Graffiti-Künstler Hendrik Beikirch sprayt für den Koblenzer Frauennotruf

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Hendrik Beikirch ist in der Streetart-Szene ein anerkannter Graffiti-Künstler. Seine Werke schmücken die Wände von São Paulo, L.A., New York und New Delhi und wie auch die in Koblenz. Für den Frauennotruf hat er nun das Porträt einer jungen Frau gemalt. Bei seinen vielen Reisen war die Zeit in der Heimat etwas ganz Besonderes. "So konnten Freunde und Familie mal auf einen Kaffee vorbeikommen und ich hatte von ihnen auch mal ein unmittelbares Feedback."

Das Bild der jungen Frau in Koblenz war eine Herausforderung für den routinierten Künstler.

"Ein älteres Gesicht ist malerischer und erzählt mehr als ein jüngeres Gesicht." Dann kann er sich an den Falten als prägnante Linien orientieren, sagt Hendrik. "Bei einem jüngeren Gesicht würde ich den Fokus dann mehr auf den Ausdruck legen."


Für sein neues Werk musste er erst den richtigen Ort finden. "Wenn es um Malerei im öffentlichen Raum geht, ist die Stelle das Ausschlaggebende. Es kommt ganz stark darauf an, in was für einem Kontext das Bild steht."
Nach reichlicher Überlegung hat er sich für eine Hauswand entschieden, die aus verschiedenen Bereichen der Stadt zu sehen ist. Jeder, der auf der Balduinbrücke die Mosel überquert, blickt nun auf sein Bild. " Dramaturgisch ist das so eigentlich perfekt", schwärmt Hendrik.

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