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Patrick Kuntz fährt in seinem Nikolauskostüm auf seiner Harley Davidson über die Straßen.  (Foto: SWR)
Harley Davidson Liebhaber Patrick Kuntz fährt am Nikolaustag in seinem Nikolauskostüm durch die Südpfalz. Er möchte gute Laune verbreiten und den Menschen ein Lächeln ins Gesicht zaubern.
Gemeinsam mit seinen Mitfahren sammelt er Spenden für das Kinderhospiz „Sterntaler“ in Dudenhofen.
Aufgrund der Corona Pandemie können die 25 Harley Davidson Enthusiasten dieses Jahr leider nicht gemeinsam fahren. Damit die Tour trotzdem stattfinden kann, haben sie sich in Zweiergruppen aufgeteilt.
„Wir wollen einfach Spaß haben. Wir wollen gute Laune verbreiten und den Menschen ein Lächeln ins Gesicht zaubern.“

„Ich hätte niemals erwartet, dass so etwas Tolles aus meiner Idee entstehen kann und wir so schöne Momente erfahren dürfen. Da bekommt echt jeder von uns Tränen in die Augen vor Glück und Ehrfurcht.“.

Patrick, 49, aus Knöringen

Patrick hat sich 2014 seinen großen Traum erfüllt – er hat sich ein Harley Davidson Motorrad gekauft. Seitdem fährt er jedes Jahr in der Weihnachtszeit in seinem Nikolauskostüm durch die Südpfalz und erfreut viele Kinder und Erwachsene. Nachdem er im ersten Jahr alleine mit seinem Motorrad durch Rheinland-Pfalz gefahren ist, hat Patrick eine Facebookgruppe mit dem Namen „Harley Davidson riding Santas“ gegründet und fährt seitdem jährlich mit ca. 25 weiteren Harley Davidson Begeisterten am Nikolaustag durch die Südpfalz.

„Die Menschen warten auf uns, machen Fotos, freuen sich und winken uns zu. Sie wollen dabei sein und kommen freudig auf uns zugelaufen.“

Die Harley Davidson Enthusiasten wollen aber nicht nur Spaß haben und verbreiten, sie wollen auch Gutes tun. Sie sammeln auf ihrer ca. 100km langen Tour von Rohrbach bis nach Speyer Spenden für das Kinderhospiz „Sterntaler“. Auf ihrer Tour besuchen sie Kinderheime, Schulen, Kindergärten und Seniorenheime. Dort verteilen sie kleine Geschenke und Süßigkeiten und begeistern die Menschen.

„Letztes Jahr konnten wir für die Sternentaler über 50.000 Euro einsammeln. Das war ein ganz besonderer Gänsehautmoment.“

Dieses Jahr können sie aufgrund der Corona Pandemie leider nicht so viele Menschen aus der Nähe treffen. Ihnen ist es aber trotzdem wichtig, weihnachtliche Stimmung zu verbreiten. Sie fahren in Zweiergruppen durch die Orte halten nicht an. So können sich die Menschen am Straßenrand mit genügend Abstand verteilen und den Fahrern zuwinken.

„Das ist so ein berührender Moment, wenn wir in die Orte reinfahren, dass sowohl die Menschen am Straßenrand als auch wir Tränen in die Augen bekommen.“

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