Gesprächstherapeutin Sybille Jatzko kennt alle Katastrophen

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„Ich habe eigentlich alle größeren Katastrophen und Schadensereignisse seit 1988 betreut. Angefangen bei Ramstein, dem Tsunami 2004, dem Germanwings-Absturz, der Loveparade und auch die Opfer und Hinterbliebenen der Terroranschläge in Paris, Istanbul, Tunesien und zuletzt dem Breitscheidplatz.“


Sybille Jatzko richtet seit Flugunglück von Ramstein vor 30 Jahren bei fast allen Schadensereignissen Schicksalsgemeinschaften ein. Das heißt, sie schafft Selbsthilfegruppen für Helfer, Opfer und Hinterbliebene, damit diese gemeinsam ihre Schicksale und Erlebnisse verarbeiten können. „Unsere Arbeit nach Ramstein war Pionierarbeit.“ Seitdem hat sich in Deutschland viel getan. Die Initiativen Notfallseelsorge, Hilfe für Helfer und Krisenintervention haben sich gebildet.

Ein wichtiges Anliegen ist für Sybille Jatzko, dass sich die Politik noch mehr zu Schicksalsgemeinschaften bekennt. Denn sie hat oft das Gefühlt, dass diese nicht gewünscht sind. „Vielleicht liegt es daran, dass Angehörige eine politische Kraft werden können. Gerade, wenn es noch viele Ungereimtheiten gibt.“


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