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„Ich mag am Einradfahren, dass es unheimlich vielseitig ist.“

Lutz Eichholz fährt seit seinem 9. Lebensjahr Einrad, als seine Schwester eines zum Geburtstag bekommen hat und er das dann auch lernen wollte. Und wie er es gelernt hat! Gerade dadurch, dass der Sport so wenig verbreitet ist, kommt es häufig zu sogenannten „Erstbefahrungen“. Strecken also, die bis dato noch niemand zuvor mit dem Einrad gefahren ist. In Lutz Fall sind das schon mal knapp 6.000 Meter hohe Berge im Iran oder in Chile.

Das coolste Erlebnis ist dabei für ihn meistens seine letzte Tour, weil diese Eindrücke noch besonders präsent sind. Doch nach der Tour ist vor der Tour und so ist er immer auf der Suche nach neuen, aufregenden Strecken. Dabei kennt der zweifache Vater natürlich auch das Risiko und wägt immer ganz genau ab:

„Es ist wichtig, die Risiken richtig einzuschätzen. Dabei muss ich zu 100 Prozent sicher sein, dass es funktioniert. Wenn nicht, lasse ich es lieber.“

In dem Moment, wo er sich aber für eine Tour entschieden hat, hat er keine Angst mehr. Das Extrem-Einradfahren hat Lutz auch in seinem zweiten Leben als wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität Kaiserslautern viel geholfen: „Ich habe durch den Sport gelernt, dass man immer in kleinen Schritten voran gehen muss. Das ist bei allem im Leben so, dass man sich langsam steigern muss.“

Eine Expedition mit dem Einrad ist also wie ein wissenschaftliches Projekt, schöner kann man diesen Text nicht schließen. Mehr über Lutz und seinen Sport erfahrt ihr im Beitrag!

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