Feuerwehrmann Udo hat Respekt vor dem Feuer

Dauer

Das Herz von Udo aus Gärtringen schlägt für die Feuerwehr - auch wenn es seiner Familie manchmal lieber wäre, wenn er weniger Zeit dort verbringen würde. Aber: Engagement geht vor.

„Wenn man den Respekt vor dem Feuer verliert, macht man schneller Fehler. Und diese Fehler können dann richtig ins Auge gehen.“

Udo, 56, Feuerwehrmann

Mit Herzblut dabei

Udo ist „erst“ mit 30 bei der Feuerwehr eingestiegen, nachdem er sie selbst mal gebraucht hat – sein Keller stand damals unter Wasser. Heute macht er unter anderem die Pressearbeit für die Freiwillige Feuerwehr im Landkreis Calw.

„Feuerwehr heißt für mich, Menschen zu helfen, die in Not geraten sind, die sich selbst gar nicht oder eben nicht so gut helfen können. Und es bedeutet: gesellschaftliches Engagement.“

Kämpfen gegen Vorurteile

Udo will gerne einige der Mythen aufklären, die in der Bevölkerung kursieren. „Ein Mythos ist zum Beispiel: Für kleinere Brände braucht man die Freiwillige Feuerwehr und wenn’s dann richtig brennt, kommen die Profis von der Berufsfeuerwehr.“ Dabei, so Udo, sind in Baden-Württemberg nur 3% tatsächlich Berufsfeuerwehren – der Rest wird von Freiwilligen gestemmt.