Müllsammeln im Alltag - Für ein müllfreies Koblenz

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Malte Schreer (47) ist ein Naturmensch, dem die Umwelt am Herzen liegt.  (Foto: SWR)
Malte Schreer (47) ist ein Naturmensch, dem die Umwelt am Herzen liegt.
„Unsere Stadt ist schmutzig und hat definitiv ein Müllproblem“
„Dreck weg, Koblenz“ - Die Gruppe hat der Vermüllung ihrer Stadt den Kampf angesagt.
„Das Müllproblem ist überall.“
Manchmal räumen Malte und seine Mitstreiter sogar Parkplätze von Supermärkten auf.
Dreimal am Tag geht er mit seinem Hund spazieren und immer sammelt er dabei achtlos weggeworfene Abfälle ein
„Sammelt jeden Tag zwei, drei Stück Müll – gerne auch mehr“, appelliert Malte an die Koblenzer.
In den sozialen Netzwerken dokumentieren sie ihre Aufräumaktionen und motivieren so auch andere, in ihrer Freizeit Müll zu sammeln.
Zigarettenstummel, Getränkepackungen oder Einwegflaschen. „Uns begegnet immer viel Müll und der liegt einfach vor unseren Füßen.“

Malte Schreer (47) ist ein Naturmensch, dem die Umwelt am Herzen liegt. „Das Thema Natur ist der rote Faden durch mein Leben“, sagt Malte. Deswegen hat er im vergangenen Sommer gemeinsam mit Freunden die Initiative „Dreck weg, Koblenz“ gegründet. Die Gruppe hat der Vermüllung ihrer Stadt den Kampf angesagt.

„Unsere Stadt ist schmutzig und hat definitiv ein Müllproblem“, erklärt Malte.

Damit stünde Koblenz aber nicht alleine da: „Das Müllproblem ist überall.“ Dreimal am Tag geht er mit seinem Hund spazieren und immer sammelt er dabei achtlos weggeworfene Abfälle ein – ob Zigarettenstummel, Getränkepackungen oder Einwegflaschen. „Uns begegnet immer viel Müll und der liegt einfach vor unseren Füßen.“ Manchmal räumen Malte und seine Mitstreiter sogar Parkplätze von Supermärkten auf. Müllsammeln ist für sie zur Selbstverständlichkeit geworden – und das alles ehrenamtlich.

In den sozialen Netzwerken dokumentieren sie ihre Aufräumaktionen und motivieren so auch andere, in ihrer Freizeit Müll zu sammeln. „Sammelt jeden Tag zwei, drei Stück Müll – gerne auch mehr“, appelliert Malte an die Koblenzer.

Beim Müllsammeln ist für den 47-Jährigen aber längst noch nicht Schluss: Er versucht auch im Alltag auf Nachhaltigkeit zu achten und kauft beispielsweise müllfrei ein. Und warum das alles?

„Weil ich mich sehr gerne in der Natur aufhalte und weil ich festgestellt habe, welche Konsequenzen dieses Müllthema hat. Dass nicht nur unsere Umwelt krank wird, sondern auch wir und dass es dringend an der Zeit ist, etwas umzustellen.“

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