Sinan verarbeitet Konflikte aus der Vergangenheit in seinen Songs

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„Es war mir als Kind gar nicht so bewusst, dass meine Mutter Deutsche ist und mein Vater Türke. Das waren meine Eltern für mich.“

Als der junge Sinan Kölyü in Deutschland feststellt, dass seine Identität nicht überall gut angenommen wird, versteht er die Welt nicht mehr. Er wollte ein ganz normales Kind sein, doch der Alltagsrassismus verfolgte ihn pausenlos: Seine Teenie-Liebe wollte ihn nicht zuhause vorstellen, da ihr Vater keine Türken mochte und ihm wurden „Komplimente“ dafür gemacht, dass er gar nicht türkisch aussehe. Den jungen Sinan hat das stark belastet. Heute verarbeitet der Mainzer seine Erfahrungen in Songs. Seine Botschaft ist klar:

„Für mich ist ein gemeinsamer Wertekanon in der Gesellschaft wichtiger als ihre Abstammung.“



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