deren Lebensgeschichten auch sehr interessiert.

Diese Geschichten möchte ich erzählen, Menschen so zeigen wie sie sind, egal woher sie kommen und wohin sie wollen.

Heimat, das geht eben durch alle Sinne. Egal ob es das Lied ist, das euch an den ersten Kuss erinnert. Oder der Geruch von Essen, der euch an Kindheit erinnert. Ich will euch zum lachen, weinen und nachdenken bringen.

Insta: @jugocamargo

#gemeinschaft #musik #kamera #emotion #herzlichwillkommen #allesmitolivenölundknoblauch #staypositive #allyouneedislove #heimat #wegmitdenvorurteilen #schlagzeug #kreativ

Hier sind ein paar meiner Filme - vor und hinter der Kamera:

Azadeh ist Musikerin und Architektin. Sie musste ihre Heimat verlassen, weil sie gesungen hat - im wahrsten Sinne des Wortes. In einer Folge "SWR Heimat Taxi" sprechen wir über ihre Geschichte und machen gemeinsam Musik.

Sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz ist nach wie vor ein großes Thema. Zum Tag der Gewalt gegen Frauen spreche ich mich Anette Diehl vom Frauennotruf Mainz.

Als Redakteur wird mir dieser Film mein Leben lang in Erinnerung bleiben. Drei Tage waren Kai Zinßer (Kamera) und ich im Hospiz und haben die Menschen dort kennengelernt. Nach den Dreharbeiten haben wir Tag und Nacht geschnitten, damit die Protagonistin den Film noch sehen kann - mit Erfolg.

Eine große Freude hinter der Kamera war dieser Film. Julianna Correia Dreyssig ist eine sehr talentierte und extrem hart trainierende Nachwuchs-Ballerina.

Titelbild von Simon Zimbardo.

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Beiträge von Julian

Plätzchen fürs Ahrtal

Thomas Knecht und die „Vitamintransporte“ liefern normalerweise Obst und Gemüse ins Flutgebiet, doch jetzt gibt es eine ganz besondere Tour…  mehr...

Wichtel haben kein Corona

Elli baut Wichteltüren selbst. Das sind Miniaturtüren, durch die man die kleinen, magischen Geschöpfe zu sich einladen kann. Ihre Türen werden ihr aus der Hand gerissen.  mehr...

Mainz

Deutsch-Türke?!

Ilkay ist Mainzer. Wahrgenommen wird er aber oft als „der Türke“. Wie ihm, geht es vielen –jede vierte Person in Deutschland hat einen Migrationshintergrund.  mehr...

Mainz

Hunde aus dem Tierschutz statt vom Züchter

Die Hunde von Jana und Regina sind ehemalige Straßenhunde bzw. aus dem Tierschutz. Statt Rassehunde vom Züchter kann man auch aus dem Tierheim adoptieren, finden die beiden.  mehr...

Kinder auf Zeit – Warum Janka Arens ein Pflegekind wollte

Als Janka Arens über Kinderarmut und benachteiligte Kinder in Deutschland recherchiert, bewirbt sie sich um eine Pflegeelternschaft und nimmt ein Pflegekind in ihre Familie auf.  mehr...

Mainz

Keine Pille mehr

Julia wurde als Teenager die Pille verschrieben. Versprochen wurde ihr reine Haut, über mögliche Nachteile hat sie niemand aufgeklärt. Etwa zehn Jahre später wird sie „pillenmüde“.  mehr...

Rodenbach

Weg mit den Mamapfunden

Jessica (31) verlor nach dem zweiten Kind 45 Kilo – ohne Magenband. Trotz Kindern, Haushalt und Schichtarbeit, hat sie es geschafft. Sie will anderen Müttern Mut machen.   mehr...

Ärztin ohne Abitur

In der Schule hat Julia geschlafen, heute studiert die Krankenschwester Medizin. Ihre Botschaft lautet: „Ich glaube, dass es immer die Möglichkeit gibt, noch die Kurve zu kriegen.“  mehr...

