Nachwuchsbäckerin Sarah liebt ihr Handwerk

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„Es macht mich richtig glücklich, wenn das, was ich gebacken habe, so lecker ist, dass die Leute beim Reinbeißen anfangen, zu lächeln.“


40 Kilo Plätzchenteig verarbeiten Sarah Benita Rohr und ihre Kollegen in der Backstube in Edenkoben jeden Tag. Für die 21-jährige Bäckergesellin aus Venningen ist das aber kein Problem, denn Plätzchen backt sie ohnehin gerne – auch privat.

Dass die Pfälzerin das Zeug zur Bäckerin hat, wusste ihr Ausbilder sofort. Schon nach zwei Tagen Praktikum bot er ihr einen Ausbildungsvertrag an. Sarah unterschrieb, ohne zu zögern. Inzwischen hat sie ihre Ausbildung als Jahrgangsbeste abgeschlossen und lebt für das Backhandwerk.

„Das Schöne an meiner Arbeit ist, dass ich aus ein paar einfachen Zutaten so etwas Tolles zaubern kann.“

Das macht auch ihre Eltern glücklich, die anfänglich Zweifel an Sarahs Berufswahl hatten. „Sie waren schon ein bisschen kritisch, wegen der Arbeitszeiten und ob das so passt mit Privatleben und Freunden.“ Zwischen zwei und drei Uhr in der Nacht beginnt Sarahs Arbeitstag. Doch daran hat sie sich schnell gewöhnt.

„Am Anfang war es schon ein bisschen schwierig, aber nach den ersten drei Monaten war es Alltag. Mittlerweile ist es ein Automatismus – ich werde auch wach, wenn mein Wecker an freien Tagen nicht klingelt.“

Auch Sarahs Eltern sind inzwischen sehr stolz auf ihre Tochter. Sie hat sogar die Deutsche Meisterschaft der Bäckerjugend 2018 gewonnen. Doch damit ist für die passionierte Bäckereigesellin noch nicht Schluss: Zurzeit absolviert Sarah noch eine Konditorausbildung in Gommersheim.