7 Tage in Opas Pflegeheim – wo Einsamkeit und Geselligkeit aufeinandertreffen

Dauer

„In einem Pflegeheim ist man oft dann doch alleine. Ich glaube vielen alten Menschen und vielen Angehörigen wie mir, wird da zum ersten Mal klar, dass das wirklich die letzte Station ist, auf der man ist“, sagt Marc. Er war sieben Tage für ein Praktikum in dem Altenheim, in dem auch sein Opa war.

„Körperlich war es für mich sehr anstrengend dort zu arbeiten, weil ich es einfach nicht gewohnt bin, schwere, alte Menschen von links nach rechts im Bett zu drehen.“

Bei der Frage, ob man seine Angehörigen guten Gewissens ins Altenheim geben kann, ist auch er zwiegespalten. „Alte Menschen pflegen ist körperlich, aber auch seelisch und psychisch sehr anstrengend."

"Ich kann aber auch das Bedürfnis der alten Menschen nach einer persönlichen Beziehung und Nähe verstehen."

"Ich wüsste auch nicht, ob ich meine Eltern oder andere Angehörige pflegen könnte.“

Letztendlich sei es aber auch eine eine Typfrage, was den zu pflegenden Menschen angeht. „Mein Opa ist nicht der Typ, der sich im Chor dann gerne bespaßen lässt. Oder beim Spieleabend mit den anderen Senioren dabei ist“, sagt Marc, „Er wollte lieber die Ruhe im Alter und deshalb hat es ihm Zuhause wahrscheinlich besser gefallen.“

Die ganze Reportage findet ihr hier: