Jochen Enderlin

"Man muss seine Heimat erst verlassen, um sich ihrer bewusst zu werden." (Jochen Enderlin, 48, stellv. Abteilungsleitung, aus Giengen an der Brenz)

Jochen Enderlin (Foto: SWR)

"Zuhause kann man eigentlich überall sein, aber Heimat hat man nur eine," das ist ein Satz, den ich mal von Freunden gehört habe. Sie leben in New York. Darin steckt auch sehr viel, das für mich charakteristisch ist. Denn eigentlich bin ich gerne unterwegs, es gibt viele Orte, an denen ich mich zuhause fühle, aber es gibt nur einen Ort, an dem ich daheim bin. Und das ist Giengen an der Brenz. Denn dort ist meine Familie, leben meine wichtigsten Freunde und da sind meine Wurzeln.

Meine Heimat im Netz

Alexandra Euler hat mich mal zu Tumblr gebracht, das ist aber nur ein Zuhause, genauso wie Twitter oder Facebook. Meine Heimat habe ich eindeutig auf Instagram - @der_joggel

Ziele

Böse Zungen behaupten, es gibt für mich nur ein Ziel - und das ist New York. Ein bisschen stimmt das vielleicht auch - wenn man meine Fotos auf dem Instagram-Kanal sieht. Ich liebe die Stadt, weil ich hier so gut abschalten kann, mir über nichts Gedanken machen muss und sie vielleicht im absoluten Kontrast zu meiner Heimat steht. Aber nach zehn Tagen habe ich dann auch wieder genug und freue mich, in den Flieger zu steigen und wieder daheim anzukommen.

Der perfekte Tag

Ist für mich, wenn ich morgens noch nicht weiß, wo ich den Tag verbringen werde. Am liebsten gehe ich auf den Bahnhof und entscheide dort spontan, mit welchem Zug ich wohin fahre.

#heimatliebe #bwjetzt #what_i_saw_in_nyc #neverstopexploring

STAND