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„Leidenschaft und Wahnsinn waren die Gründe, das Weingut in sehr schwierigen Umständen zu übernehmen.“

Das Weingut Guntrum steht für ein Traditionsunternehmen und hat daher tiefe Wurzeln. 1648 wird die Familie zum ersten Mal als Küfer und Gastwirte in Wörrstadt / Rheinhessen erwähnt. Mit viel kaufmännischen Geschick baut sie den Betrieb zu einem der führenden Weingüter aus. Ihre Weine verkaufen sie bis nach Kanada. Als 2003 Konstantin Guntrum das Weingut von seinem Vater Louis Guntrum übernimmt, ist nichts mehr von dem einstigen Glanz übrig. Der Vater hat seinem Sohn die Beziehung zu seiner Frau Stephanie nie verziehen. Daher verkaufte er die 23 Hektar Weinberge mit der Auflage, dass die Neubesitzer ihre Trauben nicht an den Sohn weitergeben dürfen. Konstantin blieben nur der Keller und eine handvoll Mitarbeiter.

„Es war Wahnsinn das Weingut wiederaufzubauen, weil ich nicht wusste, wie groß die Aufgabe war.“ Auch wenn viele ihm von diesem Schritt abrieten, war Konstantin fest entschlossen sein Erbe anzutreten und das Familienunternehmen weiterzuführen. Er machte sich mit viel Herzblut ans Werk und brachte mit seiner Frau frische Ideen in den Betrieb. Ohne seine alten Mitarbeiter hätte dieser Schritt wahrscheinlich nicht so einfach funktioniert.

„Es ist leicht einen guten Ruf zu verlieren, es ist sehr schwierig einen ehemals guten Ruf wieder zu polieren und aufzubauen.“

Er verkauft seinen Wein wieder erfolgreich über die Landesgrenzen hinaus bis nach Kanada oder Korea.

Mehr Heimat

Überlebenskampf: Sturz aus 50 Metern überlebt

Eine Bergwanderung in Neuseeland wird für Johannes aus Stuttgart fast zum Todesurteil. Er stürzte 50 Meter in eine Schlucht und musste sich daraufhin über 20 Stunden schwerverletzt durch die Wildnis kämpfen. Er überlebt, leidet aber noch heute unter den Folgen seiner Verletzungen.
„Direkt nach dem Aufprall auf dem Felsboden habe ich gesehen, wie mein Handy leuchtend neben mir in einem Busch gelandet ist. Im Gegensatz zu mir, hat es keinen Kratzer abbekommen. Aber es hatte leider keinen Empfang.“ (Johannes, 36, aus Stuttgart)
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Eigentlich sollte es nur ein kurzer Ausflug werden. Nur mit einem Wasserbeutel, Sonnencreme, einem Handy und in kurzer Hose mit T-Shirt bekleidet, geht Johannes auf Bergwanderung. Doch als er auf dem Rückweg im Nebel plötzlich ins Leere tritt und rund 50 Meter in die Tiefe stürzt, ist für ihn klar: Das überlebe ich nicht.
Fall ins Bodenlose
„Es hat sich einfach viel zu lange angefühlt. Denn ich kenne das Gefühl des freien Falls – ich bin schon Bungee und Fallschirm gesprungen. Zum Glück haben wohl ein paar Äste meinen Fall gebremst. Noch Monate nach dem Unfall habe ich beim Zähneputzen Baumreste aus meinem Zahnfleisch gezogen.“ Wie durch ein Wunder überlebt Johannes den Sturz. Doch sein rechtes Sprunggelenk bekommt die komplette Wucht des Aufpralls ab.
Letzte Hoffnung: künstliches Sprunggelenk
Im Krankenhaus in Neuseeland wird er zwar gut versorgt, doch der Schaden am Knochen ist nicht wiederherstellbar. Johannes hat bis heute ununterbrochen Schmerzen. Ein künstliches Sprunggelenk aus der Schweiz ist seine letzte Hoffnung wieder in ein normales Leben zurückzukehren. Um die kostspielige Operation zu ermöglichen, hat seine Schwester ein Spendenkonto auf einer Crowdfunding-Seite eingerichtet. „Bereits am 20. Januar wird meine langersehnte Operation stattfinden. Um die OP nicht aufs Spiel zu setzen, bin ich bereits seit einigen Tagen vorsorglich in Quarantäne.“  mehr...

Königsfeld

Tanja hört oft: "Boah, bist du hässlich!”

Tanja aus Königsfeld fällt auf: Ihre Tattoos und Bodymodifications provozieren. Aber fiese Bemerkungen kann sie mittlerweile gut wegstecken.  mehr...

Als Luca auf die Welt kam, wog er nur 1.000 Gramm

Luca war ein Frühchen und wog bei Geburt nur 1.000 Gramm. Seine Mutter litt am HELPP-Syndrom, einer Schwangerschaftsvergiftung. Trotz Frühgeburt ist Luca heute gesund und fit.  mehr...

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