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Rieke Spang (Foto: SWR)
Michèle Kraft (Foto: SWR)
Tarik als Werner beim Kalmit-Klapprad-Cup 2019 (Foto: SWR)
Eigentlich fährt Tarik sein Klapprad nur bei gutem Wetter aus. „Für den Alltag ist es zu schade.“
Das Rad, das einmal seiner Oma gehört hat, hat der 15-Jährige zuhause in der Garage gefunden. „Ich finde alte Sachen toll.“ Benannt ist es nach seiner Vorbesitzerin „Hildegunde“. „Ich hab‘ mich aber nicht getraut, das draufzuschreiben, weil meine Oma das vielleicht nicht so lustig findet.“
Petra hat ihr Kostüm zusammen mit zwei Freundinnen „gebaut“. Jedes Jahr wird ihr Rad neu gestrichen. Unter dem Leoparden-Lack blitzt noch etwas Rosa vom Ballerina- und Grün vom Frosch-Kostüm der letzten Jahre durch.
„Ich schaffe es hoch“, sagt Petra, „aber ich werde bei den letzten sein, wie immer. Das macht nix, es geht ja nicht um Schnelligkeit, sondern um den Spaß hier.“
Sonst bastelt der Mainzer Verkleidungen für Fastnacht. „Da sind wir immer so das Größte an Kostümen, was rumläuft“. Heute sind ihm und seinen Daltons allerdings vier andere Daltons überlegen, die auch ihr Gefängnis dabeihaben.
Marcel alias Klappi Luke hat nach eigenen Schätzungen ca. 70 Stunden an seinem Kostüm gearbeitet. Beim Klapprad-Cup an der Kalmit ist er zum ersten Mal.
Marco, Peter, Tobias und Patrick haben mit ihrem „fliegenden Teppich“ im letzten Jahr die Publikums-Wertung gewonnen. Jetzt treten sie mit einem gigantischen Comic-Buch auf acht Rädern an.
Die Idee dazu hatte eine ihrer Töchter. Und die Entstehungsgeschichte ihres Gefährts ist auch gleichzeitig als Comic-Geschichte auf ihrem Fahrzeug abgebildet.
Auch wenn die vier nicht das Rennen, sondern den Kostüm-Preis gewinnen wollen, Letzter werden sie auch nicht: „Wir machen alle viel Radsport, also wir kriegen da schon Tempo drauf.“

460 Höhenmeter mit dem Klapprad zu überwinden, ist verrückt, aber nicht unmöglich. Über 1.000 Teilnehmer starten beim jährlichen Kalmit-Klapprad-Cup in Maikammer in der Pfalz. Die sechs Kilometer lange Strecke führt zur 673 m hohen Kalmit, dem höchsten Punkt im Pfälzerwald, hinauf.

Das Motto des Klapprad-Cups 2019: Zeichentrick

Neben viel Optimismus brauchen die Teilnehmer ein altes Klapprad ohne Gangschaltung und vor allem auch ein Kostüm. Denn das Rennen steht immer unter einem ganz bestimmten Motto. In diesem Jahr: „Fix und Foxi Superheld – Im Zeichentrick da klappt die Welt“.

Die Teilnehmer brauchen nicht nur ein Klapprad, sondern auch ein Kostüm

Eigentlich fährt Tarik sein Klapprad nur bei gutem Wetter aus. „Für den Alltag ist es zu schade.“ Das Rad, das einmal seiner Oma gehört hat, hat der 15-Jährige zuhause in der Garage gefunden. „Ich finde alte Sachen toll.“ Benannt ist es nach seiner Vorbesitzerin „Hildegunde“. „Ich hab‘ mich aber nicht getraut, das draufzuschreiben, weil meine Oma das vielleicht nicht so lustig findet.“

Viele Klapprad-Fans kommen schon seit Jahren zur Kalmit

Petra hat ihr Kostüm zusammen mit zwei Freundinnen „gebaut“. Jedes Jahr wird ihr Rad neu gestrichen. Unter dem Leoparden-Lack blitzt noch etwas Rosa vom Ballerina- und Grün vom Frosch-Kostüm der letzten Jahre durch. „Ich schaffe es hoch“, sagt Petra, „aber ich werde bei den letzten sein, wie immer. Das macht nix, es geht ja nicht um Schnelligkeit, sondern um den Spaß hier.“

Vor dem Start ist Zeit für ausgiebige Fotosessions

Marcel alias Klappi Luke hat nach eigenen Schätzungen ca. 70 Stunden an seinem Kostüm gearbeitet. Beim Klapprad-Cup an der Kalmit ist er zum ersten Mal. Sonst bastelt der Mainzer Verkleidungen für Fastnacht. „Da sind wir immer so das Größte an Kostümen, was rumläuft“. Heute sind ihm und seinen Daltons allerdings vier andere Daltons überlegen, die auch ihr Gefängnis dabeihaben.

Gekürt wird nicht nur der schnellste Fahrer, sondern auch das ausgefallenste Kostüm

Marco, Peter, Tobias und Patrick haben mit ihrem „fliegenden Teppich“ im letzten Jahr die Publikums-Wertung gewonnen. Jetzt treten sie mit einem gigantischen Comic-Buch auf acht Rädern an. Die Idee dazu hatte eine ihrer Töchter. Auch wenn die vier nicht das Rennen, sondern den Kostüm-Preis gewinnen wollen, Letzter werden sie auch nicht: „Wir machen alle viel Radsport, also wir kriegen da schon Tempo drauf.“


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