Arbeiten, um zu reisen

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Michaela und Thorben aus Creglingen haben eine große Leidenschaft: Reisen mit ihrem eigenen Bus. Das bedeutet für die beiden aber auch, verzichten zu können.

„Von der Idee bis zum Start unserer Weltreise waren es fünf Jahre. In diesen fünf Jahren haben wir wirklich hart gearbeitet und gespart bis zum Gehtnichtmehr.”

Michaela ist immer schon viel gereist. Und als sie Thorben kennengelernt hat, hat sie es auch aus ihm herausgekitzelt. Heute sagt er: „Mittlerweile arbeite ich nur noch, um zu reisen, und nicht mehr, um Sachen zu kaufen.”

Längste Straße der Welt

Bei einer gemeinsamen Reise nach Goa haben die beiden dann beschlossen, ein Kind zu bekommen und die Panamericana - die längste Straße der Welt - mit ihrem eigenen Bus zu bereisen. Ein großer Plan! Und nicht ganz billig.

„Man muss schon Prioritäten setzen. Bevor wir die Panamericana gefahren sind, haben wir gesagt, wir brauchen einen bestimmten Betrag. Und um den zu erreichen, können wir halt nicht mehr jedes Jahr in den Urlaub fliegen,” erzählt Michaela. Auch für Thorben ist das eine sinnvolle Rechnung:

„Das ist der Unterschied zwischen Urlaub und Reisen. Urlaub geht eine Woche. Reisen kann man mit dem gleichen Betrag vier Monate lang.”

Eine Einstellung, mit der er auch an die Reparatur ihres Busses gegangen ist: „Gerade im LKW-Bereich gehen die Kosten da schnell mal in die Tausende. Und da habe ich manchmal überlegt: Warum muss ich eigentlich in die Werkstatt? Ich kann mir das doch selber beibringen!”

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