Zuhause auf dem Wasser – Tara wird Binneschifffahrtskapitänin

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Christian Jakob
Tina Bonin
Junge Binnenschifferin auf Kranschiff (Foto: SWR)
Für Tara ist klar, dass man sie an keinen Schreibtisch mehr bekommt. Sie liebt es draußen zu sein: „Den Job würde ich für nichts in der Welt aufgeben.“– Tara, 20, Azubi zur Binnenschifffahrtskapitänin
Taras Ausbildung ist sehr vielfältig. Unter anderem lernt sie das Kranschiff sicher durch eine Schleuse zu manövrieren
Auto fahren kann jeder. Aber ein 28 Meter langes Schiff zu steuern ist schon etwas Besonderes, findet Tara.
Eine der wichtigsten Aufgaben ist es, Untiefen im Fluss zu beseitigen. 3,20 m tief muss die Fahrrinne der Mosel für einen reibungslosen Schiffsverkehr sein. Da müssen Tara und ihre Mannschaft öfter mal mit dem Bagger nachhelfen.
Tara ist im zweiten Lehrjahr zur Binnenschifffahrtskapitänin und ist sich jetzt schon sicher „Es ist einfach ein Traumberuf geworden, weil jeden Tag was anderes passiert.“
Die Teamarbeit macht Tara Spaß. Ein Grund, warum sie sich in ihrer Ausbildung so wohl fühlt.

Tara (20) aus Konz an der Mosel ist im zweiten Lehrjahr zur Binnenschifffahrtskapitänin und ist sich da schon sicher „Es ist einfach ein Traumberuf geworden, weil jeden Tag was anderes passiert.“

Abwechslungsreich und voller Herausforderungen ist ihre Ausbildung beim Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt Mosel/Saar/Lahn. Das 28 Meter lange Kranschiff zu steuern, das ist für Tara, die auch von der Mosel kommt, ein Highlight ihres Jobs. Sie findet: „Viel zu wenige kennen den Beruf, auch viel zu wenige Mädels. Einfach dieses Anpacken und dabei sein bringt so viel und der Tag geht vorbei wie im Flug.“

Ein abwechslungsreicher Job

Vielseitig ist auch ihre Ausbildung: Neben Technik, Maschinenkunde und praktischer Arbeit wie beispielsweise ein Schiff sicher durch eine Schleuse zu manövrieren gehört auch das Rudern dazu. Eine der wichtigsten Aufgaben ist es, Untiefen im Fluss zu beseitigen. 3,20m tief muss die Fahrrinne der Mosel für einen reibungslosen Schiffsverkehr sein. Da müssen Tara und ihre Mannschaft öfter mal mit dem Bagger nachhelfen.

Die Arbeit im Team ist auch einer der Aspekte, warum sich Tara in ihrer Ausbildung so wohl fühlt. „Du kommst hierhin und fühlst dich wie in deinem zweiten Zuhause“, sagt die 20-Jährige. Für sie ist klar, dass man sie an keinen Schreibtisch mehr bekommt. Sie liebt es draußen zu sein: „Den Job würde ich für nichts in der Welt aufgeben.“

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