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Alex Müller (Foto: SWR)
Nils Keilmann (Foto: SWR)

Was bei den Mädels in den Highschool-Filmen immer so locker und leicht aussieht, ist eigentlich ein Knochenjob, sagt Jule aus Backnang. Als Trainerin weiß sie genau, wovon sie redet.

„Wer mal unten in einer Pyramide gestanden und die gehalten hat, der weiß: Das ist harte Arbeit.“

Jule, 26, Cheerleading-Trainerin

Mit 12 hat es Jule erwischt: Eine Freundin nahm sie mit ins Cheerleader-Training. Von da an war es um sie geschehen. "Cheerleading ist eine gute Mischung aus verschiedenen Sportarten: Bodenturnen, Akrobatik, Tanz, das findet man nirgendwo anders.“

Kampf dem Klischee

Angefangen hat Julia beim „Wild Thing Cheerleading“. Seit einer Weile trainiert sie dort auch verschiedene Teams. Den Sport gibt es in Deutschland seit gut 40 Jahren – aber noch immer müssen Cheerleader mit Klischees kämpfen: Pompoms, Rumgehopse, Zickenkrieg. Aber das alles ist es nicht, sagt Julia. „Cheerleading ist ein absoluter Teamsport. Wir müssen aufeinander eingespielt sein.“

Von wegen hübsche Begleiterscheinung

Auch die Idee, dass Cheerleader vor allem da sind, um Football-Teams anzufeuern, stimmt eigentlich nicht. „Es gibt gar nicht so viele Footballmannschaften in Deutschland wie Cheerleader. Wir treten eher allein auf, bei Festen und natürlich bei Wettbewerben gegen andere Teams.

Gemeinsam zum Erfolg

Die „Wild Thing“-Cheerleader haben ein großes Ziel, auf das sie hinarbeiten. „Es gibt einen Wettbewerb, der nennt sich 'Worlds' und findet in Florida statt. Dort können sich auch deutsche Teams qualifizieren. Es wäre ein Traum, da mal ins Disneyland fahren zu können.“

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