Street Doc in Ludwigshafen

Dauer

"Ich muss das nicht machen. Kranke Menschen sehe ich jeden Tag zur Genüge." Trotzdem behandelt Markus Hauck auch in seiner Freizeit ehrenamtlich Patienten. Als 2013 die Idee für das Street-Doc-Projekt in Ludwigshafen entstand, war der als Hausarzt tätige Internist sofort dabei. 15 Ärztinnen und Ärzte kümmern sich seither in den zwei Street-Doc-Praxen um Wohnsitzlose und Patienten ohne Krankenversicherung.

"Das sind hauptsächlich Menschen, die die normale Hausarztpraxis nicht mehr besuchen wollen oder können. Oft die klassischen Wohnsitzlosen, die auf der Durchreise sind oder in sehr schlechten sozialen Verhältnissen leben. Die sind zum Teil auch noch versichert, finden aber den Weg zum Arzt nicht mehr, weil es ihnen sehr schlecht geht: psychisch, körperlich oder durch Alkohol und Drogen."

Über die Street-Doc-Praxis erreicht Markus auch diese Menschen und kann ihnen Hilfe anbieten. "Man lernt die Patienten auch näher kennen. Zum Teil haben sie auch einfach das Bedürfnis, ein bisschen zu erzählen, wie sie in die Situation geraten sind." Markus wünscht sich, auch Menschen zu helfen, die es jetzt noch nicht zu ihm in die Street-Doc-Praxis schaffen. Zusammen mit einem Sozialarbeiter möchte er sie besuchen und vor Ort direkt Hilfe leisten. "Letzten Endes sind es keine anderen Patienten als die, die man auch in der Praxis behandelt."

Wir sagen #Danke!


Täglich sind sie für uns im Einsatz und riskieren ihr eigenes Leben: Retter. Für dieses freiwillige oder berufliche Engagement möchten wir einfach einmal #Danke sagen.

Dauer



Mehr Retter

Mehr Heimat