Wie Schach Rudolph das Leben rettete

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Wie Schach Rudolph das Leben rettete

Die meisten Stuttgarter kennen ihn: Er sitzt im Schlossgarten oder auf der Königstraße und spielt Schach. Aber was ist seine Geschichte?

„Man kann abstürzen und wieder aufstehen.“

Rudolph, 59, Schachspieler, Stuttgart

„Was würden Sie machen, wenn Sie an der Flasche hingen? Wenn Sie die Wahl hätten, würden Sie weiter saufen oder lieber Schach spielen? Ich habe mich für Schach entschieden.

Ein achtzigjähriger Opa aus Stuttgart hat mir das Spiel beigebracht – da war ich 47 Jahre alt – und es hat mich gerettet.

Ich bin abgestürzt, aber wieder aufgestanden! Das ist wichtig. Ich sitze fast jeden Tag seit 2014 auf dem Schlossplatz und warte darauf, dass die Leute mit mir Schach spielen. Alleine geht das ja nicht. Lieblingsgegner habe ich keine.

Nur ein paar Stammkunden. Aber für mich sind alle Menschen gleich. Fürs Spielen und für Fotos nehme ich eine kleine Spende und ich bin zufrieden mit dem, was ich verdiene. Dafür habe ich übrigens eine Genehmigung von der  Stadt, die ich jedes Jahr neu beantragen muss! “

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