Auf den Hund gekommen

Auf den Hund gekommen

Adolf und sein Hund Riki am Bismarckplatz (Foto: SWR, Verena Ecker)
Verena Ecker
Verena Ecker
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Adolf und Riki aus Stuttgart sind ein unzertrennliches Paar. Sie machen oft lange Spaziergänge und sind sowieso mehr draußen als zu Hause.

„Mein Hund Riki ist ein echter Lebensgefährte. Ich muss mich um ihn genauso kümmern wie um eine Ehefrau.“

Adolf, 76, Rentner

Adolf sieht die Beziehung zu seinem West Highland White Terrier als ein Geben und Nehmen. „Riki ist sehr verschmust. Zuhause springt er auf meinen Sessel und kuschelt sich an mich. Ich beschäftige mich hauptsächlich mit Riki, Zeit habe ich als Rentner genug. Früher habe ich in einer Gießerei gearbeitet. Wir haben alles gegossen: Motorenteile, Dinge für den Haushalt. Das war in Zuffenhausen – da kommt auch Riki her. Er war zwölf Wochen alt, als ich ihn von einem Züchter bekommen habe. Inzwischen ist er zwölf Jahre alt.“

„Eigentlich ist Riki ein ruhiger Typ. Nur wenn ich mich mit jemandem unterhalte, bellt er wie verrückt. Gebissen hat er aber noch nie. Der wehrt sich nicht einmal, wenn er von einem anderen Hund angegriffen wird.“

Adolf ist Rentner und wohnt in Stuttgart (Foto: SWR, Verena Ecker)
Verena Ecker

Mehr unterwegs als daheim

Der gebürtige Passauer ist mit 33 Jahren nach Stuttgart gekommen und lebt gerne dort. „Wir wohnen in der Nähe vom Bismarckplatz in Stuttgart-West und laufen oft eine Runde bis zum Feuersee. Oder wir sind oben im Wald, gehen immer wieder auch größere Strecken. Überhaupt sind wir viel unterwegs und mehr draußen als daheim. Der Lausbub will es, ihm gefällt es – warum soll ich dann mit ihm in der Stube hocken? Manchmal bastel ich Halsbänder, wie er jetzt eins anhat. Es ist aus einem Gürtel gemacht, den ich auf dem Sperrmüll gefunden habe. Die Halsbänder verschenke ich auch an ärmere Hundebesitzer.“