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Benny war erfolgreich im Filmgeschäft tätig. Um sich in der Branche durchsetzen zu können, arbeitete er oftmals ganze Wochen ohne große Pausen durch. Er merkte lange nicht, was er dadurch seinem Körper antut – bis ihn ein Herzinfarkt ausbremst.

„Ich habe mir nie die Zeit genommen, darüber nachzudenken, ob es richtig ist, so viel zu arbeiten. Ich habe einfach gearbeitet. Und dann kam es. Einfach so.“

(Benyamin, 38, Unternehmer aus Stuttgart)

Als Filmemacher hetzt Benny von einem Werbedreh zum nächsten. 16-Stunden-Tage sind normal – und das oft sieben Tage die Woche: „Jeden Tag bis zum Anschlag – da hat man auch gar nicht die Zeit, zu spüren, ob's einem schlecht geht. Man funktioniert einfach – bis man umfällt.“

Zweiter Geburtstag

Und so kommt es auch. Bei einem neuen Auftrag spürt er ein Brennen im Körper, fühlt sich schlecht. Zwischen den Dreharbeiten fährt er schließlich ins Krankenhaus, dort wird Sodbrennen diagnostiziert. Er bekommt ein Rezept gegen die Beschwerden, fährt wieder zurück und arbeitet weiter. Auf dem Rückweg, kurz vor Mitternacht, bricht er dann mit einem Herzinfarkt zusammen. Ein Bahn-Mitarbeiter erkennt die Notlage sofort und beginnt, Benny zu reanimieren. Kurz nach Mitternacht, beim dritten Versuch, klappt es, Benny kommt wieder zurück ins Leben. Das Verrückte dabei – es ist sein 36. Geburtstag! „Ich habe also zweimal meinen Geburtstag gefeiert“, sagt Benny mit einem Schmunzeln.

Neustart

Nach diesem einschneidenden Erlebnis findet ein Umdenken bei Benny statt. Er zieht Konsequenzen, arbeitet weniger und verbringt heute so viel Zeit wie möglich mit seiner Frau und seinen zwei Kindern. Statt ständig Überstunden zu machen, geht Benny mit seiner Familie lieber auf Reisen.

„Ich wünsche mir, dass wir noch viele Trips machen können. Denn zu sehen, wie meine Kinder groß werden, das ist für mich das Größte.“

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