Rheinhessen

Zufrieden mit sich selbst

„Ich finde es ein schönes Ziel, wenn man sagt: Es ist nicht nur davon abhängig, wer gerade bei mir ist oder wo ich mich befinde. Ein bisschen Zuhause trage ich schon in mir selbst.  mehr...

Traumjob Gassi gehen

Lisa hat eine Ausbildung angefangen, war unglücklich und hat sich dann getraut, ihren Traum zu leben. Heute geht sie mit Hunden Gassi. Und das ist ein richtiger Vollzeitjob!  mehr...

Tag der Gewalt gegen Frauen

Dumme Sprüche, anzügliche Blicke, unangemessene Nachrichten – vor allem Frauen haben das am Arbeitsplatz schon erlebt. Doch was tun?  mehr...

Glücksspielsucht – Gewonnen, Gefangen, Verloren

Thomas Patzelt hat in vier Jahren 100.000 Euro verspielt. Um an Geld zu kommen, hat er Freunde und Familie belogen, betrogen und bestohlen. Heute hilft er anderen, mit ihrer Glücksspielsucht umzugehen.  mehr...

Mit Kleinwüchsigkeit, Disziplin und Humor ganz nach oben

Der mehrfache Europa- und Weltmeister hat eine klare Botschaft: „Man sollte an seine Träume und Ziele glauben und immer weitermachen.“  mehr...

Cat Calls of Mainz

Es dauerte keine fünf Minuten – Nachdem wir die ‚Aufsager‘ für den Anfang des Films aufgezeichnet haben, laufen wir zusammen mit Hannah, Lea, Isabelle und Melina von "Cat Calls of Mainz" zum Mainzer Hauptbahnhof. Das erste was passiert: Die vier werden sexuell belästigt und einer der „Heimat“-Autoren wird zum Chef der Gruppe erklärt, weil er ein Mann ist. Während der Dreharbeiten kam es zu zwei weiteren Belästigungen. Hannah, Lea, Isabelle und Melina sind Studentinnen aus Mainz, die das Projekt „Cat Calls of Mainz“ rund um den Weltfrauentag 2020 gestartet haben. Angelehnt an zahlreiche andere Cat-Calls-Projekte in der ganzen Welt: „Wir haben uns das erst eigentlich nur für eine Woche vorgenommen – Nachrichten zu empfangen und kreiden zu gehen. Dann war die Woche vorbei und wir haben gemerkt: Wow, das findet jetzt schon viel Resonanz. Dann gab es für uns keinen Grund aufzuhören.“ Kreiden gehen bedeutet, sie schreiben mit Kreide sogenannte „Cat Calls“, also in der Regel verbale sexuelle Belästigungen, mit Kreide auf die Straße. Alles Belästigungen, die jemand erlebt und ihnen auf ihrem Instagram-Kanal zugeschickt hat. „So werden Leute mit dieser sexistischen Problematik konfrontiert, die sonst das Privileg haben, damit nicht in Berührung zu kommen.“ Das sei ihnen super wichtig, sagt Lea, eine der Mitinitiatorinnen der Gruppe. Aber es geht ihnen vor allem um die Opfer. „Dass Betroffene die Möglichkeit haben, sich diesen Raum zurückzuerobern, in dem ihnen etwas Schlimmes passiert ist. Man hat so ein starkes Ohnmachtsgefühl, wenn man das im Alltag ständig erleben muss.“ So möchten sie etwas in der Gesellschaft verändern und für das Thema sensibilisieren.  mehr...

Allein im Vier-Sterne-Hotel

Wegen Corona steht das Parkhotel Schillerhain in Kirchheimbolanden leer: 78 Zimmer, Tagungsräume, Restaurant und SPA. Die Betreiberfamilie bewohnt das Hotel zurzeit alleine.  mehr...

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