Pater Wolfgang Götz lebt ein minimalistisches, religiöses Leben als Einsiedler im Wald

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„Ich habe alles, was ich zum Leben brauche.“

Pater Wolfgang Götz lebt seit 30 Jahren als Einsiedler in einer schlichten Hütte in einem Wäldchen nahe der Schönstatt Patres bei Koblenz. Schon in der Schulzeit beschäftigte er sich mit der Einsiedelei und so lebt er heute ohne moderne Heizung und Strom, abgeschieden in der Natur.

„Soll man sagen: ich lebe hier arm? Das kann man eigentlich nicht sagen und ich bin froh drum. Wenn ich an manche Länder denke – da wohnt eine ganze Familie in so einem Haus. Manche sind froh, überhaupt ein Dach über dem Kopf zu haben. Ich lebe bescheiden – das ist der bessere Ausdruck.“

2007 hat Pater Götz sogar einen Gebetsraum an seine Hütte angebaut. Und das ist für ihn auch der primäre Grund der Einsiedelei: „Ich habe natürlich Freude am Leben im Wald und an den Tieren, aber meine Motivation ist eine religiöse – dass man etwas im Sinne Gottes tut.“ Ein Leben im Überfluss mit vielen Dingen, die man nicht braucht, wäre für ihn undenkbar.

„Ich denke, wenn man ein religiöses Leben führen will, ist es selbstverständlich, dass es möglichst einfach ist.“

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