Aufräumen nach dem großen Fest: Stadtreinigung nach Rosenmontag

Dauer

Knapp 550.000 Menschen kommen zum Rosenmontagszug in die Mainzer Innenstadt. Entlang der Zugstrecke wird gegessen, getrunken und gefeiert. Dabei entsteht eine Menge Müll – allein schon durch die knapp 130 Tonnen „Wurfmaterial“, die die Fastnachtsvereine von ihren Wägen auf das Publikum regnen lassen.

Glasflaschen, Plastikbecher, Verpackungen und Luftschlangen türmen sich zum Teil kniehoch auf den Straßen. Aber kaum ist der letzte Wagen von der Strecke, setzt sich ein zweiter Zug in Gang: Eine Armee von Fahrzeugen und Mitarbeitern der Entsorgungsbetriebe der Stadt geht an die Arbeit. 2014 haben sie 92,5 Tonnen Müll entsorgt.

Zuerst bahnen sich die Radlader einen Weg durch die Müllberge und baggern das Gröbste in große Müllautos. Es folgt ein Heer aus Straßenfegern mit riesigen Schaufeln, Besen und Laubbläsern, die alles in Reichweite der Kehrmaschinen bugsieren. Die nehmen schließlich auch den letzten Rest Konfetti in sich aufnehmen. Die Wasserwagen spülen nach und zum Schluss verteilt der Winterdienst noch eine Schicht Lauge auf dem Asphalt. Und damit ist die Stadt schon wenige Stunden nach der Party wieder blitzblank.