Kampf gegen Lipödem – Viki erzählt, wie sie die kranken Fettzellen und ihre Schmerzen loswurde

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Julius Bauer
Julius Bauer Vorstellung (Foto: SWR)

„Ich habe schon lange gemerkt, dass meine Arme und Beine nicht zu meinem Körper passen.“

Viki (24) hat Lipödem. Dass sie eine Fettverteilungs-Störung hat, wusste sie lange nicht. Im Fitnessstudio hatte sie vergeblich versucht ihre Ödeme (Wassereinlagerungen) loszuwerden, die durch die Störung verursacht werden. Erst ein Post auf Insta zum Thema Lipödem ließ sie hellhörig werden. „Ich war dann beim Arzt, bei einer Phlebologin und die konnte mir zum ersten Mal sagen: Ja es ist Lipödem.“

„Das hieß dann für mich erst mal Kompressionsstrümpfe tragen. Aber wer so Dinger mal anhatte, der weiß, dass das kaum auszuhalten ist; vor allem im Sommer. Ich habe auch noch Lymphdrainagen bekommen. Das hat bei mir nicht viel gebracht. Für mich war dann die einzige Option zu sagen: Okay, ich lasse mich operieren.“

Natürlich ist eine solche sogenannte Liposuktion, nicht ohne Risiken und deshalb auch nicht für jeden geeignet. Und es gibt einen weiteren Wermutstopfen: In der Regel kommt die Krankenkasse nicht für die Kosten auf. Diese können pro Anwendung bei etwa 3000 bis 6000 Euro liegen. Bei üblicherweise drei Eingriffen, bleibt diese Behandlungsmethode schon allein aus finanzieller Sicht vielen Betroffenen verwehrt. Auch Viki musste ihre Liposuktionen selbst zahlen. „In meinen Augen ist das nullkommanull nachvollziehbar. Die Krankenkasse zahlt über Jahre symptomlinderne Maßnahmen. Da hat man schnell die Kosten für die Operation zusammen. Ich kann das nicht verstehen.“

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