Hako-Rennen: Schlammschlacht der Motoren

Dauer

Qualmende Motoren und ein riesiges Schlammloch. Das ist für die HAKO-Rennfahrer aus Dexheim die größte Herausforderung. Mit dabei: Lorenz Stenner. Mit sechzehn Jahren der Jüngste hier. Er will Rennmeister werden.

„Man muss halt die richtige, passende Spur finden. Wenn man ein tiefes Loch hat, dann hat sich das ganz schnell erledigt.“

Insgesamt 200 Stunden Arbeit und 1.500 Euro hat er in sein Hako gesteckt. Hakos sind umgebaute landwirtschaftliche Einachser. Da ist Kreativität beim Umbau gefragt. „Ich habe die Steuerzeiten verändert, den Zylinderkopf abgedreht für mehr Kompression und dann noch einen Auspuff gebaut.“ Das freie Tuning ist es, was Lorenz Spaß macht.

Aber auch sein Team, ohne das hier nichts geht. Seine Beifahrer kommen aus der Familie, sein Kumpel André hilft beim Schrauben. „Manchmal braucht man einfach mal jemanden, der fest hält.“ Am Ende reicht es leider nicht für den Sieg. „Das wäre schon das Optimum gewesen, aber es geht hier um den Spaß, den hatten wir alle.“


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