Etwas ändern: Das bundesweit erste deutsche Foodsharing-Café in Stuttgart

AUTOR/IN

Zusammen mit seinem jungen Team hat Maximilian etwas ganz neues auf die Beine gestellt: Ein Foodsharing-Café in Stuttgart.

junger Mann steht vor einer Wand mit Folie (Foto: SWR)

„Es gibt hungernde Menschen, aber wir können anpacken und zeigen, dass wir etwas verändern können.“

Maximilian, 25, aus Stuttgart

„Es ist moralisch einfach verwerflich, dass so viele Tonnen Lebensmittel, die noch super genießbar sind, tagtäglich im Müll landen. Für uns von der ‚Raupe Immersatt‘ ist das ein absolutes Herzensthema.“

Zeichen gegen Lebensmittelverschwendung

In einem Fünferteam eröffnet Maximilian deswegen das erste Foodsharing-Café Deutschlands. Dort gibt es kostenlose Lebensmittel. Die regionalen, fair gehandelten Getränke haben keinen festen Preis – jeder entscheidet selbst, was er zahlen möchte.

Service für die Community

„Wir bieten einen Verteiler für die große Food-Sharing-Community, die in Stuttgart ungefähr 1.500 Menschen stark ist, und kooperieren mit ungefähr 80 Betrieben. So retten wir täglich Lebensmittel.“

Stetige Kontrolle der Lebensmittel

Besonders wichtig: „Wir wollen natürlich nur hygienisch unbedenkliche Lebensmittel teilen, deswegen arbeiten wir eng mit der Lebensmittelüberwachung zusammen. Die hat uns Auflagen erteilt, was wir teilen dürfen und was nicht.“

Finanzierung durch Getränke

Das Café hat die kleine Crew zusammen mit freiwilligen Helfern in wenigen Monaten aus einem Rohbau aufgebaut, die meisten Möbel wurden ihnen geschenkt oder gebraucht gekauft. Miete und Personalkosten will die „Raupe Immersatt“ nun ausschließlich durch den Getränkeverkauf finanzieren: „Wir sind guter Dinge, dass das klappt.“