Feuertaucher bei der Feuerwehr in Mainz

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"Traumberuf, ja klar. Ich bin jetzt seit 17 Jahren dabei und ich gehe immer noch gerne zur Arbeit." Jens Olschewski ist Feuerwehrmann und Rettungstaucher bei der Feuerwehr in Mainz. Neben ihm gibt es 221 Mann in zwei Wachen, die täglich ihr Leben riskieren, um anderen Menschen zu helfen.

"Man weiß nie, was einem über den Tag so erwartet. Es kommt ja irgendwie immer anders."

Mit 16 Jahren hat Jens bei der Freiwilligen Feuerwehr angefangen und ist über Umwege mit 27 Jahren zur Berufsfeuerwehr gekommen. Als Rettungstaucher am Rhein hat er einen der gefährlichsten Jobs. Jeder Tauchgang ist riskant. Die Strömung ist im Rhein besonders unberechenbar, die Sicht sehr eingeschränkt und das Treibgut sowie die Schifffahrt unkalkulierbar. Immer wieder finden Jens und seinen Kollegen alte Sprengsätze und Munition aus dem 2. Weltkrieg im Flussbett. Altlasten, die die Arbeit als Rettungstaucher noch gefährlicher machen.

Trotzdem mag Jens seinen Job. "Man darf mit großen Autos fahren. Man darf Sachen machen, die andere nicht machen. Es ist wie ein Spielplatz für große Kinder." Ein Spielplatz auf dem Leben und Tod ganz nah beieinander liegen.

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