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Kultkiosk in Boppard

Frank Decker betreibt in dritter Generation einen kleinen Kiosk in Boppard. (Foto: SWR)
Frank Decker betreibt in dritter Generation einen kleinen Kiosk in Boppard.
Sein Kiosk befindet sich direkt am Rhein.

„Man wird nicht reich davon. Ich kann davon leben. Das ist alles, was ich will.“

Frank Decker betreibt in dritter Generation einen kleinen Kiosk in Boppard direkt am Rhein. „Mir gefällt das, ich bin mein eigener Herr, mir redet keiner rein. Ich war früher bei der Versicherung, habe Versicherungskaufmann gelernt und da hat man viel Stress gehabt. Und dann kam der Kiosk.

Weil mein Bruder weggezogen ist, konnte er das nicht mehr machen. Da der Kiosk aber der Familie gehört, habe ich gedacht: Mensch ich bin Junggeselle, ich mach das. Das hat mir Spaß gemacht. Man bekommt keine grauen Haare und kein Magengeschwür davon. Man weiß halt nicht, was am Ende des Monats in der Kasse ist.“

Konkurrenzlos

Supermärkte sind für ihn keine Konkurrenz. Er verkauft Getränke, Eis, Fotokarten vom Rhein und Kleinkram hauptsächlich an Touristen. Im Winter macht er den Kiosk für ein paar Monate dicht und fährt in Urlaub. „Und dann kommt es darauf an, was anfällt. Ich bin schon Taxi gefahren, habe gekellnert.“

Aus Boppard möchte er nicht wegziehen, auch wenn viele Kneipen schließen und sich die Stadt verändert. Für Frank ist es immer noch die Perle am Rhein. „Boppard ist eine wunderbare Touristenstadt, wunderbar gelegen. Man muss ja nur einen Blick drauf werfen.

Ich bin hier geboren, meine Eltern sind hier geboren, meine Großeltern sind hier geboren. Klar, mein Herz hängt hier an Boppard. Ich wollte hier auch nicht weg. Wenn Sie hier unten am Rhein sind, Sie gucken auf die Berge, unten fließt der Rhein. Also schöner find ich, kann man nicht wohnen, ganz ehrlich.“ 

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