Cosplay-Fan Daniel verwandelt sich für kranke Kinder in Comic-Helden

Dauer

"Anderen Leuten Hoffnung schenken und ein Lächeln auf das Gesicht zaubern."

Das ist Daniel aus Schillingen wichtig. Er ist Hobbyheld. Der gelernte Restaurantfachmann bastelt in seiner Freizeit Kostüme von Comic-Helden und Figuren aus Märchen. Cosplay heißt das in der Szenesprache. „Es bedeutet, dass du dich in ein Kostüm schmeißt, aber dann die Rolle auch richtig lebst.“

Wie sein größter Kindheitsheld Batman, hat er dabei eine Mission: Schwer kranken Kindern und Erwachsenen helfen. Daniel organisiert und besucht Veranstaltungen, um Spenden zu sammeln oder eben, um einfach ein Lächeln zu zaubern.

„Weil ich das von Kindertagen an mitbekommen habe, weiß ich, wie froh diese Menschen für jede Art von Ablenkung und Zuwendung sind.“

Schon in der Kindheit hat er seine Mutter durch eine schwere Krebserkrankung verloren. Batman hat es ihm damals besonders angetan. Gerade, weil die Figur für ihn ein Symbol der Hoffnung ist.

„Mir hat Batman als Kind auch oft über den Kummer hinweggeholfen. Und dann habe ich gedacht, das kann auch meine Mission sein, anderen über den Kummer hinwegzuhelfen.“

Zwei Jahre hat es gedauert, bis sein Batman-Kostüm so aussah wie jetzt. „Es ist nie perfekt, das ist sozusagen eine Cosplay-Krankheit.“

Alleine ist er bei seinen Aktionen nie, angefangen hat er mit einem Teammitglied, mittlerweile hat er sein „Gotham-Squad“ von neun Cosplayern um sich. „Ich bin sehr stolz auf mein Team und ich bin sehr zuversichtlich, dass wir noch sehr viel in unserer Cosplayer-Rolle erreichen werden.“