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„Am meisten stört mich der schlechte Ruf.“

Karim

Tägliche Streifzüge durch ihre Elsa, das lieben Karim (14) und sein Bruder Layth (9). Layth wurde hier geboren, Karim noch in Syrien. Aber die Elsa ist ihr Zuhause. „Am meisten stört mich der schlechte Ruf“, sagt Karim schon sehr reflektiert.

Die beiden haben großes Interesse an Tieren, Layth hat eine Leidenschaft für Schmetterlinge. „Sie stehen für Veränderung“, philosophiert er. „Ich verändere mich auch, jetzt bin ich noch in der ersten Phase, ein Kind. Bevor ich in die nächste komme.“ Sein Vater ist Doktor der Naturwissenschaften, vielleicht kommt die Liebe zur Natur auch ein wenig daher. Für die beiden ist die Elsa nicht nur der Hochhausblock, gerade der angrenzende Wildpark und der Naturspielplatz sind ihr Revier.

Nach der Schule geht es aber zuerst immer zu Oma und Opa. Hier werden Hausaufgaben gemacht und gespielt.

"Mit meiner Oma koche ich manchmal und sie ist nicht so streng.“ Für den jüngeren Layth ist vor allem wichtig, dass „ich nicht in eine andere Betreuung muss, sondern hier sein kann.“ Karim beschäftigt sich gerne mit seinem Opa. „Mein Opa ist sehr lustig“, erzählt Karim, „er hat mir schon viele arabische Sachen beigebracht."

Allen hier ist wichtig, den Anschluss in Deutschland zu bekommen. Die Familie hat durch ihre Flucht aus Syrien alles verloren, doch auch ein Stück der eigenen Kultur zu erhalten, gehört für sie dazu. „Das ist unsere Elsa“, sagt Karim und die beiden verabschieden sich.



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