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Michèle Kraft (Foto: SWR)

Alles, was mit Fliegerei zu tun hat, fasziniert Nina aus Ungstein in der Pfalz. Sie hat den Wunsch, Pilotin zu werden. „Ich habe überlegt, zur Bundeswehr zu gehen. Da ist man für 16 Jahre verpflichtet und dann kann man in den zivilen Dienst übergehen. Und sonst hätte ich immer noch die Möglichkeit, zur Polizei zu gehen.“

Besonders angetan haben es ihr Hubschrauber. Ihr gefällt die Wendigkeit und die Möglichkeit, Menschen bei Notfalleinsätzen schnell helfen zu können. Ihrer Meinung nach gibt es leider zu wenige Frauen auf diesem Gebiet.

„Ich glaube, ich habe noch nie eine Frau als Pilotin gesehen – und ich bin schon oft geflogen!

"Man merkt halt, dass Frauen nicht so ernst genommen werden. So, wie ‘Frauen am Steuer – Ungeheuer‘. Das kommt auch von den Männern, die sagen: Ne, Frauen als Piloten, die können das doch gar nicht.“ Das möchte Nina ändern.

Beim Women’s Day auf dem Flugplatz Bad Dürkheim testet sie ihr Können aber erst einmal im Ultraleichtflugzeug. Bei ihrer ersten Flugstunde sitzt sie neben einem erfahrenen Fluglehrer und darf das Flugzeug auch selbst steuern. „Ich finde, das muss man echt mal gemacht haben, weil das einfach entspannt. Es ist wie ein kleines Stück Freiheit.“



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Überlebenskampf: Sturz aus 50 Metern überlebt

Eine Bergwanderung in Neuseeland wird für Johannes aus Stuttgart fast zum Todesurteil. Er stürzte 50 Meter in eine Schlucht und musste sich daraufhin über 20 Stunden schwerverletzt durch die Wildnis kämpfen. Er überlebt, leidet aber noch heute unter den Folgen seiner Verletzungen.
„Direkt nach dem Aufprall auf dem Felsboden habe ich gesehen, wie mein Handy leuchtend neben mir in einem Busch gelandet ist. Im Gegensatz zu mir, hat es keinen Kratzer abbekommen. Aber es hatte leider keinen Empfang.“ (Johannes, 36, aus Stuttgart)
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Eigentlich sollte es nur ein kurzer Ausflug werden. Nur mit einem Wasserbeutel, Sonnencreme, einem Handy und in kurzer Hose mit T-Shirt bekleidet, geht Johannes auf Bergwanderung. Doch als er auf dem Rückweg im Nebel plötzlich ins Leere tritt und rund 50 Meter in die Tiefe stürzt, ist für ihn klar: Das überlebe ich nicht.
Fall ins Bodenlose
„Es hat sich einfach viel zu lange angefühlt. Denn ich kenne das Gefühl des freien Falls – ich bin schon Bungee und Fallschirm gesprungen. Zum Glück haben wohl ein paar Äste meinen Fall gebremst. Noch Monate nach dem Unfall habe ich beim Zähneputzen Baumreste aus meinem Zahnfleisch gezogen.“ Wie durch ein Wunder überlebt Johannes den Sturz. Doch sein rechtes Sprunggelenk bekommt die komplette Wucht des Aufpralls ab.
Letzte Hoffnung: künstliches Sprunggelenk
Im Krankenhaus in Neuseeland wird er zwar gut versorgt, doch der Schaden am Knochen ist nicht wiederherstellbar. Johannes hat bis heute ununterbrochen Schmerzen. Ein künstliches Sprunggelenk aus der Schweiz ist seine letzte Hoffnung wieder in ein normales Leben zurückzukehren. Um die kostspielige Operation zu ermöglichen, hat seine Schwester ein Spendenkonto auf einer Crowdfunding-Seite eingerichtet. „Bereits am 20. Januar wird meine langersehnte Operation stattfinden. Um die OP nicht aufs Spiel zu setzen, bin ich bereits seit einigen Tagen vorsorglich in Quarantäne.“  mehr...

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