Nackte Kunst aus Holz

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Stefan Dinges
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Stefanie Zohm
Stefanie Zohm (Foto: SWR)

Unbekleidete Menschen aus Holz zu schnitzen, ist im Moment die große Leidenschaft von Ingrid Pietsch. Vor allem Frauen haben es ihr angetan, denn weibliche Akte sind für sie viel angenehmer zu bearbeiten.

„Sie verkaufen sich auch deutlich besser als die männlichen Akte“, sagt die 46-Jährige.

Sie ist vor allem auf Kunsthandwerkermärkten unterwegs. Vorlagen für ihre Akte gäbe es jede Menge, beispielsweise Fotos von Bekannten im Bikini, in Anatomiebüchern oder im Internet. „Da trifft Moderne auf klassische Kunst“, sagt Ingrid. Ihre Ausbildung zur Holzbildhauerin hat die Oberheimbacherin in Tirol gemacht.

„Holz habe ich schon immer geliebt“, sagt sie. Zu den bekanntesten Werken der frei schaffenden Künstlerin gehören unter anderem die Chororgel im Wormser Dom und die Baumgeister in der „Steckeschlääferklamm“ im Binger Stadtwald. „Aus einem Baumstamm oder aus verschiedenen Hölzern eine Skulptur zu schaffen, ist meine Passion “.





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Anne lebt seit 30 Jahren nachhaltig und ressourcenschonend im Tiny-House

„Auf meinen Reisen habe ich gesehen, mit wie wenig ich auskomme. Je weniger ich zu versorgen habe, desto weniger Arbeit habe ich damit.“ (Anne, 74 aus Steinbach bei Bad Schussenried)
Seit fast 30 Jahren wohnt Anne jetzt schon in ihrem kleinen Tiny Holzhaus. Sie lebt extrem sparsam, nachhaltig und ressourcenschonend, auch wenn das gar nicht ihre Hauptmotivation war. Ihren Lebensstil führt sie auch nicht aus irgendeiner politischen, religiösen oder weltanschaulichen Überzeugung heraus. „Ich sehe das ganze Leben als Experiment. Was mir guttut, mache ich weiter. Wenn mir etwas nicht mehr bekommt, werde ich es ändern.”
Das Haus ließ sich Anne speziell anfertigen. Dabei war ihr wichtig, dass überall die Form des Vierecks wiederzufinden ist. Für sie hat das Viereck eine klare und ordnende Wirkung. Auch sonst legt Anne viel Wert auf Ordnung: „Die Hütte lebt davon, dass die wenigen Dinge, die es in ihr gibt, alle ihren Platz haben. Sie erzieht einen zur Ordnung.”
Als sie die Hütte bauen ließ, lieh sich Anne 124.000 Mark von der Bank und verkaufte ihr Auto für 10.000 Mark. Dieses Geld reichte aus, um das komplette Grundstück und das Holzhaus zu kaufen. Die Aussicht auf eine geringe Rente brachte sie dazu, möglichst schnell eine eigene Immobilie finanzieren zu wollen, damit sie keine Miete mehr zahlen muss.
Gerade mal 4x4 Meter groß ist das Mini-Holzhaus von Anne. Sie lebt hier weitgehend minimalistisch ohne Strom, verbraucht kaum Trinkwasser und ihre Heizkosten belaufen sich auf rund 150 Euro pro Jahr. Trinkwasser verbraucht sie nämlich nur fünf Liter am Tag. Das restliche Brauchwasser bezieht Anne aus einer Zisterne in ihrem Garten. Geheizt wird das Häuschen mit einem kleinen Holzofen. Solange es ihr möglich ist, möchte Anne so weiterleben.

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